Lernt man wirklich in der Schule so viel sinnloses?

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12 Antworten

Darf ich kurz raten: du bist noch Schüler?

Die Tatsache, dass in den Fahrzeugen, die du so den Tag über siehst, nur so viel Verbrennung stattfindet wie nötig und nicht soviel, dass sie stehenbleiben oder explodieren, verdankst du der Tatsache, dass ein paar kluge Köpfe mal ein paar Kurvendiskussionen (deren einfacher Sonderfall die Parabeln sind) und noch ein paar weitere mathematische Verfahren angewandt haben. Und das ist nur eins von vielen Beispielen.

Die Schule ist nicht dafür da, den Schüler zu spezialisieren. Dazu kann der Schüler sich nach der Schule eine Ausbildung oder ein Studium suchen. Die Schule ist dafür da, dass der Schüler in allen Bereichen erstmal einen gewissen Grundstand an Bildung bekommt. Ein Maschinenbaustudium beispielsweise ist auch so in den 3 - 3,5 Jahren ziemlich straff durchgeplant. Da hat der Matheprofessor keine Zeit und auch keine Berufsehre, um mit erwachsenen Studenten die Parabeln aus der 7. Klasse durchzukauen. Und das nur, weil es Studenten gab, die mitten in der Pubertät fälschlicherweise entschieden haben, dass sie doch kein Mathe brauchen, weil sie fälschlicherweise dachten, ihre Talente liegen doch woanders als in der relativ aufwändigen Mathematik.

Nebenbei: Mathe fand ich eigentlich schon immer super, über ein Fach "Psychologie" hätte ich mich hingegen geärgert, schon Geschichte und Sozialkunde hatte ich damals in der Schule gehasst und da bräuchte ich kein drittes Fach von der Sorte. Zumindest in der Realschule gab es als Wahlpflichtfach "Hauswirtschaftsunterricht", wo interessierte Schüler etwas über gesunde Ernährung lernen konnten. Und als Wahlpflichtfach ist es auch am Besten aufgehoben, denn wenn jemand Kochen und Backen lernen will (was zu dem Fach auch dazu gehört, ansonsten ist das doch sehr theoretisch), dann kann die Person das auch aus eigenem Antrieb lernen. Wenn sie das nicht möchte, dann möchte sie das nicht.

Mobbing und die Sache mit der eigenen Meinung sind zwar sicherlich ärgerlich, aber nichts, woran der Lehrplan schuld ist. Um dazu was zu sagen, bräuchte man ein konkretes Beispiel. Ich denke, es wäre ideal, wenn der Schüler seine Meinung hat und diese auch begründen kann. Dass das aber keine Realität an deutschen Schulen ist, ist mir schon klar. Das sind allerdings andere Baustellen.

Hairgott 07.07.2017, 21:42

Ich stimme dir total zu.

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woflx 07.07.2017, 22:18

Da kann ich voll und ganz zustimmen und möchte noch ergänzen, daß bei einem Fach Psychologie die Wahrscheinlichkeit hoch ist, daß Theorien schon als überholt gelten, sobald sie in Lehrplänen und Schulbüchern auftauchen, und welche Ernährung denn nun gesund ist, ist mehr eine Frage der Ideologie als von wissenschaftlicher Erkenntnis. Mathematik dagegen kann man heute noch mit Lehrbüchern lernen, die vor dem Krieg gedruckt wurden, die zwar nicht so bunt, aber oft dafür um so gehaltvoller sind wie die heutigen.

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CarosPferd 07.07.2017, 22:22

Ich stimme ceevee auch zu,

Kleiner Zusatz: auf Gymnasien gibt es das Fach 'Ernährungslehre', dort werden Inhaltsstoffe von Lebensmitteln, Zusatzstoffe und der komplette Verdauungstrakt inklusive einiger ernährungsbedingter Krankheiten gelehrt.

Also man kann sich schon etwas individuell ausrichten, auch in der Schule schon, durch solche Wahlfächer.

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Steffile 07.07.2017, 22:27
@CarosPferd

Bei uns im Ausland wird gesunde Ernaehrung schon ab dem Kiga gelehrt, meine Kids wussten mit 5 schon wie die Ernaehrungspyramide aussieht. 

