Leinenführigkeit, wie am besten trainieren?

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11 Antworten

Ich würde kein Antizuggeschirr nehmen, sondern ihn ganz normal am Halsband führen.

Fürs Training empfehle ich Dir entweder die Stop & Go Methode oder sofortigen Richtungswechsel, sobald die Leine straff ist. Vermutlich wird Dein Hund das ziemlich schnell kapieren.

Beide Methoden erfordern viel Geduld und sind über einen längeren Zeitraum konsequent anzuwenden.

Warum möchtest DU auf die Leckerlis verzichten? Gönn Deinem Hund doch die Freude. Gerade am Anfang kannst Du damit sehr gut seine Aufmerksamkeit - also das "Dich anschauen" - trainieren. Und in dem Moment, wo er auf Dich achtet, zieht er auch nicht ;-)

ich hab bei all meinen Hunden ab dem 1. Tag die Stop & Go Methode angewandt. Wenn er zieht , kommentarlos stehen bleiben bis er Dich anschaut...dann mit einem Kommando ( z,B. *bei Fuss* ) zu Dir rufen und belohnen. Das Ganze konsequent so oft wiederholen, bis er auf das Kommando hört, und auch *bei Fuss* läuft.

Ganz wichtig dabei: das Kommando nie verwenden, wenn er an der Leine  zieht. sonst verbindet er den unangenehmen Druck des Geschirres mit dem Kommando !

Bedenke ausserdem, dass die Weissen sehr sensibel sind. Laute Stimmen (anschreien) oder gar bestrafen funktioniert nicht...eher das Gegenteil...sie brauchen absolute Konsequenz und viel Feingefühl


 

Die simpleste Methode ist das Stop and Go. Wenn der Hund zieht, bleibst du so lange stehen, bis er nachgibt. Dann darf er weiter. 

Das dauert vor Allem anfangs wirklich eine Weile. Wenn es aber einmal klick gemacht hat, funktioniert das wunderbar. 

Ich würde versuchen, die Leine für den Hund mit etwas positivem zu verknüpfen. Das fängt an bei einer Belohnung fürs Anleinen über Spielzeug oder auch einfach das Abfragen von Kommandos. Für viele Hunde ist die Leine einfach nur eine enorme Einschränkung. Er sollte wissen, dass man auch angeleint Spaß haben kann :)

Bevor Du mit üben anfängst muss er sich gelöst (seine großen und kleinen Geschäfte) erledigt haben und etwas von überschüssiger Enegie (Freilauf, toben) losgeworden sein.

Da es ein großer, kräftiger Hund ist, empfehle ich Dir ein Harness Halti. Passe dies genau nach Vorschrift an und informier Dich über die Handhabung genau, auch mittels Videos. Der Druck wird vom Hals genommen, mit der Brustleine lässt sich der Hund leicht in andere Richtung lenken und mit beiden Leinen stoppen. Die Übung ist sonst wie bei normalen Halsband oder mit Geschirr.

Zieht er, wird die Richtung geändert. Bereits beim ersten Schritt ohne Zug wird bestätigt (gelobt). Auch mal stehen bleiben und warten bis der Zug nachlässt. Bei heftigen und temperamentvollen Hunden finde ich Richtungswechsel jedoch effektiver. Die Bestätigung richtigen Verhaltens kannst Du auch mit Clickertraining für alle Übungen anwenden. Also fang mal damit an, den Hund aufs Clickern zu konditionieren. Musst nicht, ist aber eine tolle Sache. Nur mit Leckerlie und guten Worten gehts natürlich auch.

Wichtig, nur in kurzen Einheiten (5-10 Min.) üben und stets mit Erfolg abschließen. Übung macht den Meister!

Mal eine Sache vorweg - Vorsicht bei "Antizuggeschirren" das kann ganz schön ins Auge gehen!

Ich kenne diese "Methode" (habe aber selbst noch keine Erfahrung damit gemacht) sobald der Hund zieht bleibt ihr stehen bis die Leine nicht mehr auf Zug ist - dann geht ihr wieder weiter. Sobald er wieder zieht wiederholt ihr die Prozedur.

Wobei man bei sowas immer überlegen sollte ob das eigentliche Problem nicht ganz woanders liegt.

Aber warum MUSS der Hund überhaupt an die Leine wenn er super abrufbar ist? An der Straße usw. kann ich ja verstehen aber der Hund sollte sich auch mal "frei" bewegen dürfen.

Er darf sich auch viel frei bewegen, allerdings ist er vom Land in die Stadt gezogen, Straßen und große Menschenmassen kennt er nicht. Und das muss jetzt eben geübt werden.

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 Wenn er so gut erzogen ist wie du sagst, müsstest du ihm ja nur das Kommando Fuss geben können.

Spannt er die Leine an Richtung wechseln... Richtung wechseln... Richtung wechseln... Richtung wechseln... Richtung wechseln... Richtung wechseln..Richtung wechseln..  bis es dem Hund zu blöd wird.

Wichtig selber gelassen bleiben und kein Wort dazu sagen. Geht er ein paar Schritte ohne die Leine  anzuspannen loben.

Lauf um Bäume Slalom und bewältige allerlei Hindernisse.

Übe nur in kurzen Sequenzen und lass den Hund schnell wieder frei laufen.

Bevor du übst, lass den Hund erst mal frei laufen und spiele mit ihm.

Von Futterbelohnungen halte ich nicht viel. gutes Verhalten das mit Spiel belohnt wird hat sich wesentlich besser bewährt und festigt die Beziehung. 

Das Kommando "Fuß" ist aber ja für den normalen Alltagsgebrauch nicht gedacht. Da muß der Hund ja immer an Deiner linken Seite mit der Brust auf Kniehöhe laufen und Dich idealerweise anschauen. Hat für ihn dann mit Spaziergang nichts mehr zu tun ;-)

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@Berni74

Natürlich geht der angeleinte Hund links, sonst muss ein erzogener Hund ja gar nicht angeleint sein. Das Rumgehampel an der Leine muss echt nicht sein.

