Leinöl im Futter?

4 Antworten

Pferde können Öl nicht gut verdauen, um genau zu sein, können sie nur ca. 20 bis 30 mg pro Fütterung verdauen. Da aber im Kraftfutter in der Regel schon Getreide gefüttert wird und dieses schon Öl enthält, muß man das noch abziehen. Wenn dein Pferd also 200 g Hafer bekommt, dann hat er schon 15 g Fett gefressen und dann noch 50 ml Leinöl drüber schaft seine Verdauung nicht.

Das Resultat ist unverdautes Leinöl, das ohne Emulgation einfach im Darm entlang wandert und hinten wieder ausgeschieden wird. Auf dem Weg nach draußen hat es anständig dafür gesorgt, die Darmzotten zu verkleben und dadurch verhindert, das diese Nährstoffe aufnehmen können.

Ölpferde sind meist sehr schlanke Pferde - das liegt daran, das durch die hohen Ölgaben, die Verdauung der Pferde ins streiken kommt.

Ich gebe kein Pflanzenöl ins Futter - Pferde brauchen das auch nicht, ich hab zumindest noch keinen Nutzen dafür gefunden. Wenn Öle zugegeben werden, dann max. 10 bis 20 ml. Ob du das täglich gibst, alle zwei Tage oder 2 mal die Woche ist egal. (Ich würde es niemals geben, dafür ist mir die gute Verdauung meines Pferdes zu wichtig).

Wenn ich mal etwas Ölähnliches zufüttere, dann nur Lebertran.

Warum willst du unbedingt Öl zufüttern, was soll das bringen?

Das einzige was etwas wegen dem Fell bringt ist ein gesunder Darm und einen gesunden Darm erhält man, wenn das Pferd Heu fressen darf, sich viel bewegen kann und dann noch mit Bierhefe unterstützt wird, das das alles auch so schön verdaut werden kann.

Darmgesundheit bedeutet immer auch Hautgesundheit. Wenn das Fell von deinem Pferd nicht gesund aussieht, dann kann es mit einem Ölzusatz im Futter nicht gesund gemacht werden - höchstens kann das Fell dann speckig aussehen.

Wie würdest du dann ein PSSM-Pferd füttern... ;)?

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@stracciatella33

Sehr altes Heu - am besten vom überständigen ausgesamten Gras. Alte überständige Weide.

Sonnenblumenkerne bis zu 200 g tägl., Leinsamen oder Leinsamenschrot, evtl. etwas Sojaschrot (minimal), BT Bierhefe kann man recht viel geben, hier bis zu 500 g weil hier wenige KH drin sind. Heucobs müsste man auf kohlehydratarme ausweichen.

L-Lysin und Magnesiumreiche Mineralstoffmischungen, ganz ohne Zuckerzusätze - hier möglich z.B. Iwest (die verarbeiten kaum mit Trägerstoffen). Oder aber ein L-Lysin extra zu gefüttert.

Dauerbewegung - absolut keine Boxenhaltung, keine Stehtage. Arbeitsaufbau immer langsam und schonend.

Bei Pssm hast du aber eher seltener Fellprobleme - diese Pferde haben einen Muskelstoffwechselproblem - dieser dürfte sich eigendlich nicht aufs Fell auswirken.

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Ich füttere meinen Pferden schon seit Jahren Leinöl, eigentlich täglich, vorallem während dem Fellwechsel aber auch so. Wenn ich es nicht schaffe in den Stall zu fahren bekommen sie es auch mal 1-2 Tage nicht. Meine bekommen auch nur max. 20ml mehr nicht, das reicht vollkommen aus, das Futter soll ja nicht in Öl schwimmen.

Bei Öl im Futter teilen sich allerdings die Meinungen... manche sagen schlecht, andere gut.

Ich habe damit bisher nur gute Erfahrungen gemacht und keines meiner Pferde hatte Schlundverstopfung, Koliken o.Ä. wie manche es immer sagen.. Alle top fit und gesund. und das Fell ist auch weich, glänzend.


Hälst du deine Pferde zu dem auch noch Artgerecht und Fütterst du ansonsten auch kein Müsli zu?

Dann machen 20 g auch nichts aus. Es geht hier um große Mengen an Leinöl - bzw. Öl das man nicht füttern sollte bzw. es eh nichts bringt.

Allerdings kann man das Pferdefell nicht von innen schmieren.

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Vielleicht findest du in dem Link was? Hab ich noch rausgekramt,müsste eig was drüber drinstehen. Bin mir allerdings nicht sicher:)

http://www.sanoanimal.de/oelfuetterung-was-ist-da-dran/

Der Link ist gut, schön einfach erklärt. Er hat nur einen Fehler drin.

