Leitungsrecht im Grundbuch - aber Leitung stört beim Hausbau - wer zahlt die Umlegung?

3 Antworten

Für mein Rechtsempfinden du selber. Der Nachbar hat seine Grunddienstbarkeit eingetragen und kann sich somit zurücklehnen. Was du später dann darauf machst ist deine Sache und muss dann entsprechend berücksichtigt werden.

umlegung bezahlst du selber,denn für den eintrag im grundbuch hat vorbesitzer bestimmt schon mal entschädigung kassiert

Das zahlt KEINER, dafür hat er ja schliesslich das Leitungsrecht im Grundbuch eintragen lassen!! Habt ihr euch vorher nicht informiert??

Natürlich wussten wir wegen dem Leitungsrecht bescheid, aber nicht die genaue Lage so weit im GS drin. Im Nachbarrechtsgesetz steht unter Paragraph 22 sinngemäß, dass wenn die Leitung nachträglich zu einer Beeinträchtigung führt, der Nachbar die Beeinträchtigung beseitigen muss. Also wohl auf seine eigenen Kosten...

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Geplanter Hauskauf: Grunddienstbarkeit (Abwasserleitungsrecht) an benachbarten Grundstück. Was ist generell bei einem Hauskauf in solchen Fällen zu beachten?

Wir interessieren uns für eine gebrauchte Immobilie. Im Grundbuch ist eine Grunddienstbarkeit (Abwasserleitungsrecht) zugunsten dieser Immobilie mit Grundstück zwecks Leitungsrecht an Nachbargrundstücken eingetragen. Offensichtlich wird das Abwasser über Nachbargrundstücke abgeleitet. Ein Skizze mit dem Kanalverlauf ist nicht ersichtlich.

Was ist in solchen Fällen grundsätzlich zu beachten? Wer ist Eigentümer der Abwasserleitung? Der Versorger? Der Eigentümer? Sind hier besondere Kosten im Falle einer Sanierung des Kanals zu bezahlen.

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Abwasserkanal befindet sich auf unserem Grundstück

2003 habe ich ein Haus mit Grundstück erworben. Hierauf befindet sich ein Abwasserschaft und eine Abwasserleitung für den Kanal des dahinterliegenden Hauses. Im Grundbuch ist kein Abwasserrecht beschrieben. Muss ich den Kanalschacht und die Abwasserleitung dulden, oder kann ich den Nachbarn in Verantwortung zwingen, den Kanal außerhalb meines Grundstückes errichten zu lassen. Herzlichen Dank

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Muss ich Baggerarbeiten der Telekom auf meinem Grundstück dulden ohne Eintrag von Leitungsrecht im Grundbuch?

Wie kann ich erfahren ob auf meinem Grundstück eine Leitung der Telekom verläuft? Laut Grundbuch sind keine Leitungsrechte eingetragen und wir haben Lastenfrei Haus mit Grundstück gekauft. Doch war gestern vormittag ein Mitarbeiter der Telekom da und sagte meiner Frau die müssen entlang unseres Grundstückes Baggern da eine Störung der Leitung in diesem Bereich vorliegen würde. Sie hat ihm gesagt er solle das mit mir klären und das sie da nichts machen sollen. Bis jetzt hat sich noch keiner bei mir gemeldet, es wurde aber fleißig mit roter Farbe auf unserer Hecke auf voller Länge gesprüht. Laut Leitungsrecht aufgrund § 9 Grundbuchbereinigungsgesetz (GBBerG): haben wir keine Duldungspflicht. Das heißt doch es darf ohne unsere Zustimmung nicht auf unserem Grundstück gebaggert werden.!?

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Wer ist denn bei einem Haus-Abwasser-Anschluss für die Leitung zwischen Haus und städtischem Abwasserkanal zuständig?

Das Haus hat eine gültige Entwässerungsgenehmigung zum Zeitpunkt des Vor- Vorbesitzers. Die Abwasserleitung geht dummerweise über ein Grundstück für das kein Leitungsrecht besteht. Auch ist der Kanal tlw. zugewachsen. Wer muss sich denn jetzt (da der Besitzer des Grundstückes die Leitung entfernt haben möchte) um die Grunddienstbarkeit sowie das Säubern der Leitung kümmern? Die Stadt oder der Besitzer des Hauses????
Der Besitzer säuft mittlerweile ab, da bei Starkregen die Leitung das alles nicht mehr verschafft....

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Entschädigung für Stromkabel auf dem Grundstück

Der lokale Energieversorger plant, ein Kabel über unser Grundstück zu verlegen, um dieses dann an einen auch auf unserem Grundstück stehenden Mast anzuschließen, von dem aus die Leitung überirdisch weitergeht.

Nun wurde uns als Entschädigung pro Meter 0,77 € angeboten.

Wir müssen aber hierfür eine Dienstbarkeit über den Notar ins Grundbuch auf unser Flurstück eintragen lassen. Hieraus entsteht doch wohl ein Wertverlust des Grundstücks, oder?

Die Länge der geplanten Leitung wird mit 100 m angegeben, so daß man uns 77,00 € anbietet. Alles fertig zum Unterschreiben, ab zum Notar (Kosten hierfür übernimmt natürlich der Versorger) und fertig ist die Laube.

Wir selbst gewinnen durch das Kabel keinen Vorteil, da unser Grundstück erschlossen ist.

Nun meine Frage:

Ist eine Entschädigung in dieser Höhe angemessen?

Kann man sich mit denen vielleicht auf einen anderen Deal einigen? Wir brauchen nämlich noch einen zweiten Hausanschluß. Wäre es einen Versuch wert, diesen als Gegenleistung für die Kabelverlegung einzubringen?

Der Nachbar hat die Verlegung auf seinem Grund erfolgreich verweigert. Das werden wir nicht können, weil die nun mal an den Mast ranmüssen, der schon auf unserem Grundstück steht.

Wer hat hier Erfahrung?

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