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@Goodnight

Natürlich muss auch ein erzogener Hund angeleint sein, wenn man nicht gerade irgendwo im nirgendwo wohnt und ständig Bußgeld beim Ordnungsamt lassen will...

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@Goodnight

Es geht ja nicht ums "links" laufen, sondern darum, daß der Hund im "Fuß" auf Kniehöhe gehen und Dich anschauen muß.

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@Berni74

Wenn dein Hund dich bei Fuss ansehen muss ist das deine Sache, eine blödsinnige noch dazu, weil der Hund so nicht im eigenen Gleichgewicht läuft. Es geht hier nicht um Turniersport.

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@Goodnight

Natürlich geht es nicht um Sport (das ist nämlich nicht nur im Turnierhundesport so ^^), jedoch wissen wir nicht, ob der Fragesteller seinen Hund irgendwann mal sportlich führen oder zumindest mit ihm eine Begleithundeprüfung laufen möchte. Wenn dem so ist, dann sollte man das Kommando "Fuß" nicht für normales an der Leine laufen aufweichen, sondern dem Hund dafür ein anderes Kommando beibringen.

Und ob das für Dich blödsinnig ist oder nicht, steht ja hier nicht zur Debatte ;-)

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@Berni74

Fuß = Angucken? Vielleicht bei der Begleithundeprüfung. Im Alltag ist nichts gegen "Fußlaufen" mit dem entsprechendem Kommando zu sagen. Wenn ich meinem Hund das Kommando gebe bedeutet dies lediglich, dass er eng an meinem Bein laufen muss. Mich angucken? Wozu? Wenn ich stehen bleibe sieht er dies auch so. Aber der beste Beweis dass die Begleithundeprüfung für die Katz ist.. 

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@skjonii

Auch in Großstädten muss nicht unbedingt automatisch Leinenzwang bestehen. Es gibt sehr viele große Städte in denen es keine generelle Leinenpflicht gibt. 

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Erst mal würde ich schon mit Leckerlies anfangen. Es soll ich ja gefallen. Und außerdem kannst du ihn damit lenken und ich zeigen wo er erst mal hin soll. Nur für den allerersten Anfangen, die ersten 2 Wochen. Alternativ kannst du ein Spielzeug nehmen um ihn in die richtige Position zu locken. Alle 5-10 Meter am Anfang belohnen

Diese eine Minusbewertung ist wieder typisch GF. " nein man darf den Hund nicht mit Leckerlies trainieren, dann macht er es nachher nur noch dafür". Leute, das ist Unsinn! Ein guter Freund von mir läuft jetzt mit seinen 3. Hund auf infernaler Ebene Obedience! Er hat alle mit Leckerlies trainiert. Auch meine Hunde gehen höchste Klassen im Sport und auch auf Jagd. So weit wäre ich ohne Leckerlies nicht gekommen. Das nur mal als Anmerkung! Es geht hier um einen Hund der noch gar nichts kann!

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@FrauFanta

Ganz abgesehen davon: Selbst wenn er es nur für Leckerchen tut. Das ist 1. immer noch besser als aus Angst vor Strafe und 2. ist der damit deutlich weiter als 90% der Hunde die hier rum rennen. Die tun es nämlich gar nicht.

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Erziehung und Training muss man unterscheiden. Es macht einen großen Unterschied ob eine Bindung erreichen will, ob ich meinen Hund erziehen will oder ob ich ihn trainieren will. Obedience fällt ganz klar unter Training. Kunststückchen sind aber keine Erziehung. Bei der Polizei wird auch sehr viel mit Belohnung gearbeitet. Die Drogensuche etc. sind aber alle Trainingsbedingt und damit eben auch eine Art Kunststückchen. Nur weil ich im Training mit der Belohnung erfolgreich arbeite muss dies nicht auch in der Erziehung funktionieren. 

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@WildandFree01

So, wie die Fragestellerin den Hund beschreibt, hat er aber bereits eine gute Erziehung, hat lediglich das Laufen an der Leine nie richtig gelernt. Und lernen = Training ;-)

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@Berni74

Wenn er etwas bereits gelernt hat folgt die Erziehung ;) Gute Erziehung bedeutet für mich dass er mindestens irgendwann mal gelernt hat. Gutes Verhalten an der Leine sollte aber dennoch nicht belohnt werden.

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@WildandFree01

Warum sollte gutes Verhalten an der Leine nicht belohnt werden? Versteh ich nicht. Erkläre mir den Sinn dahinter.

Wenn der Hund nicht für eine lockere Leine belohnt werden soll, wie soll er denn lernen, dass er was gut gemacht hat?

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@wombat6

Versuche doch mal dir die Frage selbst zu beantworten. Wie ist das in der Natur oder bei Hunden unter sich. Wird da gutes Verhalten mit einem Leckerchen oder lieben Taten belohnt? 

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@WildandFree01

Du kannst dies nicht vergleichen. Unter Hunden geht es ganz anders zu, als unter Mensch-Hund. was ein Schwachsinn.

Lebst Du auch noch die methode, dass Du der Rudelchef sein musst?

Oder gehört der sog. Alpha-Wurf auchzu deiner Methode?

Du immer mit Deinem Leckerchen. Man kann auch anders loben.

Und ach ja stimmt. Im Rudel ist es so: klein Wölfchen beißt ständig seiner Schwester in Nacken. Schwester wehrt sich, klein Wölfchen hört auf. Dann kommt die Mama und belohnt klein Wölchen dafür. Klar.

Hunde und Wölfe belohnen weder mit Leckerchen noch mit Taten.

