Leuchtgarnelen

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2 Antworten

Hallo, das sagt Wikipedia:

Leucht­gar­ne­len: Wie der Name schon sagt, leuch­ten diese Gar­ne­len in der Tiefe. In der Nacht kom­men sie an die Ober­flä­che und kön­nen gefan­gen werden. Krillkrebse werden häufig auch als Leuchtgarnelen bezeichnet, da sie in der Lage sind, Licht mit Hilfe spezieller Organe als Biolumineszenz zu produzieren. Diese Organe finden sich an verschiedenen Stellen des Körpers. So befindet sich ein Paar Lichtgruben an den Augenstielen, weitere Paare an den Hüftgliedern (Coxae) der zweiten und siebenten Thoracopoden sowie einzelne Organe an den vier Sterniten des Hinterleibs (Pleon). Die Leuchtorgane produzieren ein blaues Licht (ca. 490 nm), möglicherweise in Form von periodischen Lichtblitzen.

Der Aufbau der Leuchtorgane ist mit dem einer Taschenlampe vergleichbar. Sie besitzen einen konkaven Reflektor in der Leuchtgrube und eine Linse, die die Grube abschließt. Mit Hilfe von Muskulatur kann das gesamte Organ bewegt werden. Die Funktion des Lichtes ist bislang nicht vollständig geklärt. So gibt es eine Hypothese, nach der das Leuchten den Schatten der Tiere kompensieren soll, damit sie von Räubern nicht so leicht erkannt werden können. Eine andere Annahme ist, dass die Leuchtorgane eine wichtige Rolle bei der Partnerfindung und der nächtlichen Schwarmbildung spielen.

Die Leuchtorgane enthalten mehrere photoaktive Substanzen, wobei die Hauptsubstanz eine maximale Fluoreszenz bei einer Anregung von 355 Nanometern und eine Ausstrahlung von 510 Nanometern hat.

Gruß Klaus

fischtauchen 24.06.2011, 15:50

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Das ist keine Frage für einen Physiker, sondern für einen Biologen oder Chemiker. Oder auch für Wikipedia oder Google...

Trotzdem hier eine kleiner Erklärung: Die Leuchtgarnel besitzt sogenannte Leuchtoragne (10 Stück, sagt Wiki), in denen eine chemische Reaktion abläuft. Bei dieser Reaktion wird Energie in Form von Licht frei.

Ich weiß nicht, wie genau du drüber Bescheid wissen musst, grob kann man sagen, dass ein Luciferin (spezielle Stoffe, die bei der sogenannten Biolumineszenz, also dem Leuchten der Leuchtgarnelen z.B. zum Einsatz kommen und je nach Organismus unterschiedlich sind) mit Sauerstoff reagiert, unter Einfluss eines Katalysators, der Luciferase (wenn Calcium-Ionen vorhanden sind). Dadurch entstehen Dioxetane oder Dioxetanone. Dieser Stoff zerfällt, dabei werden Kohlenstoffdioxid und Energie in Form von Licht frei und deine Leuchtgarnele leuchtet...

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