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Das traditionelle Schulsystem ist dazu da, aus Kindern brave Arbeiter und Beamte zu machen: sie sitzen in Reihen, lernen Disziplin und Ordnung, und das alles nach einem starren Zeitplan. Das sind aber Qalifikationen, die in einer Zukunft, in der Roboter einen grossen Teil von einfachen Arbeiten erledigen werden, nicht mehr so gefragt sein werden.

Deshalb aendert sich das Schulsystem ja auch. Ich weiss nicht inwieweit in Deutschland, aber wo ich lebe gibt es schon viele alternative Schulformen, die Werte wie Selbstbestimmung, Kraetivitaet, Teamarbeit, Demokratie, Kommunikation, Experimentieren usw. vornanstellen, und auch in den staatlichen Schulen wird das mehr und mehr einegbaut.

Oft bedeutet das z.B. weniger Frontalunterricht und mehr eigene Projekte und den Gebrauch moderner Medien (z.B. Tablet-Uebungen), und auch soziales Engagement das in oder ueber die Schule gemacht wird..

Ihr seid leider gerade so in der Mitte, ich bin mir ziemlich sicher, dass Schulen in einigen Jahren ganz anders ausehen werden.

Hairgott 07.07.2017, 21:46

Naja, ich finde es wichtig das man auch die Basics lernt, auf denen unsere Welt wahrscheinlich basiert.      

Dann kann man mit Tablet Übungen weiter machen!        

Und zu der Sache mit den Robotern, das könnt noch dauern. Und wie du sagt: es werden nur einfache arbeiten von Robotern übernommen. Das gibt es eh schon, Putzroboter, Rasenmähroboter usw. Aber bis Roboter voll funktionstüchtig als Ersatz für den Mensch agieren können dauert es noch eine Weile. Oder man braucht ein Haufen Geld.      

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Steffile 07.07.2017, 22:22
@Hairgott

Natuerlich sollten die Kids weiterhin die Basics (und mehr) lernen, aber auf eine andere Art, und mehr individuell angepasst. Ich bin mir sicher, dass alle Kinder lernen wollen, bloss leider wird ihnen diese Lust zu frueh ausgetrieben. 

Frueher hatte der Lehrer nicht viel Wahl: alle mussten Parabeln lernen, und da die Klassen zu gross und die Zeit zu kurz war, haben die meisten Parabeln nicht grundlegend verstanden und das wars, abgehakt.

Heutzutage haben wir die Technologie, anders und individueller zu lehren, bloss ist die Organisation noch nicht an allen Schulen. ich sehe bei meinen Kindern, dass sie in der ersten Ferienwoche schon die Hausaufgaben, die ueber ein Computerprogramm erledigt werden, fertig haben. Die traditionellen Uebungshefte werden bis in die letzte Ferienwoche warten, weil sei viel weniger Spass machen...

Was Roboter angeht: Die sind nicht in der Zukunft, sondern schon hier, und uebernehmen mehr und mehr Bereiche. Andere Bereiche werden schon jetzt, und sicher mehr in der Zukunft, von Arbeitern in Billiglohnlaendern uebernommen.

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woflx 07.07.2017, 22:34

Ich möchte hier nur mal zu bedenken geben, daß es die Generationen von braven Arbeitern und Beamten sind, denen wir unseren Rechtsstaat und Sozialstaat zu verdanken haben, also daß es uns hierzulande immer noch besser geht als in vielen anderen Ländern der Erde.

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Steffile 07.07.2017, 22:47
@woflx

Ja, aber du redest von der Vergangenheit. Die Kinder, die jetzt an den Schulen sind, werden die Zukunft uebernehmen, und damit sie dafuer bestens qualifiziert werden, muessen sie anders lernen als Kinder vor 100 Jahren.

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Ich kann dir nur teilweise zustimmen: sicherlich braucht nicht jeder alles was er lernt. Auf der anderen Seite kann man aber auch nicht alles auf die Berufsschulen/Ausbildungsstätten/Unis abschieben und sagen so nun macht mal da.

Es gehört halt auch viel zur Allgemeinbildung. Klar muss man nicht wissen wann Rom gegründet wurde, wer Goethe war. Und auch deine Parabeln brauchen viele nicht mehr. (ich könnte zugegebener Maßen auch nicht mehr damit umgehen).