Es sind ja auch Hunde und Wölfe, keine Menschen.

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Ich gehe mit meinem Rat voll und ganz mit AdmiralAckbar konform.
Hundeschule ist nicht gleich Hundeschule. In Deutschland darf sich tatsächlich jeder Hundetrainer, Therapeut, Psychologe, Verhaltenstherapeut nennen und all die anderen Fachbezeichnungen verwenden. Die Berufsbezeichnung ist weder geschützt noch ist es in Deutschland möglich eine staatlich anerkannte Ausbildung zu machen. Dies betrifft die Kurse der IHK ebenso wie andere Kurse und Studiengänge. Seit 2014 wird lediglich für die gewerbliche Nutzung eine Prüfung vorausgesetzt. Die Prüfungsfragen sind aber von Bundesland zu Bundesland völlig unterschiedlich und super allgemein gehalten. Das Thema Erziehung des Hundes ist mit den ganzen Lobbys eben ein sensibles Thema dem sich auch der Gesetzgeber bewusst ist. Vereine und Ehrenamtliche benötigen einen solchen Nachweis nicht.
Ich bin seit einigen Jahren selbst Hundetrainer und arbeite ehrenamtlich in unserer Gemeinde mit knapp 10.000 Einwohnern. Bin sehr oft der Rettungsanker vor dem Leinenzwang und der Maulkorbpflicht. Zu mir werden Halter vom Ordnungsamt geschickt. Daher kann ich auch sehr gut beurteilen wie wichtig die richtige Hundeerziehung und eben auch die richtige Schule und der Ausbilder ist.

In diesem Zusammenhang muss ich dann auch die pos. Verstärkung erwähnen. Ich persönlich halte von dieser Erziehungsmethode nichts. Meine Praxiserfahrungen bestätigen mich hier. Denn Problemhunde die zu mir kommen sind ausschließlich Hunde ohne Schule und Coach oder aber eben aus Schulen mit der pos. Verstärkung. Besonders an dieser Erziehungsmethode sieht man wie dieses Thema in Deutschland für Unstimmigkeit sorgt. In Foren wird man quasi überrannt, wenn man etwas gegen die Methode schreibt. Eine sanfte Erziehung des Hundes. Hört sich natürlich toll an. Ich sehe in der Praxis dann aber auch die Folgen. Ein Hund der seine Natürlichkeit verliert, nicht mehr fähig ist artgerecht zu kommunizieren und so eben auf Dauer zu einem Problemhund wird. Ich halte ebenfalls von Frau Reinhard absolut nichts. Sehr viel lieber sind mir z.B. Martin Rütter, Maya Rütter und Cesar Milan. Auch wenn ich mit ein paar Dingen nicht so wirklich einverstanden bin. Jede Methode hat seine guten und schlechten Seiten. Die pos. Verstärkung beruht aber auf keine anerkannte wissenschaftliche Erkenntnis. 

Das Ziehen an der Leine ist bereits ein Fehlverhalten. Jedes Fehlverhalten muss eine klare Konsequenz haben. Das hier beschriebene „Stehenbleiben“ ist nicht empfehlenswert. Einfach weil es in der Praxis nicht anwendbar ist. Das erste Problem besteht nämlich im Straßenverkehr. Wie soll ich denn Konsequent darin bleiben, wenn Autos, Fußgänger und Fahrradfahrer kommen. Die einzige Lösung für mich wäre hier auch, dass ich der Hund hinter mir gehen muss und ihn nicht an mir vorbeilasse. An der Brust, wie beschrieben, nach hinten schieben wäre zum Beispiel eine Möglichkeit. Du kannst ihm aber auch den Weg versperren mit einem Walking-Stock. Der Vorteil dabei ist, dass du dem Hund in eurer Kennenlernphase signalisierst, dass du der Entscheidungsträger bist und er sich daran zu gewöhnen hat. Es besteht aber kein Grund den Hund in der Situation anzubrüllen. Konsequenz ist weder Strafe noch hat es etwas mit körperlicher oder psychischer Gewalt zu tun.  Man kann aber nicht ein Fehlverhalten alleine bearbeiten. Ein Fehlverhalten baut auf dem anderen auf. Aus einem kleinen Fehlverhalten werden auf Dauer eben einiges an Große. Leckerchen lass in der Hose stecken. Übermäßige Belohnungen in jeglicher Form verfehlen auf Dauer das Ziel. Der Hund sucht in dem Fall nämlich nicht die Bindung zum Halter, sondern eben eine Möglichkeit wie er die nächste Belohnung erreicht. Der Hund entscheidet selbst was falsch und richtig ist. Ein Kreislauf der einfach nicht funktionieren kann. Der Hund wartet auf eine Entscheidung bzgl. seines Verhaltens und der Halter ist auf der Suche nach dem richtigen Moment für die Belohnung. Lieber einfach mal so zwischendurch auf dem Spaziergang mit dem Hund rumtollen und schmusen und ihm ohne Zusammenhang mal ein Leckerchen geben. 

Erziehung und Training müssen eben klar unterschieden werden. Ich trainiere z.B. „Sitz“. Auf Dauer müssen Leckerchen und Belohnung  im allg. aber auf 0 reduziert werden. Der Hund weiß was du von ihm willst und tut es in Zukunft, weil du die Entscheidung triffst und nicht um eine Belohnung zu erhaschen.

Erziehungsfragen beim Hund sind immer ein sehr komplexes und heiß diskutiertes Thema. Kann dir daher nur empfehlen dich nicht nur mit einer Quelle zu beschäftige sondern zu hinterfragen zu hinterfragen und noch mal zu hinterfragen. Gestalte dir deine eigene Meinung.

Warum verliert der Hund seine Natürlichkeit, wenn er über positive Verstärkung trainiert wird?

