Lenin, Stalin, Gorbatschow

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5 Antworten

Ich könnte dir einiges schreiben, das würde aber den Rahmen sprengen. Lies' mal hier nach:

http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Sowjetunion

Zu Lenin steht auch einiges bei Wikipedia.

Gegen den ursprünglichen Willen Lenins konnte sich Stalin auch durch innerparteiliche Intrigen durchsetzen. Stalin war schon seit 1922 Inhaber des neu geschaffenen Amtes des Generalsekretärs der Partei, das später von ihm mit fast uneingeschränkten Machtbefugnissen ausgestattet wurde.

Neben Trotzki wurden mögliche Konkurrenten Stalins wie Grigori Sinowjew, Nikolai Bucharin, Kamenew und Alexei Rykow, die Stalin zunächst unterstützt hatten, ausgeschaltet, in den 1930er Jahren im Zuge der so genannten „Großen Säuberung“ schließlich hingerichtet.

Gorbatschow versuchte durch Reformen (Glasnost, Perestroika) die Sowjetunion unter Beibehaltung von sozialistischen Strukturen zu modernisieren. Gorbatschow scheiterte jedoch mit diesen Reformversuchen; es gelang ihm weder, die autokratischen Führungsstrukturen in der Sowjetunion zu beseitigen, noch konnte er die KPdSU zu einer im pluralistischen Sinn ausgerichteten demokratischen Partei reformieren.

Vielen Dank :)

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Lenin :

Lenin war der Führer der Oktoberevolution von 1917 er stürzte mit Hilfe seiner Partei der Bolschewiki (mehrheitler) den Zaar und die Rote Armee war siegreich gegen die weiße Interventions Armee und den schwarzen Baron (einen Deutschen). Die weiße Garde war eine Armee um die vereinten Arbeiter und ihre Revolution zu stürzen und wieder Monarchie unter dem Zar ein zu führen. 1922 ruf die die Partei unter seiner Führung die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken aus. Er war somit der Gründer der UdSSR.

Lenin hatte Marx Theorien praktisch Umgesetzt. So wurden die Bourgeoisie enteignet und die Produktionsmittel Volkseigen. Lenin starb durch die Folgen des Attentats von Fanny Kaplan.

Lenin hinterließ eine befreite Arbeiterklasse in Russland und eine tote Zaarenfamilie.

Mit ihm ging in der Sowjetunion auch die Räterepublik und der Weg zum Kommunismus unter.

Stalin :

Nach einen Machtkampf in dem ZK der KPdSU baute Stalin die Räterepublik Lenins immer weiter zu einer Stalinistischen Bürokratie um in der er so gut wie den alleinigen Machtanspruch hatte. Durch zahlreiche Partei Säuberungen kamen viele aufrechte Kommunisten um Leben.

Stalin hinterließ eine diktatorisch anmutende Sowjetunion die erst in späteren Amtszeiten wieder langsam umgebaut werden konnte (Entstalinisierung) aber auch ein besiegtes 3. Reich.

Gorbatschow :

Ich möchte mich nicht zu sehr aufregen also hier ein Link.

"Gorbatschow, der Befreier unterdrückter Völker, ein wahrer Kommunist?

Nein! Ein Antikommunist und gerissener Heuchler!"

http://www.red-channel.de/mlliteratur/sowjetunion/gorbatschow.htm

Er hinterließ eine Zerschlagene Sowjetunion und eine erneut geknechtete

Arbeiterklasse.

Ein Video über die Revolution und den Krieg mit der weißen Armee und dem schwarzen Baron.

Sag mal VivaAMD, weißt du ob es hier Zensur gibt wie zu Stalins Zeiten :) ???

Irgendwie verschwinden hier alle Beiträge, mit denen man deine Kampfthesen: Lenin hinterließ eine befreite Arbeiterklasse und Gorbatschow der Antikommunist hinterließ eine erneut geknechtete Arbeiterklasse mit Fakten anzweifelt!

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@Xerxessasu

Ich bin dafür nicht verantwortlich.

Ich bin darüber auch bestürzt. Ich diskutiere gerne. Nach meinem ich meinen letzten Kommentar abgegeben habe in dem ich deine Argumentation albern nannte verschwand wohl alles andere. Ich habe nichts beanstandet.

Ich bin trotz meiner jungen Jahre in der Lage rhetorische Niederlagen ein zu gestehen. Auch wenn der bisherige verlauf auf keinen Fall eine Niederlage meinerseits war.

Ich hatte in meinem letzten Kommentar deine Argumentation albern genannt.

Du hattest zuvor meinen Kommunismusbegriff albern genannt.

Doch jeder Mensch mit Verstand weiß das Kommunismus die klassenlose Gesellschaft ist.