Also werden sie als unverwertbarer Abfall entsorgt und zwar vor allem über die Talgdrüsen in der Haut.

Das führt dazu, dass das Pferd stark glänzt – eben wie eine
Speckschwarte! Weil die Fremdfette als Film die einzelnen Haare
überziehen.

Das kann nicht passieren. Unverdaute Fettmoleküle wären viel zu groß um in die Talgdrüsen der Haut zu gelangen.

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Reiten - Wie am besten Trainieren?

Hallo,
ich habe nun eine tolle RB. Ein 10 jähriger Wallach der sowohl in der Dressur als auch im Springen bis Klasse L ausgebildet ist und vom Charakter her auch ein wahrer Schatz.

Ich bin bei weitem nicht so gut ausgebildet, ich hatte die letzten Jahre nie Unterricht und würde mich nicht in eine Klasse einteilen wollen.

Über diesen Monat wird mir eben alles gezeigt, beigebracht.. Ab Februar komme ich dann allein.
Die Besi sagt, dass ich selbst gucken soll was ich mache. Wichtig ist ihr nur, dass ich mindestens 2x im Monat Reitunterricht bei ihrem Reitlehrer nehme.
Das Pferd war länger krank und muss nun wieder mehr Muskeln aufbauen.

Ich habe 3 feste Reittage.
Bodenarbeit können wir an anderen, nicht fest abgemachten Tagen zusammen oder allein an anderen Tagen nach Absprache machen. Es geht bei dieser Frage also nur um die 3 Reittage.

Ich soll ihn hauptsächlich in der Dressur trainieren.

Da ich lernen will, möchte ich mindestens 1x die Woche Reitunterricht nehmen. Das wahrscheinlich in der Gruppe, das sollte für mich für den Anfang wohl reichen.

Bleiben noch 2 weitere Tage pro Woche. Bei schönem Wetter verabrede ich mich auch gern mit anderen zum ausreiten. Aber das ist eben wetterabhängig. Im Sommer werde ich das wohl jede Woche machen, jetzt im Winter wahrscheinlich eher seltener.

Wenn ich Fortschritte gemacht habe, möchte ich auch mal Einzelstunden nehmen. Oder hat das auch von Anfang an Sinn? 1x pro Woche werde ich mir die Einzelstunde aber definitiv nicht leisten können.

Und dann brauche ich ja auch noch Zeit um das allein weiter zu üben, also einfach so ohne RL reiten.

Ich bin mir einfach unsicher, wie ich unser Training am besten gestalte. Möchte schnellstmöglich Fortschritte machen, den Muskelaufbau meiner RB begünstigen und irgendwann mit ihm auf einem Stand sein, damit wir dann gemeinsam an uns arbeiten können.

Wie macht ihr das bei eurem Pferd/eurer RB?

Wie teile ich die 3 Tage am besten auf um ihn und mich selbst reiterlich am besten zu fördern?

Danke!

Liebe Grüße

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Pferd: Nass gemachtes trockenes Brot füttern?

Hallo, habe gerade beim Füttern ein paar Stücke getrocknetes Weißbrot im Futtereimer entdeck, das Futter war nass gemacht/angefeuchtet - also waren durchweichte/labbrige Stücke Weißbrot drinne.

Ist das nicht eigentlich gefährlich bezüglich Koliken oder irre ich mich da 🤔

Danke schonmal für eure Antworten :)

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Reitbeteiligung aufgeben oder behalten?

Hey :) Ich stecke grade in einer kleinen Zwickmühle.

Ich habe seit etwas über einem Jahr eine Reitbeteiligung. Es war meine erste Reitbeteiligung und ich wollte einfach nur aus dem Schulbetrieb weg. Hier gibt es keine ordentlichen Reitschulen, meiner Meinung nach. Also war das alles sehr unüberlegt.

Ein alter Wallach, durchtrittig mit chronischem Husten und ohne Muskeln. In den 14 Monaten die ich ihn jz "habe" konnte ich "nur" die letzten 3 Monate reiten. Er hat(-te) irgendwie immer was.

Nun kann ich ihn etwa 1x pro Woche reiten. Die restlichen Tage (bin 3-4x die Woche da) steht longieren, Handarbeit oder spazieren gehen an.