Das musst Du mir mal erklären. Denn wenn Du wirklich der Meinung bist, dann hast Du diese Methode der Erziehung nicht richtig verstanden.

Natürlich ist das einfache Stop-and-Go hier auch zu empfeheln und es funktioniert. Allerdings sollte dies nur eine Möglichkeit der Leinenführung sein. Im Straßenverkehr z.B. Hier ist das Stop-and-Go natürlich nicht so angebracht, da gebe ich Dir recht. Aber dann gibt es andere Möglichkeiten, den Hund zu führen. Auch die Möglichkeit, die Du nennst, ist in Ordnung. Warum nicht.

Training mit positiver Verstärkung bedeutet nicht, den Hund dauerhaft mit Leckerchen voll zustopfen. Dies ist nicht der Sinn der Sache. Es bedeutet aber, den Hund an richtiger Stelle zu belohnen. Das kann alles sein, was dem Hund gefällt und zur Situation passt.

Und wenn man einen Hund hat, der nur für das Leckerchen in der Tasche arbeitet, dann hat man sich eine Verhaltenskette aufgebaut. Dies ist natürlich falsch. Man muss zum richtige zeitpunkt loben.

Beispiel am Leinentraining:

Warum belohnt man den Hund beim Stop-and-Go nicht mit Leckerchen oder Stimme oder sonstigen?

Ganz einfach, das Weitergehen ist die Belohnung.

Würde man den Hund loben, wenn er die Leine lockert, dann würde der Hund extra in die Leine rennen, stehen bleiben und freudig dann zum Herrchen laufen, um sich das Leckerchen abzuholen.

Was man aber belohnen kann: die lockere Leine. Solange die Leine noch durchhängt und sich nicht strafft, belohnt man den Hund.

Oder man baut ein Leinen-End-Signal auf.

Und warum sollte ich meinen Hund nicht mit Leckerchen belohnen. Auch dann, wenn er eigentlich ein Kommando schon gut kann?

Stell Dir mal vor, du hast einen neuen Job. Dort musst du erst einmal angelernt werden und du machste deine Arbeit gut. Jeden Monat bekommst Du Deinen Lohnn dafür.

So, nach einem halben jahr hast Du alles gelernt und bist richtig fit in Deiner Arbeit. da kommt Dein neuer Chef zu Dir und sagt: " Super wie du das jetzt kannst. Toll gelernt. Aber ab heute bekommst Du keinen Lohn mehr dafür."

Wie ist dann Deine Motivation, weiterhin dort arbeiten zu gehen? wahrscheinlich gleich Null.

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@wombat6

Du hast meinen Beitrag nicht richtig gelesen. Sämtliche deiner aufkommenden Fragen habe ich bereits beantwortet. Ich sprach auch nicht nur von Leckerchen sondern Belohnung im Allgemeinen.

Das betrifft natürlich auch das "Stopp and Go". Eine Lösung der ich nicht die nötige Konsequenz zuordnen kann. Sprich mich immer entsprechend verhalten kann, bieten keine zufriedenstellende Lösung. Folge ist der Hund lernt, dass er im Straßenverkehr ziehen kann, weil dort gelten ja die Regeln nicht. Regeln und Konsequenzen müssen eine Struktur bieten können. 

Das Beispiel mit der Arbeit ist auf so viele Weisen falsch. Hunde haben eine völlig andere Kommunikation. Wenn Menschen mit Hunden in dieser Form verglichen werden, dann braucht man sich nicht wundern, wenn Hunde ihre Natürlichkeit verlieren. 

Ich kann natürlich auch die ganze Zeit auf der Suche nach dem richtigen Moment die richtige Kommunikation vernachlässigen. Mach was du denkst. Ich bin der festen Überzeugung, dass dies nicht dem entspricht was ein Hund braucht und will.

Ich kann nur sagen, dass die Praxis mir recht gibt. Bereits nach der ersten Stunde bei mir zieht kein Hund mehr an der Leine. Außerdem bessert sich sofort auch das Verhältnis zwischen Hund und Halter.

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@WildandFree01

Folge ist der Hund lernt, dass er im Straßenverkehr ziehen kann, weil
dort gelten ja die Regeln nicht. Regeln und Konsequenzen müssen eine
Struktur bieten können. 


Warum gelten hier die Regeln nicht? Hier kann man kein Stop an Go machen, dafür aber anderes. Das hab ich ja schon beschrieben. Stop and Go im normalen Alltag, Fuß z.B. in der Stadt.

Ich kann nur sagen, dass die Praxis mir recht gibt.

Genau das kann auch ich sagen. Ich trainiere vier eigene Hunde. Und nur mit meiner Art habe ich es geschafft, das meine Hunde an lockerer Leine laufen. Ich habe es damit geschafft, meinen jagdlich sehr interessierten Rüden im Wald ohne Leine laufen zu lassen, ohne das er allem hinter her hetzt. was er noch vor 3 jahren getan hat. Ich habe es geschafft, meine unsichere Hündin, welche Menschen angebellt hat, mit positiver Verstärkung davon abzuhalten.

Ich kann nur sagen, dass die Praxis mir recht gibt. Bereits nach der ersten Stunde bei mir zieht kein Hund mehr an der Leine

Das gibt es nicht. Das tun die Hunde dann evtl. bei Dir auf dem Platz. Hunde lernen ja auch ortsbedingt. Aber im Alltag wird es keinen Hund geben, der nach einer Stunde Training nicht mehr an der Leine zieht. Denn davon hängen zu viele Faktoren ab. Mag sein, dass der Hund bei Dir im Training genau dann nicht mehr zieht, es aber zuhause bei seinem Besitzer wieder tut.

Aber egal welche Methode man anwendet, es sollte niemals aversiv sein. Denn damit macht man das Vertrauen zum Hund kaputt.

