Leitzins, deflation und inflation?

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1 Antwort

Es gilt die Fischersche Verkehrsgleichung:
M*v=p*T
M=Geldmenge
v=Geldumlaufgeschwindigkeit (Geschwindigkeit mit der eingenommenes Geld wieder ausgegeben wird
p=Preisniveau
T=Menge der gehandelten Güter im Betrachtungszeitraum (meist 1 Jahr)

Stellt man nach p um, ergibt sich
p=M*v/T

Steigt p, liegt Inflation vor, sinkt es, herrscht Deflation.

Man sieht also, dass die Inflation positiv von der Geldmenge abhängt.

Senkt die Notenbank die Leitzinsen, können die Geschäftsbanken bei ihr zu günstigeren Konditionen Kredite aufnehmen. Dies geben die Geschäftsbanken an ihre Kunden weiter, was dazu führt, dass mehr Kredite bei den Geschäftsbanken aufgenommen werden.

Diese Banken refinanzieren die Kredite bei der Notenbank wieder über Kredite. Die Notenbank gibt hierzu Zentralbankgeld aus, also Geld das dann erst in den Geldkreislauf gelangt (frisches Geld).

M steigt und somit auch p (=Inflation)

Bei Erhöhung des Leitzinses passiert  das Gegenteil (=Deflation).

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