Lernen mit Musik | Neurologe vs. Pädagogen | Mathe vs. Sprachen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ist das zu lernende etwas  mathematisches, wie Mathematik, Chemie, Physik etc... also alles, was das logische Denken fördert und beansprucht, so folgt dieses Denken einem Rhytmus

Da ich Physik studiert habe und technische Fehleranalysen in Softwaresystemen mache, andererseits selbst Musiker bin, kann ich das nicht unterschreiben. Ich kann Musikbegleitung um so weniger ertragen, je komplizierter das Problem ist, weil mich Musik zum konzentrierten Zuhören zwingt. Selbst wenn logisches Denken einem Rhythmus folgte (den ich noch nie entdeckt habe), würde dieser Rhythmus zum Takt der Musik im wahrscheinlichsten Fall nicht passen.

Meine Theorie ist eine andere: je weniger konzentriert jemand Musik zuzuhören gewöhnt ist, also je mehr er Musik nur als berieselndes Geräusch wahrnimmt, desto eher kann er sich trotz Musik auf etwas anderes konzentrieren, denn bei dem beschäftigt Musik andere Hirnregionen als seine Arbeit, wenn überhaupt.

Andererseits gelten Musiker bei Neurologen als exotische Sonderfälle, bei denen vieles anders verdrahtet ist, und werden darum von diesen gern ignoriert.

danke für deine Antwort. Spannend ! Vielleicht ist die Neurologentheorie ja auch nicht für alle Menschen zutreffend oder überhaupt falsch. Falls es interessiert. Bei mir stimmt die Theorie des Neurologen. Bei Mathematischen Aufgaben gehts ja immer um das "Wenn-Dann Prinzip" also "wenn das, dann das. Jez das, also das usw...." da hilft mir Musik v.a Techno oder Goa...wegen dem Rythmus ... der dann mir so das wenn das jez das dann das Gefühl gibt. Vielleicht auch nur wegen Techno? Techno alles andere geht bei mir auch nicht. Techno ist halt sehr rythmisch.. Auf eine besondere Art

Wenn ich Lesen muss für das Studium dann geht das mit Musik 0.

Ich habe aber auch ADHS - vl. Ist es da nochmal was anderes.

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Hi. Also wissenschaftlich ist das Thema nicht geklärt. Wir wissen, dass es bei manchen Personen hilft und bei anderen nicht. Ich würde das viel über die Motivation erklären: Es braucht Menschen, die "am Ball" gehalten werden müssen und Musik hilft ihnen, länger zu lernen bzw. nicht so schnell mit den Gedanken wo anders oder frustriert zu sein. Viele Studien nutzen jedoch Experimentalsettings, bei denen binnen z.B. 30 Minuten Lernzeit unterschiedlichste Menschen mal Musik und mal keine Musik bekommen - Dabei zeigen sich keine generellen Vor- oder Nachteile.

Also: Die Psychologie sagt, dass es nicht pauschal gut oder schlecht ist, sondern jeder für sich selbst entscheiden muss. Fakt ist aber: wer laut seinen Lieblingssong hört und dabei nicht mehr lernt, der ist natürlich abgelenkt. Das ist deutlich was Anderes, als leise plätschernde Hintergrundmusik.

danke für deine Antwort. Spannend ! Vielleicht ist die Neurologentheorie ja auch nicht für alle Menschen zutreffend oder überhaupt falsch. Falls es interessiert. Bei mir stimmt die Theorie des Neurologen. Bei Mathematischen Aufgaben gehts ja immer um das "Wenn-Dann Prinzip" also "wenn das, dann das. Jez das, also das usw...." da hilft mir Musik v.a Techno oder Goa...wegen dem Rythmus ... der dann mir so das wenn das jez das dann das Gefühl gibt. Vielleicht auch nur wegen Techno? Techno alles andere geht bei mir auch nicht. Techno ist halt sehr rythmisch.. Auf eine besondere Art

Wenn ich Lesen muss für das Studium dann geht das mit Musik 0.

Ich habe aber auch ADHS - vl. Ist es da nochmal was anderes.

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@Gamer2453

Beide Musikrichtungen sind vor allem monoton und deshalb wenig anstrengend zu "verstehen".

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