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@wombat6

Bei "Fuß" laufen sollte eigentlich keine Konsequenz sein fürs "Ziehen". Bei "Fuß" gehen sollte nur im Notfall verwendet werden. Einfach weil es nicht dazu gedacht ist das Ziehen unter Kontrolle zu bekommen. 

Du sagst es.. Du trainierst Hunde.. Du erziehst sie aber nicht.. Erlerntes aus dem Training kann in die Erziehung übernommen werden. Dennoch ist Training Training und Erziehung Erziehung. 

Natürlich funktioniert es. Mit der richtigen Methode funktioniert es sogar sehr gut. Von hinten ziehen dürfte rein physikalisch recht schwer fallen. Eine Methode für Feld, Wiese, Wald und Innenstadt samt Straßenverkehr. 

Keine Ahnung wo du eine Aversion erkennst. Ich erkenne in deiner Methodik aber, dass der weder eine klare Struktur samt Regeln erhält und es kein einheitliche Kommunikation zwischen Halter und Hund geben kann. 

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@WildandFree01

Tut mir leid, aber ich habe so den Eindruck, dass Du entweder nicht richtig liest, oder einfach nicht verstehst, was ich will.

Wo schreibe ich denn, dass Fuß laufen eine konsequenz für´s ziehen sein soll? Nirgendo, nur eine zusätzliche Methode des Leinentrainings.

Trainieren ist für mich erziehen, was du damit meinst versteh ich nicht und das wird wohl der Grund sein, warum wir uns hier beide nicht verstehen.

Willst Du mir hier gearde erklären, dass Du Deine Hunde so trainierst, dass sie hinten laufen?? Und deshalb nicht ziehen? Klar, auch eine Möglichkeit. Aber warum sollte mein Hund ständig hinter mir laufen? Weil ich der Rudelführer bin oder was?

Ich habe nicht geschrieben, dass Du aversiv arbeitest. ich habe geschrieben, dass man es nicht tun sollte. Keiner.

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@wombat6

Ich denke eher, dass du meinen Beitrag nicht richtig gelesen hast. Da du immer wieder Fragen stellst die ich bereits beantwortet habe. Ich kann deine Sichtweise nicht empfehlen und würde auch jederzeit meinen Schützlingen davon abraten. Dem Hunde zu liebe, denn um den geht es ja am Ende.. 

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@WildandFree01

Genauso würde ich von Deiner Methode zwingend abraten. Ich frage immer wieder nach, weil Du keine richtige Antort darauf gibst.

Warum sollte der Hund hinter mir laufen? Das beantwortest Du nicht.

Warum verliert der Hund seine Natürlichkeit bei positiver Verstärkung? Auch das beantwortest Du nicht.

Warum darf ein Hund keine eigenen Entscheidungen treffen? Du beantwortest das damit, das er Fehlverhalten zeigt. Welches Fehlverhalten? Beweise es.

Gib mir Beispiele.

Du wirfst einfach etwas dahin, ohne aber konkret zu Antwoten, wie Du arbeitets. was tust Du? Wie bekommst Du es hin, dass ein Hund nach einer Stunde bei Dir nicht mehr an der Leinje zieht und das er es im Altag auch nicht mehr tut?

Wenn das so wäre, dann müsstest Du der Gott der Hundetrainer sein und Dir ein goldenes Näschen verdienen.

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@wombat6

Ich habe dir sämtliche Fragen bereits beantwortet. Ich muss dir keine Beispiele geben. Denke dass ich dies meine kostbare Zeit kostet. Ich muss dich nicht bekehren. Du hast deine Sichtweisen. Auch wenn diese Thesen weder fundiert sind noch auf einem anerkannten wissenschaftlichen Richtigkeitserweis beruhen. 

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@WildandFree01

Oh, das ist aber falsch.

Wenn Du recht hättest, würdest Du mir das erklären können.

Setz dich lieber mal hin und beschäftige Dich  mit Verhaltensbiologie.
B. F. Skinner und Iwan Petrowitsch Pawlow müsste für jeden Hundetrainer ein Begriff sein.

Und wenn das alles kein Hand und Fuß für Dich hat, dann besuche mal Seminare z.B. bei Dr. Ute Blaschke-Berthold, Pia Gröning, Esther Würtz, Sabrina Reichel. Alles erfolgreiche Hundetrainer oder Verhaltenstherapeuten, welche rein positiv Verstärken. Der Erfolg gibt ihnen recht.

Aber gut, erziehe oder trainiere Du weiterhin Deine Huskys, ich beschäftige mich dann mit allen anderen Rassen.

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@wombat6

In deiner Liste fehlt noch Frau Reinhard. Diese Seminare werde ich sicher nicht besuchen. Das Geld ist m.E. in jeder Form, selbst bei einem Saufabend besser angelegt.

Welcher pos. Erfolg denn bitte sehr? Bis auf den gefüllten Geldbeutel ist kein pos. Erfolg sichtbar. Im Gegenteil! Nur weil es etwas viral geht und zur Mode wird, kann man doch nicht von Erfolg reden. Die sozialen Medien und das Internet haben es leider möglich gemacht. Homöopathie und Barf ist ebenfalls viral gegangen und füllt die Kassen so vieler Nutznießer. Ein Werkzeug des Populismus. Über jede fremde Meinung ergeht ein Shitstorm. Gefahren will man keine sehen. Ich sehe diesen Erfolg so oft in der Praxis. Der Geldbeutel ist geleert. Die Halter fragend und teilweise verzweifelt und der Hund völlig verzogen. 

Sich in dieser Blase zu bewegen ist maßlos und ignorant. Nur weil etwas bequemer erscheint. Erziehung ist nichts bequemes. Kein Ponyhof! Ich habe als Halter eine Verantwortung dem Hund gegenüber und jedem anderen Mitmenschen und Tieren. 