Und Psychologie und Gesundheit? Tja,DAS bekam man früher von den Eltern beigebracht. Die  Schule kann nicht alles leisten.

Wobei in der heutigen Gesellschaft das Fach "Lebenstüchtigkeit" wohl leider doch angebracht wäre. Da sehe ich kaum Erwachsenen, die keine Überweisung tätigen können. Da sind die die Fruchtzwerge immer noch für gesund halten (gut die Lila Kuh ist eine Mär). Da gibt es aber dennoch Kinder die nicht wissen wo die Milch und die Kartoffeln herkommen usw.

Und das Mobbing, das es zweifellos gibt? Und auch früher schon gab? Nur nicht so massiv?

Auch da sind doch wohl in erster Linie die Eltern gefragt, die Kindern das schon von klein auf beibringen müssen. Sicherlich sind hier schon auch die Lehrer in der Pflicht einzugreifen, wenn ein Kind geärgert wird. Nur muss das halt auch den Mund aufmachen und sich Hilfe holen.

Mathematik war immer das Fach, das mir am leichtesten gefallen ist: Alles ist so schön logisch aufgebaut, nirgends gibt es schwammige Formulierungen, immer folgt das eine aus dem anderen. Nicht so wie beispielsweise in Geschichte, wo Ereignisse nach Gesetzmäßigkeiten ablaufen, die man erst sehr, sehr viel später begreift, unter Umständen erst nach der Schule (dann freilich wirds spannend).

Das absolute Horrorfach aber war Sport: Wozu muß man lernen, 1000 Meter in möglichst kurzer Zeit zu laufen? Jeder vernünftige Mensch nimmt im täglichen Leben dafür das Fahrrad. Und erst so halsbrecherische Sachen wie Geräteturnen. Jede Firma bekäme massive Probleme mit der BG, wenn sie ihren Angestellten solche Verrenkungen abverlangen würde.

Man kann einwenden, daß Schulsport ja nicht in erster Linie betrieben wird, um solche Übungen zu lernen, sondern allgemein um die körperliche Fitness, Ausdauer und Beweglichkeit zu schulen, also Dinge, die man im Leben ständig brauchen kann. Aber genauso ist es eben auch in den anderen Fächern: In Mathematik lernt man, mit logischen Formalismen umzugehen und abstrakt zu denken, auch hier Sachen, die man im späteren Leben gewinnbringend einsetzen kann.

Haha. Parabeln sind wichtig. In ein paar Themen Gebieten kommen diese halt häufiger vor.      

Glaub mir alles was du in der Schule lernst ist wichtig. Wenn du es nicht einmal lernst, wirst du später beim im Buch nachschauen es erst verstehen müssen! Außerdem die Sachen die wir heutzutage in der Schule lernen sind sowieso viel einfacher als damals. (Hab alte Schulhefte aus der Familie, und nein meine Schule ist nicht schlecht. Ich bin auf einer der besten Informatik-Schulen(HTBLA))          

Das was du in der Schule gerade lernst soll dir ja nur kleine Stöße geben, damit du weißt was du kannst und was du mehr lernen willst.    

Und nein Mundtot werden wir nicht gemacht. Wir reden gemütlich mit dem Professoren, sagen unsere Meinung reden darüber usw.! Und unter Druck setzt du dich wahrscheinlich nur selbst.  
Ich hab fast jeden Tag 9 Stunden Schule. Also bis 17:15, mit Mittagspause. (Eine Schulstunde gleich 50 Minuten). ich brauch in die Schule 1 1/2 Stunden. Zurück ebenfalls. Wo glaubst du soll ich da noch für Tests oder so lernen? Man darf nicht vergessen das ich jeden Donnerstag und Freitag erst um 22:30 nach Hause komm da ich vorher noch Sport machen gehe. Dieses Jahr habe ich mit einem schönen 1.9... schnitt abgeschnitten(10 Schulstufe). So die Sache ist die: ich hab keine Zeit zum lernen oder keine Zeit mit der Familie was zu machen. glaubst du das setzt mich unter Druck, weil ich so wenig Zeit zum lernen hab? Nein, ich bleib am Abend hin und wieder sogar bis 1 oder 2 Uhr wach und spiele paar PC Games oder schau Serien. Aufstehen muss ich jeden Tag um 5:30. ist schon ein sehr verplantes leben oder??? Und lernen kann ich auch nur mit im Unterricht! Aber das Reicht! Ich pass halt dort auf und präge mir alles ein, damit ich später nichts lernen muss. Ich hinterfrage wirklich alles. Egal ob ich was verstehe oder nicht. Wichtig ist du musst aktiv im Unterricht sein.

