lernen Gymnasiasten einfach nur besser?

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11 Antworten

Nicht unbedingt. Es gibt Leute, die einfach sehr leicht lernen, sich vieles merken können, ohne grooß was dafür zu tun.

Dann gibt es Leute, die müssen wirklich viell tun, um nur annähernd das gleiche zu erreichen.

Dann gibt es noch Leute, die können tun, was sie wollen, sie schaffen es einfach nicht.

Das hängt ganz vom Schüler ab. Ich War erst auf der Realschule und bin jetzt auf dem Gymnasium. Ich habe festgestellt, dass die Gymnasiasten sich einfach mehr anstrengen aber die meisten die Themen auch besser verstehen. Ich glaube, dass dies wohl eine Grundvoraussetzung für den Besuch am Gymnasium. Alle die, die Themen nicht so schnell verstehen bleiben früher oder später doch sitzen. Aber lernen muss man auf dem Gymnasium auf jeden Fall mehr als auf der Realschule. Auf der Realschule hab ich nie gelernt und doch nur Einsen und höchstens zweiten geschrieben. Jetzt lerne ich fast den ganzen Tag über und schreibe meist etwa ne zwei oder drei. Aber ich habe auch gemerkt, dass die Realschüler ihre Hausaufgaben sorgfältiger machen als viele Gymnasiasten, die nur abschreiben.

Du wirst irgendwann merken, dass das Gymnasium, und damit das Abitur, nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal ist. Um mal ein ganz plattes Beispiel zu geben: Mir ist ein guter Handwerker lieber als ein schlechter Arzt oder Anwalt.

Es gibt Realschüler, die verstehen mehr vom Unterrichtsfach als Gymnasiasten und es gibt so viele Gründe, warum mache Leute auf ein Gymnasium gehen und anderen Leuten der Realschulabschluss völlig ausreicht. Frag doch Deine Schwestern mal, warum sie aufs Gymnasium gehen.

Für Deine Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort und wie Du den Realschulabschluss und andere das Gym. bestanden haben, ist völlig wurscht.

Gruß Matti

ich würde mich den differenzierten antworten anschließen: es gibt solche und solche. ich gehörte zu der nicht-lern-sorte. ich hab mir einen tag vor der klausur 1-2 std den stoff angeguckt und dann meine 1 und 2 geschrieben. hab nie nachhilfe o.ä. bekommen. meine eltern haben nie mit mir zusammen gelernt,  sie haben nie meine hausaufgaben auf richtigkeit kontrolliert; es interessierte sie nicht mal, ob ich sie überhaupt gemacht hab xD.
aber: wenn man so durch die schule kommt, hat man dann nachteile an der uni. an der uni ist der lernstoff viel umfangreicher und alles in zeitraffer. man wiederholt im ersten semester (3 monate vorlesungszeit) den ganzen stoff, den man in der schule in zwei jahren gelernt hat und hat dann 7 klausuren hintereinander weg x_x. da muss man sich hinsetzen und lernen - einfach, weil es so viel stoff ist, noch nicht einmal weil es schwer zu verstehen wäre oder so. und das kann ich nicht ._. ich habe es während der schulzeit einfach nicht gelernt zu lernen >.<. und so hatte mich die prokrastination während des studiums voll im griff - eine qual, dieses lernen :D

Ohja, mir ging es genauso! Wenn man nie lernen musste, hat man im Studium ein Problem. Dieses reine Auswendiglernen im Studium geht mal gar nicht, ist meine Erfahrung. Ich beneide die Fleißigen, die schon in der Schule gelernt haben wie sie gut lernen.

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Bei mir war es genau umgekehrt. In der Schule musste ich (in manchen Fächern, nämlich denen, die mich nicht interessierten) richtig "pauken", sogar mal mit "Nachhilfe". Im Studium habe ich mich nie hingesetzt, um zu lernen. Ich habe bei allen Vorlesungen u. Seminaren immer "mitgedacht", immer viel gelesen - und dann auch nicht extra für die Examina "gelernt". Habe trotzdem ein "sehr gut" im Examen (vor einigen Jahrzehnten) geschafft. Die Studieninhalte haben mich eben sehr interessiert. Aber heute ist ja das Studium sehr "verschult", früher gab es viel Freiheiten (die natürlich auch zum Scheitern führen konnten).

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Also ich denke dass es auch daran liegen könnte dass sie fleißiger sind und mehr lernen aber in Fächern wie Mathe hilft das nicht immer. Sie werden es wohl auch z.T. schneller und besser verstehen können

Zu all dem, was schon gesagt wurde, kann ich mir auch vorstellen, dass das Arbeitsklima auf einem Gymnasium produktiver ist, als auf einer Realschule, dass es einem mittelmäßig gutem Schüler schon deshalb leichter fällt, voranzukommen.

Ich kann der einen Antwort nur zustimmen, dass es mal so ,mal so ist. Ich war immer fleißig und hab nur ein mittelmäßiges Abitur geschafft. Mein Freund Aber war stinkend faul, oft keine Hausaufgaben, oft zu spät.. Er hat locker eins mit 2,2 geschafft. Er ist intelligent, versteht logische Zusammenhänge schnell und hat ein gutes Gedächtnis. Wäre er nicht so faul gewesen hätte er sogar mehr erreicht, naja

Viele auf dem Gymnasium sind genau so schlau wie Realschüler, nur ihre Eltern lernen mehrere Stunden mit ihnen. Dann gibt es die, die selber lernen und die Hochintelligenten, die einfach alles schneller checken. Die gibt's auf der Realschule auch,aber die haben vllt einfach gar nichts gelernt

Ich, Gymnasiast, haben einen Zweierschnitt und lerne so gut wie nie.

*habe, Sch**ß Autokorrektor

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Ich war früher immer etwas faul.

Meine Schwestern hingegen sind aufs Gymi gegangen und waren immer fleißig am lernen.

Das ist der Unterschied.

Hallo!

Die Gymnasiasten sind einfach nur fleißiger.

Grüße, Dreams97

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