Aber gut, erziehe oder trainiere Du weiterhin Deine Huskys, ich beschäftige mich dann mit allen anderen Rassen.

Mit deinen derzeitigen Thesen ist das nichts was ich mir wünschen würde.

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@WildandFree01

Da lehnst Du Dich aber ganz schön weit aus dem Fenster.

Und mit Unwissen, so über andere zu Urteilen, finde ich maßlos und ignorant.

Ich denke, es wird schon seinen Grund haben, wieso diese Menschen so eine erfolgreiche Hundeschule führen, im In-und Ausland Seminare halten. Ich war selbst schon mehrmals bei Pia Gröning in der Hundeschule. Sie war die einzigste, welche mir beibringen konnte, wie ich meinen Jagdhund unter Kontrolle bringe. Und nur durch positive Verstärkung.

Und nur weil etwas in Mode ist, wende ich es noch lange nicht an. Ich Barfe nicht, ich hasse Cesar Milan, halte Martin Rütter für einen guten Comedian, aber für einen schlechten Hundetrainer.

Aber wenn man sich mit Verhaltenstherapie beschäftigt, weiß man, was ich meine.

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@wombat6

Trump ist Präsident und die AfD zieht sehr wahrscheinlich ins Parlament mit ein. Wie man sieht ist Erfolg nicht immer erstrebenswert. Selbes Werkzeug. Selber Erfolg.. 

Du wendest die pos. Verstärkung als Erziehungsmethode an. Etwas was nur in Mode ist und immer wieder mehr zurückgeht. Wahrscheinlich deshalb muss man diese Methode auch so vehement verteidigen. 

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@WildandFree01

Leider irrst Du da wieder gewaltig.

Erstens tust Du nichts anderes. Du verteidigst Deine Methode auch bis aufs Blut. Schaust nicht nach links und nicht nach rechts.

Und Positive Verstärkung ist keine Erziehungsmethode, sondern eine Lernform. Wieder was nicht verstanden.

Schau Dir mal das Kontingenzschema an.

Es ist nicht in Mode. Und geht auch nicht zurück.

Ist vielleicht Wunschdenken von Dir und Deiner Hundeschule.

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@wombat6

Hat man dir dies während deines "Studiums" so vermittelt? Dem selben Studium was so nicht existiert? Was ich entsprechend auch schon nachgewiesen habe!

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Bei dem Besuch einer Hundeschule muss man auf die Qualität der Schule achten. Es ist leider so, dass es in Deutschland keine einheitliche Situation gibt. Jeder kann und darf sich Hundetrainer, Psychologe etc. nennen. Der Begriff ist nicht geschützt. Seit kurzer Zeit benötigt man für gewerbliche Betriebe eine Sachkundeprüfung. Weder die Sachkundeprüfung noch andere Zertifikate sind als wirklichen Nachweis für die Qualität zu sehen.
Die Sachkundeprüfung ist sehr allgemein gehalten und es gibt in Deutschland keine einheitliche Lösung. In jedem Bundesland gibt es andere Anforderungen. Vereine benötigen keine Sachkundeprüfung.
Auch würde ich pers. einen großen Bogen um Schulen, Trainer etc. machen, wenn ausschließlich mit der pos. Verstärkung hantiert wird. Diese Erziehungsmethode soll auf neuste wissenschaftliche Erkenntnisse beruhen und als sehr modern gelten. Weltweit ist aber nicht eine dieser Erkenntnisse in irgendeiner Form anerkannt worden. Meine langjährige Erfahrung zeigt mir, dass diese Methode nicht funktionieren und am Ende sogar gefährlich sein kann. Dieser Blogbeitrag erklärt mit sehr einfachen Worten die Problematik der reinen pos. Verstärkung.

http://blog.leitwolf-training.de/positive-verstaerkung-der-verrat-an-der-natuerlichkeit-unserer-hund/

Ein ernstes Thema in dem man sich einlesen sollte. Mach dir also in aller Ruhe selbst ein Bild. Am Ende zählt nicht was du willst, sondern was für den Hund am Besten ist.
Einfach stehen bleiben und der Richtungswechsel ist lediglich eine Symptombewältigung. Eine schlechte sogar. Ich kann im Straßenverkehr nicht einfach stehen bleiben oder die Richtung wechseln. Erfolgsversprechender ist, den Hund hinter sich zu verfrachten. Wenn er hinter mir ist, kann er nicht ziehen. Dafür schiebe ich den Hund mit der Hand an der Brust einfach hinter mich wenn er an mir vorbei will. Der Hund wird dies zu Beginn etwas seltsam finden, wird damit aber bei Konsequenz sehr schnell mit zufriedengeben. Dann reicht auch nur ein „Hey“ oder ein „Brummen“. 
Aber auch das lindert nur ein Symptom. Für eine Bindungsarbeit ist es erforderlich, dass ihr sehr sehr viel mehr unternehmt. Liebevolle Konsequenz darf dabei aber nicht zu kurz kommen. 

Du hast ja hier schon viele gute Tips bekommen, welchen ich auch meist zustimme.

das Stop-and-Go ist eine gute Möglichkeit. Man muss es nur richtig machen. Heißt: Ohne Kommentar und ohne Lob, Leckerchen oder Spiel. Denn wenn der Hund von selbst darauf gekommen ist, die Leine zu lockern, ist die Belohnung ja schon das weiter gehen. Eine Belohnung muss immer zur Situation passen. Was will der Hund in dem Moment? Er will nach vorne. Also Belohnung weitegehen.

Allerdings muss man auch sehen, was hat man für einen Hund an der Leine. Es gibt unterschiedliche Leinezieher. Mein oskar war z.B. einer, da war die Leine nicht auf Dauerzug. Sondern er lief mal gesittet an lockere Leine, dann preschte er mit vollem Karacho hinein. Und Oskar wiegt 50 kg. Bei ihm habe ich dann einfach das laufen an lockerer Leine markiert. Das heißt:

So lange die Leine locker war, click und Belohnung.

