Lektüre für Geschichtelehrer

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8 Antworten

Eine schöne Frage. Ich bin zwar im Geschichtsunterricht nie besonders gut gewesen, aber ich antworte trotzdem einfach mal. ;-)

Ich mag Vor- und Frühgeschichte sehr gern, den Bereich Geschichte, der eigentlich eher in Bio behandelt wird.

Falls du dich auch dafür interessierst, empfehle ich:

  • Leben. Eine Biographie: Die ersten vier Milliarden Jahre von Richard Fortey
  • Der Fisch in uns: Eine Reise durch die 3,5 Milliarden Jahre alte Geschichte unseres Körpers von Neil Shubin
  • Das Rätsel der Menschwerdung: Die Entstehung des Menschen im Wechselspiel der Natur von Josef H. Reichholf
  • Die sieben Töchter Evas: Warum wir alle von sieben Frauen abstammen - revolutionäre Erkenntnisse der Gen-Forschung von Bryan Sykes

Das ist so für mich die Basis, bevor es mit der eigentlichen Geschichte anfängt.

Golo Mann scheint sehr viele interessante historische Klassiker geschrieben zu haben, vielleicht interessiert dich davon ja etwas? Ich kenne die Bücher leider noch nicht.

Was mir sonst noch so einfällt:

  • Die ersten Deutschen: Über das rätselhafte Volk der Germanen von S. Fischer-Fabian
  • Tagebuch der Anne Frank

Aktuelles:

  • Brennpunkte der Weltpolitik von Eugen Freund
  • Die Welt aus den Fugen von Peter Scholl-Latour

Romane und Klassiker:

  • Candide von Voltaire
  • Der Hauptmann von Köpenick von Carl Zuckmayer (Thema: Preußischer Militarismus)
  • Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins von Milan Kundera (Kommunismus)
  • Maria Stuart von Friedrich Schiller
  • Marie Antoinette von Stefan Zweig
  • Jugend ohne Gott von Ödön von Horvath (Nationalsozialismus)

Was ich noch nicht kenne, aber sich interessant anhört:

  • Martin Luther King - Malcolm X von Britta Waldschmidt-Nelson
  • Alexander von Humboldt von Reinhard Barth

Ich würde aber sagen, unbedingt gelesen haben musst du die nicht alle! :-)

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Kommentar von LeandraBBB
06.12.2013, 19:52

Trifft ALLES meinen geschmack :p VIELEN VIELEN DANK!!!

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als geschichtsinteressierter laie gebe ich dir folgende vorschläge: wolfgang leonhard "das war meine ddr"\\\\\\\\"die revolution entlässt ihre kinder"- eugen kogon, "der ss staat"-\\\\\\\\ john röhl" deutschland ohne bismarck"\\\\\\\\\\\\\\\\ ansonsten habe ich festgestellt, dass die biographien vieler berühmter leute oft sehr interessante informationen und hintergründe liefern (z.b. "der geschenkte gaul" (hildegard knef) "alter narr was nun?" vom kabarettisten werner fink. abgesehen davon hat JEDER wissenschaftsbereich seine eigene "geschichtsabteilung", in der partiell eine "große lupe" über die geschichte diese zweige gehalten wird. solange die menscheit existiert, wird es unendliche geschichten aus der geschichte geben. viel spass beim sichten.

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Kommentar von LeandraBBB
06.12.2013, 19:55

herzliches dankeschön! :)

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Interessant (aber natürlich kein Muss) finde ich Literatur, die ihre Enstehungszeit beschreibt - ein Beispiel wäre z.B. "Die Elenden" von Hugo. ;) Utopien/Dystopien sind auch immer spannend, da sie ja damalige bzw. gegenwärtige Systeme beschreiben (z.B. 1984, Farm der Tiere, Schöne Neue Welt etc.).

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Kommentar von LeandraBBB
06.12.2013, 19:53

dankeschön!!

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Eine wirklich gute Frage, sehr hinergründig. Nach meiner Meinung gibt es keine Muß Liare an Literatur. Nein, man sollte überhaupt gelesen haben. Schau inzwischen gibt es soviel Literatur, wir sind heute echt verwlähnt damit. Ein angehender Geschichtslehrer täte sich, wie alle Lehrer nicht schlecht daran, sich einen allgemeinen Überblick über das Geschehen der vergangen Jahrtausende mit den entscheidenden Epochen anzueignen. Dann wird er sein Thema, seine besonders ihm bekannte Zeit haben, die auch ein Schwerpunkt sedines Studiums war. Aber ganz wichtig ist ein umfassendes Wissen über Hintergründe des 3. Reiches. Mag sein dass nun einige Altuser wieder aufstöhnen, doch tut mir leid Jungs und Mädels. Wer aus dieser Zeit nicht genug Infos hat, der könnte auch heute noch dem braunen Gesocks auf den Leim gehen, der könnte schlichtweg braune Propaganda aufnehmen und verkünden.

Ich kann keinem vorschreiben, was er zu lesen hat, vielmehr sollte sich ein angehender denkender Mensch seine Lektüre, ausser Schullektüre und Empfehlungen der Lehrkörper selber aus Recherchen in der Biblio oder aus Buchempfehlungen aus genossener Literatur aufklauben.

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Kommentar von primer
04.12.2013, 13:09

Wenn es um die Epochenübersicht geht, kann ich für die Antike das Werk "Geschichte der Antike" Hrsg. Hans Joachim Gehkre/Helmuth Schneider. Das ist im Prinzip das Standardwerk für die Antike im europäischen Raum, sprich Römer und Griechen.

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Ein ziemlich weites Feld - im Prinzip schliesse ich mich der Meinung von Merzherian an.

Eine Empfehlung zur Geschichte des 20. Jahrhunderts, egal ob für angehende Geschichtslehrer/innen oder anderweitig interessierte Menschen, gebe ich dir trotzdem gerne:

Eric Hobsbawm, Das Zeitalter der Extreme. Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts ; sowie seine Autobiographie "Gefährliche Zeiten"

-> ich wünsche eine spannende Lektüre :)

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Kommentar von LeandraBBB
06.12.2013, 19:54

vielen dank! :)

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Sicher kein Muss, aber sehr interessant v. a. im Vergleich mit sozialistischen / kommunistischen Regimen:

Thomas More - Utopia

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Kommentar von LeandraBBB
03.12.2013, 22:19

Es muss gar kein muss sein, bin offen für alles :p vielen Dank :)

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Die Beschreibung der Welt - Marco Polo

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Kommentar von LeandraBBB
03.12.2013, 20:55

danke :)

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