Ich habe ihn in der Zeit echt lieben gelernt. Bin teilweise viel öfter da als die Besitzerin. Sie gab mir viele Freiheiten und wir verstanden uns super, doch seit einigen Wochen stresst sie total rum. Bemängelt so ziemlich alles was ich mache, obwohl ich mir echt Mühe gebe! Ich versuche ihr alles recht zu machen.

Ich habe noch eine 2. RB in einem anderen Stall, dort bin ich 2x pro Woche. 4 jähriger Wallach.

Nun bin ich am überlegen ihn aufzugeben. Ich fühle mich auch in dem Stall nicht wohl, verstehe mich nur mit einer Einstallerin. Von den anderen fühle ich mich schon regelrecht gemobbt...

Was würdet ihr an meiner Stelle machen? Ich liebe ihn wirklich und bin nur noch deswegen bei ihm. Ich möchte mich schließlich auch weiterbilden. Aber wenn die Besi mich jz noch so bemängelt...

Danke für eure Hilfe! Und sorry für den langen Text.

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Wie viel Geld kann ich für diese Reitbeteiligung verlangen?

Hallo. Ich habe mich dazu entschlossen auf meinem Pferd eine Reitbeteiligung zu vergeben. Es ist ein Arabisches Partbred, 7 Jahre jung und 1,65cm groß. Er ist in Dressur, wie auch im Springen A platziert, hat aber Talent für mehr. :) Die Reitbeteiligung wäre für 2 mal pro Woche. Sie könnte dann mit ihm machen "was sie will", der Wallach wäre an den beiden Tagen wie ihr eigenes Pferd. Gerne kann sie mit ihm bei einem Reitlehrer Unterricht nehmen, müsste diesen jedoch selber bezahlen. (Wäre dann natürlich preiswerter für sie als mit nem Schulpferd)

Auf unserem Hof ist alles was das Herz begehrt. Große Reithalle, Longierhalle, Rennbahn, Spring- & Fahrplatz, Großer Reitplatz, Führanlage, Waschplatz, Putzplatz Ein riesiges Ausreitgelände liegt vor der Tür. (Mit See, Sophienhöhe)

Sie hätte ebenfalls die Möglichkeit kostenlos meinen Sattelschrank mit zu benutzen. Auch kann sie ab und zu an Turnieren teilnehmen.

Was denkt ihr könnte ich pro Monat so verlangen?

LG Freklove

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In Frankfurt am Main (Umkreis Hanau) Basispass und RA5 mit Schulpferd machen?

Hey :)
Ich wohne in Hessen, Nähe Hanau (bei Frankfurt am Main) und möchte endlich meinen Basispass und RA5 machen.
Ich habe jedoch das Problem das ich es selbst zahlen muss und 'nur' 30-50€ Taschengeld bekomme und mein Vater mir nicht mehr als 50€ dazu geben kann...
Ich kann auch mein Reitbeteiligungspferd nicht mitnehmen kann, daher muss ich es auf einem Schulpferd machen oder mir woanders ein Pferd 'leihen' können...
Ich suche schon die ganze Zeit, habe aber nur was gefunden was entweder zu weit weg ist, was ich nicht dürfte (die Stallbesi macht das nicht mit wenn man nicht zusätzliche Reitstunden nimmt, obwohl ich da auch ein Privatpferd reiten könnte) oder wo ich ein Pferd zum leihen finden müsste :(
Und sooo teuer dürfte es wegen dem Geldproblem auch nicht sein...
Dieses Jahr wird es vermutlich nichts mehr wegen dem Geld, oder erst im Herbst, aber macht es da noch jemand...?
Bitte um Hilfe, LG MilleW

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Hat Stute nicht aufgenommen?

Hallo an die Züchter unter euch,

Ich hatte meine Stute jetzt vier Wochen beim Hengst und sie wurde in der Rosse fünf mal gedeckt bis sie den Hengst abgeschlagen hat. Das ist jetzt 10 Tage her. Wir haben Sie nun nach Hause geholt und hoffen nun das Sie aufgenommen hat.

Nun zu meiner Frage.

Als sie den Wallach zuhause begrüßt hat hat er an ihr geschnuppert und sie hat geblitzt und Urin (ohne schleim) abgesetzt und auch dabei gewiehert ab und zu mim Bein geschlagen.. Ist sie jetzt wieder rossig und hat nicht aufgenommen oder war das nur wegen der Begrüßung? Ihre Rosse ist doch erst 10 Tage her das ist doch nicht möglich?

Bevor ich jetzt gleich die Hoffnung im Sand begrabe das sie nicht aufgenommen hat wollte ich einfach nachhaken..

Liebe Grüße

Lisa

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