Also, wie gesagt, ich leide an Schlaf Mangel, hab keine Zeit zum lernen, (aja Hausübungen schreibe ich zum Teil parallel im Unterricht, oder von Mitschülern ab...ist zwar keine Übung für mich, aber was soll man machen...) und trotzdem hab ich kein Druck.

Meine Sicht...die Sicht eines 17 Jährigen und ein paar Infos über mein Schulleben, damit du siehst wie schwer es manche haben.

Die Frage stellte ich mir als Schüler auch und ich muß sagen, ein Großteil meines Schulwissens hatte ich später nie wieder anwenden können. Schulwissen, besonders in den höheren Klassen, ist meist was völlig Unnützes, wenn man es beruflich nicht braucht. Selbst im Beruf wird der größte Teil des Wissens nicht benötigt. Wirklich praktisches Wissen erwirbt man sehr viel eher in den Berufsausbildungen und in den Berufsfachschulen, nicht jedoch in den Gymnasien. Was dort einem übergebraten wird, erinnert an den Stuck an der Zimmerdecke, den auch kein Mensch braucht. Und weil das so ist, reden sich später die Leute einfach ein, man bräuchte all den höheren Firlefanz, obwohl das so garnicht stimmt.

Was wäre indes nützlich ?

Gesetzeskunde

Buchführung

Gesundheitslehre

Ernährungskunde

Buchführung

Umgang mit technischen Geräten, Werkzeuggebrauch

Psychologie

Umgang und wissen über Behörden und Betriebe

Arbeitswissen (Tarife, Arbeitsgesetze, Betriebsleben, Rechte und Pflichten usw.)

Umweltschutz

Sexualität

Kleider und Möbel

kulturelle Angebote

Konfliktbewältigung

Anwendung von Demokratie und politische Aktivitäten

wie macht man sich selbständig

wie legt man am besten Geld an

Fazit. der ganze höhere Ballast hatte mich nur unnötig belastet, war verplemperte Zeit ohne Sinn



Hairgott 07.07.2017, 21:49

Das Gymnasium dient auch nur dazu den Schülern zu helfen den richtigen Weg für sie zu finden. Also das die Schüler vom wichtigsten ein bisschen was mitbekommen. Damit sie sich spezialisieren können.

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Hairgott 07.07.2017, 21:57

PS:
Buchführung haben wir nächstes Schuljahr in der elften Schulstufe.
Umgang mit technischen Geräten hatte ich schon seit der Vorschule. Wir hatten ja Werken als Fach.
In Religion machen wir auch ein bisschen Psychologie, jedoch nicht so wirklich.
Umgang und wissen über Behörde und Betrieb haben/machen wir noch.
Sexualität haben wir gemacht. Die Lehrer haben uns in ein Verhütungsmuseum mitgenommen...uns gezeigt wie man Kondome überzieht usw. den Rest haben wir in Biologie besprochen.

Komm schon, Kleider und Möbel??? Was will man da lernen. Also bei Kleider okay, da versteh ich das ja. Aber Möbel?  

Kulturelle Angebote...ähm...zählt das wenn wir mit der Schule nach Italien fahren xD nein Spaß, aber reisen sich Sachen anschauen, essen aus einem Land essen und so, Kann man als Schüler freiwillig in den Ferien machen.

Wie macht man sich selbstständig haben wir auch in einem Fach namens Betriebswirtschaft. Und haben eine Start up Woche.

Wie legt man Geld an, lernen wir in Rechnungswesen.

