Lernen Homosexuelle und Behinderte als normal zu empfinden?

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9 Antworten

Das ist leider normal. Für den Menschen gibt es ein bestimmtes Bild von einem anderen Menschen. Eine bestimmte Gesichtsform, eine bestimmte Statur, bestimmte Größe, bestimmtes Verhalten in der Öffentlichkeit.

Alles, was davon abweicht, sei es eine zu große Nase, zu dicke oder dünne Beine oder was auch immer, empfinden wir dann als entweder nicht so schön oder wenn es extrem ist eben als nicht mehr normal. Das ist so im Menschen veranlagt.

Solange man gut damit umgehen kann, ist ja alles okay, ich habe eine Freundin, die ROllstuhlfahrerin ist, und sie meint selbst, dass man sich auch als behinderter Mensch daran gewöhnt und es den Menschen nicht mehr übelnehmen kann.

Wenn man aber mit den Menschen mit den "Außergewöhnlichkeiten" täglich zu tun hat, wird das irgendwann normal. Deshalb ist das wahrscheinlich mit deiner Mutter so.

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Wir sind darauf durch die Gesellschaft getrimmt, alles was nicht die meisten machen, als unnormal abzustempeln. Das ist ein Konzept was uns anerzogen wurde, weil das Uebrleben einfacher ist, wenn man danach geht, was die meisten machen. Es ist ein einfacheres Leben, aber leider eben kein gluecklicheres, weil uns die Defizite bewusst sind und wir dabei unser Sinn fuer Gemeinschaft verleugnen. Das was du da erfaherst bist ja nicht Du, sondern deine Konditionierung, deswegen faellt es dir auf! Du weisst instinktiv, das es nicht richtig ist, jemand anders zu behandeln, egal ob er eine andere Haufarbe hat, behindert ist, Kaugummi kaut oder taetowiert ist. Du weisst selbst, dass solche Menschen in der Presse als negativ dargestellt werden, warum auch immer, aber sie wollen dir sagen, sei so wie die Masse und wir werden dich lieben, sei so wie die Minderheiten und wir werden ueber dich lachen, dich nicht integerieren und mit dem Finger auf Dich zeigen. Weil das aber gesellschaftlich natuerlich nicht gewuenscht ist, entsteht eine Art Verhaltensstoerung, eben das wovon du berichtest. Aber es ist angelerntes Verhalten, man kann es auch wieder verlieren. Alles Gute!

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Ich glaube es liegt in der Natur des Menschen alles ganz genau zu betrachten, was irgendwie von der Standardnorm abweicht. Ich schätze da geht es um Selbstreflexion. Wie sind die, wie bin ich? Kann ich etwas von denen lernen. muss ich mich ändern, bin ich richtig wie ich bin. Darüber ist es auch einfach die angeborene Neugier. Finde das nicht schlimm, solange man sich unter Kontrolle hat und diese Menschen nicht auffällig lange anstarrt.

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Das kann man nicht einfach so ausschalten, sobald etwas anders ist, schauen wir hin. Der Mensch ist neugierig und Ungewöhnliches fesselt uns, das ist alles völlig normal.

Küssen sich zwei Männer, ist das für mich als schwulen Mann zwar nichts Ungewöhnliches, so im Privaten, aber ich gucke trotzdem kurz hin, wenn ich es auf der Strasse sehe. Man sieht es ja kaum und es fällt uns als Mensch deswegen natürlich auf. Wichtig ist, dass man das nicht wertet. Es spielt doch keine Rolle, ob sich da zwei Frauen küssen oder ob ein Mann einer Frau die Zunge in den Mund steckt - es sind zwei Menschen, die sich lieben. Punkt. Das ist das, was zählt.

Aber natürlich gibt es immer Leute, die dann das Maul aufreissen müssen: Eklig, Pfui, SchwuchteIn... Hallo? Du hast es toll geschrieben: Was geht dich die Liebe dieser zwei Menschen an?

Bei den Menschen mit Behinderungen ist es ganz ähnlich: Sie fallen auf. Wir können zwar schon so tun, als ob wir das nicht bemerken würden, aber wir bemerken es. Automatisch. Du machst es richtig: Nicht starren, nicht glotzen, keine Umwege machen - einfach ganz normal weitergehen.

Es ist nichts Verwerfliches daran, wenn dir Menschen auffallen, die eben anders als alle anderen sind. Schlimm wird es erst, wenn du Menschen auf Grund dessen bewertest, in Schubladen stopfst oder - ganz schlimm - blöd anmachst.

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Es ist schon msl gut, daß Du Dir überhaupt Gedanken machst, die wenigsten denken über so etwas nach.. Das zeigt, daß Du empathisch sein kannst. Die Antworten werden mit den Jahren kommen.

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Aber wenn sich zwei Männer oder Frauen küssen, muss ich trotzdem komisch gucken. Und ich stelle mir immer so komische Fragen wie [...]

Das ist nicht verwerflich.

Ich möchte das nicht! Ich möchte nicht, dass mir diese Menschen auffallen. Sie fallen mir ja nicht negativ auf, aber sie fallen auf. Ich möchte, dass ich sie als ganz normale Menschen sehe, so wie sie eben welche sind!

Sie sind nunmal keine "normalen" Menschen. Was "normal" ist bestimmt die Natur & die Masse.
Das heißt aber nicht, dass sie schlechtere Menschen sind oder man sie weniger tolerieren/achten sollte.

Du kannst nunmal deine Augen nicht vor der Realität verschließen. Es ist kein Verdienst sich dummes Zeug einzureden, nur weil es gesellschaftlich häufig als Ideal bzw als "tolerant" dargestellt wird.
Daher: sie dürfen dir auffallen - und wenn du das nicht heuchlerisch leugnest wie ein beträchtlicher Teil der Gesellschaft, dann ist das bloß gut - du hast hier wirklich kein Problem.

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Also ich war schon immer lesbisch und finde sie Vorstellung mit einen Mann was zu haben ekelhaft ich könnte es nicht für mich ist es was ganz normales lesbisch zu sein wenn du noch andere fragen hast kannst du sie mir einfach stellen

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das schöne am leben ist eben das nicht alles gleich ist. Der mensch wird von geburt an manipuliert und trotzdem sind nicht alle gleich :)

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du wirst die erklärungen schon alleine finden, wenn du weiter nachdenkst

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