Dazu muss ich evtl. noch das markieren erklären. es gibt das Markersignal. dies kann der typische Clicker sein, den wohl fast jeder kennt, das kann ein Wort sein ( bei mir einfach "click") oder auch ein Geräusch (schnalzen mit der Zunge). Dies muss natürlich über klassische Konditionierung aufgebaut werden.

Der Marker kündigt eine Belohnung an. Hund läuft an lockerer Leine, es wird gemarkert, dann folgt die Belohnung. Die Belohnung kann variieren. leckerchen, ein Spiel, stimmliches Lob, ein streicheln, wenn der Hund dies zulässt, ein rennspiel usw.

Hat man evtl. einen Dauerzieher an der Leine, dann ist das Stop-and-Go eine gute Wahl.

Man kann auch ein Leinen-End-Signal aufbauen.
Die ist ein Signal, welches dem Hund ankündigt: Achtung, gleich ist die Leine zuende und du solltest stehen bleiben.

Aufbau: Hund läuft in seinem Leinen-Radius. Bevor die Leine sich spannt, ertönt das Signal. Bei mir ist es "Leine". Reagiert der Hund und schaut sich evtl. um zu dir, erfolgt sofort der Marker, und bei dir bekommt der Hund dann seine Belohnung.

Reagiert der Hund nicht, wird er sanft zurück gezogen  und man geht weiter.

Sinnvoll ist diese Methode meist bei einem Radius-Training mit Schleppleine.

Kann man nicht so richtig an der leinenführigkeit arbeiten, weil man vielleicht auf eine viel befahrene Sraße kommt, oder man ist in der Stadt, kann man einfach für den Moment die leinenführigkeit ändern. hat der Hund ein Geschirr an, befestigt man einfach die leine hinten am Geschirr und das andere Ende der Leine vorne am Brustring. Zieht der Hund dann, wird er automatisch leicht zu Dir gedreht und kommt nicht mehr vorwärts. Hat der Hund ein Halsband an, was ich nicht empfehlen würde bei stark ziehenden Hunden, dann legt man einfach die Leine wie eine Schlaufe um die Brust des Hundes. So kann man Hunde an brenzligen Situationen gut vorbei führen. Auch große, schwere Hunde.

Die Methode des Richtungswechsels, welche ja in den meisten Hundeschulen angewandt wird, halte ich persönlich nicht für toll. Das liegt aber nicht daran, das sie nicht funktioniert, sondern daran, dass man damit nicht von der Stelle kommt. Und bei einem Hund, welcher 50 kg wiegt, ist es auch nicht sinnvoll für die eigenen Gelenke.

Ich kann keine Bindung zwischen Hund und Halter erkennen. Der Hund handelt hier auf Belohnung und nicht weil der Halter die Entscheidung getroffen hat. Mir fehlt die natürliche Kommunikation mit dem Hund. Klare Regeln und klare Konsequenzen. Die kann ich hier eben nicht erkennen.

Bringe dem Hund bei einen Futterautomaten zu bedienen setze den Hund neben den vollen Automaten und stell dich 10 Meter daneben und ruf "Hier". Was wird er wohl eher machen, den Futterautomaten bedienen oder zum Halter rennen? Ist vielleicht etwas überspitzt dargestellt, aber das Prinzip sollte klar sein.
Belohnungen in welcher Form auch immer sollten kein dauerhafter Zustand in der Erziehung sein. Schon gar keine Leckerchen. Dem Hund geht es nicht mehr um die Entscheidung die er seinem Halter abnimmt sondern um die Belohnung. 

In der Natur und unter Hunden untereinander gibt es für Fehlverhalten klare Konsequenzen. Wir arbeiten aber ohne diese Konsequenzen und verwenden Erziehungsmethoden die selbst bei Kindern keinen Erfolg hatten. Dabei haben Kinder ein sehr viel breiteres Kommunikationsspektrum. Da versteh doch mal einer den Sinn.

Wer diese Methode versuchen möchte, kann dieses natürlich sehr gerne tun. Ich kann nur empfehlen sich die Quellen im Internet mit der Kritik zur pos. Verstärkung ebenso vorzunehmen. 

Immerhin geht es hier nicht um eine Waschmaschine bei Amazon sondern um ein ganzes Hundeleben.. 

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@WildandFree01

Du hasdt wohl noch nicht das prinzip des Lernens verstanden.

Wenn man immer Entscheidungen abgenommen bekommt, dann kann man nichts lernen.

Wenn ich immer meinem Hund sagen muss, was er zu tun hat, macht er dies zwar, aber auf Kommando hin. Ich möchte aber, das mein Hund irgendwann auch mal kapiert, dass er ohne Kommando, ohne ruckeln an der Leine und ohne Drill, ordentlich an der Leine läuft.

Genauso möchte ich, dass mein Hund von alleine am Bürgersteig stehen bleibt, ohne das ich es vorher ankündigen muss.

Genauso möchte ich, dass mein Hund nicht mehr an mir hoch springt, ohne das ich ihn vorher mit Kommando davon abbringen muss, oder mit gewalt.

genauso möchte ich, dass mein Hund, wenn Spaziergänger an uns vorbei gehen, von selbst hinter mich geht, ohne Kommando.

Usw.

Hab ich das erreicht, brauche ich auch keine Leckerchen mehr. Denn hier greift die operante Konditionierung.

Du scheinst nicht zu kapieren, was Training mit positiver Verstärkung wirklich bedeutet. Hier redet keiner von einem Leckerchenautomat. Man muss hier nicht den Hund ständig mit Leckerchen voll stopfen. Auch im Training mit positiver Verstärkung schleicht man die Leckerchen irgendwann aus. Auch hier geht es um Konsequenz.

