Leistenzerrung zu oft?

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3 Antworten

Hallo dreqi123,

ich habe dasselbe Problem seit Jahren (spiele auch Fußball). Nachdem mehrere Ärzte verzweifelt sind, habe ich einen Spezialisten aufgesucht. Der meinte, das läge bei mir vor allem daran, dass ich zwischen 10 und 14 Jahren immer sehr schnelle und extreme Wachstumsschübe hatte. Ich habe mich von da an immer sehr effektiv und ausgedehnt aufgewärmt und mir von einem Physiologen ein paar Dehnübungen speziell für den Leistenbereich zeigen lassen. Ich kann jetzt immer so lange spielen, bis es anfängt zu schmerzen, aber die Intervalle ohne Schmerzen werden länger!

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Guten Tag,

es gibt unter uns Physios ein immer wiederkehrendes Thema:

Dehnung: Ja? oder Nein?

Viel Laufen festig und kräftigt Muskeln. 

Mit Sauerstoff = Aerobe...

Nach längerer Zeit wechselt das.

Wir haben dann eine Sauerstoffarme= Anaerobe Versorgung.

Hinzu kommt noch, dass im Muskel sich Milchsäure=  eine Acidose
=Übersäuerung sich bildet.

Diese Übersäuerung ist mit ein Grund, warum der Muskel hart wird.

Magnesiummangel ist auch ein Grund warum der Muskel hart wird.

 Magnesium ist ganz wichtig und arbeitet im Myomer, einem Teil der kleinsten Einheit des Sacromeres/ der Muskelzelle. Dort hat Magenesium zur Afgabe, die Anziehden Fibrillen zu lösen = Muskel ist locker.

Die sehen aus, wie eine Rudermanschaft, diese L-Streifen.
(rechts links Paddeln) So muss man sich das vorstellen. Diese Dinger ziehen etwas an sich heran. Dadurch verkürzt sich das.

Unsere Museln machen das ganz geschickt. Innerhalb eines Muskelbauches arbeiten drei Mannschaften. Zwei davon aktiv, die dritte ruht. Die Dritte nennen wir autonome Reserve. Wird nur im Notfall genutzt oder wenn z.b.ein Mensch einen Schlaganfall bekommt, sind sie alle drei aktiv und man kann als Außenstehender
das nicht lösen.

Die zwei anderen, wechseln sich ständig ab!

Gucken Sie mal wenn Sie ruhen, am Ende des Sportes, auf die Wade. Dort ist so eine Art
Zucken zu sehen. Mal hier , mal da, und plötzlich dort.

Das ist das ständie sich Ablösen/-wechseln der Mannschaften im Muskel. Mäuschen nennen wir das. Daher kommt der name „Muskel“. Sieht lustig aus.

Das sind wunderbare Bilder und ist für mich immer wieder schön und eindrucksvoll zu erleben.

Also, aus diesem Grund sage ich, dass das Dehen MURKS ist. Damit wird mit aller Gewalt diese Verbindung von roten und weißen Muskelfaserstreifen aufgerissen, Micronarben erzeugt.

Begreife nich, warum man am Ende von Sport dehnt!

Diese Festhalter lösen sich besser durch Ruhe, Wärme. Selbst mit leichter
Ausstreich-Massge kann Krampf und Schmerz ausgelöst werden. Muss man
ausprobieren.

Bei der Fußballwem sehen wir oft, wie sich einer plötzlich wegwirft vor Schmerz und ein anderer angerannt kommt und die Wade aufdehnt.

Da ist der schon zu lange gelaufen und der Muskel müde, wenig Sauerstoff und Übersäuert und auch Dehydriert = zu wenig Wasser = zu trocken geworden.

Hat man einen Krampf, ist man schon zu lange gelaufen. Also muss man früher aufhören und auf die Zeichen des Körpers achten. Dazu macht der Körper ja sowas, um sich zu schützen.

Warum allso mit aller Kraft gegen die Zeichen/Schutz des Körpers anrennen/ handeln?

Persönlich dehne ich mich nach Sport nicht mehr! Am Nächsten Tag ist alles gut und weich und auch noch heile.

Bekomme ich schmerzen, weil ich mal den Eifer/Ehrgeiz habe, 18 Kilometer zu laufen, statt sechs, höre ich auf, wenn es Schmerzen gibt. Oder laufe langsamer, im Aeroben = Sauerstoff Bereich. Das ist sehr langsam und hat einen Arbeitspuls von 120 Schläge pro Minute!

Beim Fußballspielen laufen Sie auch mal den Puls volle Kanne in die Höhe

Kalium wirkt auf die Nerven gut,  da Kalium in der Zelle mehr enthalten ist als Außen.

Schwitzt man viel, wird viel an Spurenelemente ausgeschwemmt. Muss man nachladen. Durch gutes Essen. Reicht in der Regel.

http://www.centrum-online.de/gesunde-ernaehrung

beschreibt gut, in welchem Nahrungsmittel welche Stoffe drinnen sind.

 Gruß!

 

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Hallo! Bist du sicher dass es eine Leistenzerrung ist?? wenn dann handelt es sich dabei um die Adduktoren.  Die Adduktoren haben vereinfacht gesagt die Aufgabe die Beine nach innen zu ziehen. 

Eine einfache Adduktionsübung zur Feststellung einer Leistenverletzung ist, einen Gegenstand, der etwas Gewicht hat, z.B. einen Medizinball oder ein dickes Buch , zwischen deine Beine zu klemmen. Versuche, ihn durch sanftes Zusammendrücken der Beine zu pressen. Wenn dir das wehtut, dann hast Du höchstwahrscheinlich eine Leistenzerrung.

Ich wünsche Dir gute Besserung.

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