Leistungsantrag / Leistungsfall BU bzw. Berufsunfähigkeitsversicherung - welche Stellen werden im Leistungsfall befragt?

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3 Antworten

Hallo,

alle im Antrag angegebenen Ärzte und Therapeuten für den Zeitraum von 5 Jahren vor Antragstellung und 10 Jahre bei Klinikaufenthalte.

Erfahrung, ja: BU Leistung trotz nicht genannter Erkrankung, da nachgewiesen wurde, das die Erkrankung zwischen Arzt un Patient so nicht kommuniziert wurde, Leistung, da Arzt lediglich eine Verdachtsdiagnose bestätigte, Erkrankung keinen Einfluß auf die BU hatte.

BU Leistung nicht erhalten, da psychologische Behandlung 5 Monate vor BU Beantragung nicht genannt wurde, 

Beste Grüße

Dickie59

Danke. ja, darum ging es mir auch. Hast du nun bu erhalten oder nicht? da stehen 2 dinge in 2 absätzen (unterschiedlich) ich frage, da der hausarzt (falschen diagnosen in der 5 jahresfrist vor antrag hat - diese aber einfach sein fehler sind und falsch sind.) er selber hat es mir gegeüber jeweils mit einem attest berichtigt. aus seiner akte (der patientenakte) kann man es aber wohl nicht ändern und nicht löschen. dementsprechend gibt es bei den kassen auch 4 uralte rechnungen - die demnach auch eine falsche diagnoseziffer haben!!! daher frage ich. wer wird mit was befragt? Wenn nur der arzt befragt werden würde - dann würde man auch keine schlafenden xy wecken - wenn  man die wiederum bei der kasse oder sonst wo wecken würde, dann würde man natürlich, streiten, klagen und beweisen müssen - was man ja könnte, da der hausarzt seine damaliegen fehler eingeräumt hat und die atteste berichtigt hat. nur eingereicht hat man die nach jahren halt nie !!! hilfe... wer hat noch erfahrung in solchen Fällen? Danke euch. (und ja, als ich die dementsprechende Patientenakte laß, fragte ich mich echt was dort teilweise für ein schrott steht... LG

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@tamyG76

Hallo,

ich habe Erfahrungen gemacht, da ich als Makler meine Kunden aktiv bei der Beantragung von Leistungsfällen unterstütze, so das nach Einreichung der vollständigen Unterlagen nach 4 Wochen der die Leistung gewährt wurde.

Dein genanntes Problem ist typisch, da die Ärzte ihre Diagnosen nicht mehr rückgängig machen können, das wäre Sozialversicherungsbetrug, da sie falsche Leistungen abgerechnet haben. Ein Jurist hat mir erklärt, nach Jahren einen Arzt zu verklagen wird kein Erfolg haben, da du nachweisen musst tatsächlich nicht an der Diagnose erkrankt zu sein.

Wenn er dir ein Attest gegeben hat, ist das gut, der Versicherer wird das berücksichtigen und die erste Diagnose als Anfangsverdachtsdiagnose und nicht bewerten einstufen.

In der erster Linie werden die Hausärzte, behandelnden Ärzte und Therapeuten befragt, ggfls. Kliniken, wenn die Befunde nicht beim Hausarzt sind.

Lass dich bei der Leistungsbeantragung unterstützen, beim Makler ist das üblich.

Beste Grüße

Dickie59

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@Dickie59

Hi, danke noch mal. Ja die Atteste sind vorhanden. Hier steht deutlich drin, dass es sein Fehler in der Doku war, die alte Diagnose falsch ist und die richtige "neu" bzw. die damals "eigentliche" xy ist. Ehrlich ist er bzw. war er sofort. Scheinbar wusste er das selber nicht mehr. An das Krankheitsbild von früher erinnerte er sich. Mich nervt nur, dass man wegen schusseligkeit, schlampigkeit oder ungenauigkeit anderer, eben doch überhaupt diskussionen hat bzw. haben wird, die immer noch grundlage und spielraum für eine ablehnung liefern. Und hätte der sich nicht dran erinnert und wäre der so ehrlich und fair, könnte man mit dem gesamten leben voll am arsch sein. Ich kotze echt bei so viel schwachfug. Ich kenne echt andere ärzte, die dann so kommen wie... die versicherung soll mich anschreiben wenn sie was will, akten etc rücken die gar icht raus...(das sind meist die, die nur privatpatienten behandeln ;-)) bei dem arzt war es auch noch so, dass man den langen Fragenbogen: "Erklärung vor dem Arzt", beim Arzt durchgegangen ist bzw. damals war, und der wohl auch am Computer alles mit durch scannte, jedenfalls tat er wohl so... naja, ... echt deppentum und freude für jeden BU versicherer. Nochmals vielen lieben dank für dein bzw. euer Feedback. thx

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@tamyG76

Zusatz zu deinem Kommentar:

da ich regelmäßig mit Gesundheitsprüfungen in Berührung komme, ist immer wieder festzustellen, das meine Kunden Diagnosen haben, die ihnen in der Form nicht bekannt waren, da ich auch mit der gesetzlichen KK zusammenarbeite, bekomme ich die Bestätigung, das die dem Patienten bekannte Erkrankung/Diagnose in der Abrechnung günstiger ist, als die tatsächlich in Rechnung gestellte Diagnose. Aufdecken kann man das nur als Privatpatient, wenn man seine Rechnung prüft (selber festgestellt bei einem ehemaligen befreundeten Hausarzt als Diagnose für meinen damals 12 jährigen Sohn) oder jetzt auch mit dem 3.ten gelben Schein für den Versicherten...dann muß man mal die Diagnose googlen, aber wer macht das???? Deshalb ist es für dich wichtig, diese Atteste bekommen zu haben, das klappt nicht immer...

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Danke für den Stern und viel Erfolg bei der Beantragung.

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Alle Ärzte, Krankenkassen usw. Der letzten 10 Jahre werden befragt.

Dane Fanta. Welche Fragen werden der Kasse gestellt? was wird da gemacht und was genai angefragt?wird die private kasse auch gefragt? danke dir lg

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Es wird gefragt ob du schon vorher wegen dieser Krankheit bei Arzt warst und zwar bei allen Kassen in der Zeit.

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Krankenkassen werden überwiegend nicht befragt, da es zu viele Verdachtsdiagnosen gibt!!! 

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@Dickie59

danke das hörte ich auch... ich höre immer das die kasse nur nach dauer der AU befragt wird ... kann das hier noch "wer" bestätigen??!!

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Bei mir nicht! Bei mir haben die alle Arztbesuche ( alle!) analysiert.

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@FrauFanta

was heißt denn analysiert? was genau? wie genau? das heißt erst arzt und danach kasse befragt oder wie?

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Umgekehrt! Als Beispiel du wirst wegen Rückenprobleme BU. Und die Krankenkasse schreibt das du 2011 wegen Rückenschmerzen beim Arzt warst und Physiotherapie bekommen hast. Ab da wird tiefenanalyse betrieben und die Ärzte befragt.

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Die Versicherung fragt im Leistungsfall bei den Ärzten, ggf. Rehaträgern nach.

Hi Heidrun, danke erstmal. Das heißt die Privaten Kassen werden gar nicht befragt? Jedenfalls jetzt deiner Erfahrung oder Meinung nach? War das bei dir so? Danke Dir LG

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