Das deiner Meinung nach die "Bürger" das nicht wissen liegt ganz einfach an der BILDungslücke.

Deine vermeintlichen Fakten sind nicht haltbar.

Das einzige was du zu Stande gebracht hast war bittere Polemik in dem du meine Position verzerrt hast (siehe Kommunismusbegriff).

Ich habe keine Grund gesehen meine oder deine Kommentare zu löschen.

Schade.

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@VivaAMD

Nur zum Nachdenken, Daten und Fakten gibt es evtl. bei Wiki usw... Und das spurlose Löschen von Beiträgen hier ist überdenkenswert.

Wer mit der heutigen, freiheitlichen Moral die Realitäten der russischen Geschichte betrachtet, kann den umgesetzten Kommunismus seit Lenin, Trotzki, etc. nicht gut heißen. Den "dummen" Bürgern wurde immer zu seinem angeblichem Wohle ein System übergestülpt und aufgezwungen ohne Wahlfreiheiten und mit militärischer Macht. Lenin hat sich mit Waffengewalt an die Macht geputscht nicht gegenüber dem Zaren, sondern gegen ein demokratische Parlament. Unter Lenin wurde nach dem Ende der Zarenzeit (Anfang 1917) die freie Wahl (Ende 1917), bei der es keine Mehrheit für die Kommunisten gab, zunächst nicht anerkannt und später wurde das Parlament einfach aufgelöst. Teile der Oposition wurde zu Staatsfeinden erklärt. Die Epoche des Kriegskommunismus ist einfach Bürgerkrieg unterschiedlicher Strömungen, weil Wahlergebnisse und daraus resultierende, mehrheitlich legitimierte Politik nie statt fand/ vlt. bis heute :) Die Enteignung des Bürgertums tat sein übriges.

Gorbatschow ist sicherlich ein Kommunist gewesen, allerdings kamen seine Reformen sicherlich viel zu spät. Das einzige was man ihm vorwerfen kann ist, wenn man so will, dass er sich den Strömungen und Realitäten ergeben hat und unter seiner Führung - erstmalig seit langem - keine militärischen Mittel eingesetzt wurden die Abspaltung der russischen Republiken und das Auseinanderbrechen des Ostblocks zu verhindern. Genau dafür hat er den Nobelpreis verdient. Die Kommunistische Idee steht seidem nicht mehr höher als der Mehrheitswille der Bevölkerung.

Das der Kommunismusbegriff seit Lenin mit Diktatur und Repressalien gleichgesetzt wird hat nichts mit einer "Bild"ungslücke zu tun, sondern entspringt der bisher umgesetzten Realität.

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  1. Fragezeichen: Erster hat - aus heutiger Sicht - mit z.T. brutalen Methoden (z.B. Zarentot und "Parteifreunde") und mit Lügen die CCCP gegründet, Zweiter war ein ebenso brutaler Diktator (siehe "Parteifreunde" und Regimegegner), Letzter ist Friedensnobelpreisträger und hat den bankrotten Haufen zuerschlagen. wird von uns geehrt, die Russen habens noch nicht verstanden.

  2. ?: Erster = Machtmensch, wsl. ein guter Taktiker; Zweiter = shizophrener Diktator; Dritter = evtl. ein menschlicher Diktator und klammheimlicher Demokrat, schwer einzuschätzen

  3. ?: Guttenberg hat evtl. weitere Tipps!

hahaha nicht schlecht ^^

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Grunder,Tyran und Erlöser.Der Grunder hätte sich im Grabe umdrehen müssen,hätte er gesehen was der Tyran mit seienr Ideologie eingerichtet hat. Der Erlöser hat es wieder gerichtet in dem er für Klarheit und Transparenz gesorgt(Glastnost,Peresrtrojka).

Lenin ist völlig verklärt, siehe z.B. Kronstädter Matrosenaufstand etc, etc, ... In der Ideologie und in den Methoden sehe ich wenig Unterschiede.

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@Xerxessasu

Die Ansichten müssen aussernander gehen.Ich bin gross geworden in Kommunistische Land.Ich wollte damit sagen das Theorie und Praxis gehen verschiedene Wege.Lenin hat sich das anderes vorgestellt.

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Gorbatschow ist nicht so hoch angesehen in Russland (jedenfalls unter denen die ich kenne), einfach deshalb weil er als einziger Schwäche gezeigt hat.

Zu Stalin haben die meisten ein widersprüchliches Verhältnis. Allgm. gilt er als Held wegen Sieg über die Nazis.

Lenin geht eher unter in den Meinungen, wohl auch weil schon zu lange her.

Kann aber nicht für alle sprechen.

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