Lernt man Informatik während des Physikstudiums?

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5 Antworten

> Physiker mit Informatikkenntnissen

Jetzt muss man aber wissen: Informatik ist was anderes als Programmieren. Das, was im Rahmen des Studiums vorkommt ("Grundlagen in C und etwas Programmieren in Java") vemittelt keine Informatikkenntnisse. Freiwilliger Besuch einer Informatikvorlesung dagegen schon - sofern eine für Fachfremde geeignete Vorlesung angeboten wird.

IT-Fachleute kennen den Unterschied - Personalchefs nicht unbedingt. Wenn Informatikkenntnisse gesucht werden, kann das eine oder das andere gemeint sein.

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Ja etwas Informatik ist dabei, bei uns sind es Grundlagen in C und etwas Programmieren in Java.

Es ist aber keineswegs so, dass man nachher wirklich Programmieren kann, mehr als die Basics werdens nicht, gibt aber im Rahmen der Freigegenstände Lehrveranstaltungen fürs technische Programmieren etc... Im Endeffekt ist dabei aber größtenteils Eigeninitiative gefragt.

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Ich setze nochmal bei PeterKremsner an: Eigeninitiative heißt du besuchst Vorlesungen die du so für dein Studium eigentlich nicht brauchst und absolvierst sie auch erfolgreich. Das kommt alles mit in dein so genanntes "Transcript of Records" wo alles was du im Studium so geleistet hast auf gelistet ist. 

Du kannst damit quasi beweisen dass du C++ beherrscht usw. Neben den theoretischen Vorlesungen sind natürlich auch Praktika extrem wichtig. Es gibt an der Uni immer mal wieder irgendwelche ausgeschriebenen Projekte für die man sich melden kann und sowas sollte man immer mitnehmen wenn es passt. Sowas erzählt einem aber niemand und man muss sich eben selbst drum kümmern - Eigeninitiative. 

Die Regelstudienzeit würde ich übrigens erst gar nicht anpeilen! Man studiert nur einmal und dann kann man auch soviel mitnehmen wies geht auch wenn es eben dadurch länger dauert. Was auch ein muss ist sind ein paar Kompetenzen außerhalb deines eigentlichen Feldes. Eine BWL und VWL Vorlesung sollte jeder mitnehmen da man so einen generellen Überblick darüber bekommt wie Unternehmen und der Staat ticken. Ein bisschen Englisch und irgendwelche exotischen Dinge wie Wettbewerbspsychologie die man an anderen Universitäten vielleicht nicht bekommt sind auch nicht verkehrt. Generell würde ich die Augen offen halten und auch in den Modulhandbüchern anderer Studiengänge schnuppern. Es gibt unheimlich viel interessantes Zeug zu entdecken wenn man das elende Grundstudium erstmal hinter sich hat. :) 

Die ersten paar Semester heißt es erstmal ackern ackern ackern. Da hat man keine Zeit sich über andere Dinge Gedanken zu machen als die Grundlagen. Schieb auf keinen Fall irgendwelche Grundlagenvorlesungen nach hinten.

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Kommentar von Eisfreak
17.06.2016, 15:20

Heißt das also: die ersten 2-3 Semester nach Plan machen (also den schweren Mathematiklastigen Teil des Studiums hinter sich bringen) und danach viel Eigeninitiative zeigen und sich Zeit lassen? Dann wäre ich also nicht nach 6 Semestern mit dem Bachelor fertig, oder? (also ich hätte nichts dagegen, ich mag es zu lernen).

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Ich habe Physik an der Uni in Frankfurt studiert und arbeite heute in einem IT-Unternehmen ;-)

In den meisten Unis bekommt als Physiker ein breites Spektrum an Informatikangeboten, es steht dir dann frei diese zu nutzen. Du kannst auch durchgängig Informatik im Nebenfach belegen (im bachelor kannst du bis zu zwei, im Master ein Nebenfach haben).


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Ich habe schon oft von Leuten gehört, die C++ gelernt haben. Normalerweise geben die Unis immer ihre Module/Fächer auf der Internetseite mit an. Schau da doch mal nach.

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