Achja, ich geh auf eine Schule mit Informatik Zweig. Also programmieren und so. Und frag mich Nicht wieso wir das machen was da oben steht. Aber ist anscheinend alles wichtig ;)

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voayager 07.07.2017, 22:30
@Hairgott

Ich habe meine eigenen Erfahrungen in meiner Schulzeit geschildert und mußte leider feststellen, dass ich völlig weltfremd nach dem Abi die Schule verließ. Hab mir dann allerdings mühsam einen Realitätsbezug erworben, schon weil ich mich mit meiner damaligen Weltfremdheit nicht abfand. Und ja, ich wurde damals von Azubis und anderwen Berufstätigen ausgelacht, was mich dann allerdings enorm anstachelte, um so meine frühere Lebensuntauglichkeit zu beseitigen.

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turnmami 08.07.2017, 08:06
@voayager

Die meisten deiner Wunschfächer sind Aufgaben, die Eltern ihren Kindern beibringen sollten. Kleidung, Möbel, Gesundheitskunde, alles Jobs der Eltern

Auch der Umgang mit Behörden usw. sollte doch von der Familie vermittelt werden.

Die Schule kann nicht sämtliche Erziehungsaufgaben übernehmen

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voayager 08.07.2017, 11:35
@turnmami

Pflichte dir nicht bei, denn ich kenne auch Alternativen. Zu nennen wäre u.a. das Unterrichtsmodell des sowjetischen Pädagogen namens Makarenko. Auch Blonski ist da aufzuführen. Überhaupt ist die sozialistische Schulbildung praxisbezogener als die hiesige, wozu auch u.a. das Fach "Einführung in die sozialistische Produktionsweise" gehört.

Gleichfalls ist die lebensnähere Schulbildung der skandinavischen Länder zu nennen. Und wenn schon Theorie ohne Paxis, dann sind da andere Schwerpunkte zu setzen, wozu auch eine Vertiefung in Politik gehört. Wenn ich hier bei GF das erschreckend geringe Niveau in Sachen Politik mir so anschaue, ist mir bewußt, dass sich auch nach meiner beendeten Schulzeit nicht viel getan hat, genauer gesagt fast nichts. Auch andere Fächer sind anders aufzuziehen, sind mehr dem Leben, dem Alltag zuzuwenden. Wenn ich mich so im Forum umsehe, dann merke ich sehr rasch, dass viele der Oberschüler in bloße Abstrakta verfallen und keinerlei Sinn für das ganz Konkrete haben. Dies wird auch fadurch gefördert, dass irgendein abgehobener Kram viel zu sehr ausgewalzt wird.

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voayager 08.07.2017, 13:40
@voayager

übrigens Berufskunde sollte es auch in der Schule geben, damit Schüler alles Wesentliche über maßgebliche Berufe erfahren

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In die Schule geht man um zu lernen und nicht um seine Meinung kund zu tun.

Parabeln oder besser gesagt Funktionen sind so ziemlich das sinnvollste was man in Mathe lernt. Du kannst natürlich auch einen Beruf machen der komplett ohne Mathe funktioniert, aber in deinem realem Leben wirst du bei deiner Finanzplanung auf jeden Fall wieder darauf zurückkommen

Es kommt ganz darauf an, was du werden willst. Als Raumpfleger wirst du sie nicht brauchen - aber schon als Sozialarbeiter kannst du dich nicht darauf verlassen, sie niemals zu brauchen.

Die Schule soll Allgemeinbildung vermitteln.

Es schadet keinem, zu wissen, was Parabeln sind.

Und du weisst doch überhaupt nicht, was du wirklich im Leben brauchen wirst...

Ich habe mir alles durchgelesen und stimme dir - was das betrifft - voll und ganz zu.

Ich fände es auch wichtig, dass man bei den Schulfächern darauf achten sollte, dass vor allem Dinge intensiv gelernt werden, die die Schüler später im Alltag sehr wahrscheinlich noch öfter gut gebrauchen können werden - dazu gehört sicher auch das Wissen über Gesundheitserhaltung... und auch Psychologie ist bestimmt wichtig und Wege wie man mit anderen kommunizieren kann und Probleme auf friedliche Weise fair lösen kann, wäre vl auch hilfreich.

So, jetzt hast du deine Meinung über unser Schulsystem abgelassen und ich weis immer noch nicht, was du eigentlich wissen willst.

Ich stimme dir total zu.
Such dich mal auf YouTube "Precht Kritik an Schulsystem".
Der ist ziemlich gut👍

Ich00011 07.07.2017, 21:20

*doch

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