Aber es spricht wohl nichts dagegen, den Hund zu belohnen, wenn er was tolles gemacht hat. das stärkt die Bindung.

Setz Dich mal mit Lernverhalten bei Hunden auseinander. Oder damit, wie weit Hormone beim Lernen eine Rolle spielen.

Und genau, hier geht es um ein lebewesen. daher würde ich niemals mit Zwang, Druck, Drill, oder wer ist hier der Chef, mit meinen Hunden arbeiten. Deshalb ja positive Verstärkung.

Ich habe z.B. gar kein "Fuß" Kommando. Ich habe meinen Hunden generell beigebracht, an Straßen und in der  Stadt bei mir eng zu laufen. Alles ohne Kommando. Sie tun es freiwillig. Und DAS hat was mit Bindung zu tun.

Genauso laufen meine Hunde im Freilauf niemals mehr als 10 Meter vor. Warum? Weil ich sie positiv Bestärkt habe, bei mir zu bleiben. Ohne Kommando. Und auch DAS hat was mit Bindung zu tun.

Und diese Bindung hab ich nicht erreicht, weil ich ihnen ständig erzählt habe, was sie zu tun haben oder das ich der Chef bin.

Ich kann nämlich  gar nicht der Chef meiner Hunde sein, denn ich bin ein Mensch, kein Hund.

In der Natur und unter Hunden untereinander gibt es für Fehlverhalten
klare Konsequenzen.

Das kann man nicht vergleichen. Wir sind Menschen und Hunde sind Hunde. Wir Menschen habe eine ganz andere Kommunikation als Hunde. daher muss man, bevor man sich überhaupt daran wagt, mit Hunden zu trainieren, erst einmal mit der Körpersprache der Hunde auseinander setzen. Man muss diese beobachten, über lange Zeit, um alles Verstehen zu können.

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@wombat6

Ein Hund darf selbständig keine Entscheidungen treffen. Ich würde mich an deiner Stelle mal mit anerkannten Forschungsergebnissen beschäftigen bevor du dich abschließend in deinen Thesen und Meinungen fest fährst.

Würde mich an deiner Stelle auch mal mit dem Unterschied Lernen-Erziehung beschäftigen.

Es entspricht der Natürlichkeit des Hundes dass er einen Entscheidungsträger benötigt. Ein Hund der selber Entscheidungen trifft, fällt am Ende durch Fehlverhalten auf. Natürlich gibt es hier einen gewissen Spielraum. Dieser ist aber extrem klein gesteckt.

Es gibt einen großen Unterschied zwischen den Hund im Straßenverkehr und Stadt Fuß zu nehmen, weil es die Situation erfordert oder aber als Konsequenz, da der Hund ja ansonsten ziehen würde. 

Ich als Mensch übernehme im Team Mensch Hund die Funktion des Entscheidungsträgers. Ich als Mensch muss den Hund nicht an meine Kommunikation gewöhnen sondern muss ihm ein gewaltiges Stück entgegenkommen und meine Kommunikation anpassen. Ich kann das Tier nicht zum Menschen machen.

Ich habe schon seit vielen Jahren immer Huskys und diese Hunde gelten allgemein immer als schwer erziehbar. Sind von ihrer Kommunikation her noch sehr viel natürlicher, "reiner"  und in keinster Weise devot. Dadurch hatte ich das große Glück mich noch sehr viel intensiver meiner Kommunikation anzupassen. Eben weil sie auch zu keiner Zeit etwas machen was sie nicht wollen. Wenn ich meiner Hündin drei mal "Sitz" sage, dann brauch ich ihr kein viertes mal mehr mit dem Kommando kommen. Einfach weil sie mich nicht mehr für voll nehmen würde. Meine Entscheidungen müssen einen Sinn ergeben. Andere Rassen sind in ihrem Verhalten weitaus "großzügiger". Diese Klarheit in der Körpersprache macht es mir aber auch bei anderen Hunden sehr einfach zu kommunizieren. Schon seltsam, dass mit der Weitergabe dieser Erkenntnisse, dann das Verhältnis zwischen Mensch und Hund deutlich besser wird. Auch wenn der Hund ab und an erst selbst wieder zur Natürlichkeit zurückfinden muss. 

Solange ein Hund selbst Entscheidungen trifft, hat er m.E. kein Recht vor mir zu laufen. Ich bestimme, das Tempo, die Wege und wie mit anderen Hunden und Tieren verfahren wird. So lange dies nicht möglich ist, hat der Hund sich hinten einzuordnen. Der Moment in dem meine Hündin den Blick zu mir wirft, wenn ein Reh übers Feld rennt gibt mir Recht. Kein Fehlverhalten=entspanntes Herrchen=entspannte und spaßige Hundzeit. 

Wer immer wieder Drill oder Leckerchen und andere Belohnungen einsetzen muss um ein entspanntes miteinander zu erreichen, hat m.E. den Bezug zum Tier völlig verloren. 

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@WildandFree01

In einigen Dingen gebe ich Dir auch voll und ganz recht.

Das ich meine Kommunikation anpassen muss, ist klar. Genau das meine ich auch.

Aber ein Hund darf selbständig keine Entscheidungen treffen? Was ist das für ein armer Hund? darf er nicht entscheiden, wann er an einem Strauch schnuppern kann? darf er nicht entscheiden, wan er pinkeln darf? darf er nicht entscheiden, wann er schlafen darf? darf er nicht entscheiden, wann er trinken darf?

Oder meinst Du dies nur bei dem Thema Leinenführigkeit? Nicht das ich dich wieder falsch verstehe.

Meine Hunde dürfen in ihrem Leinenradius machen, was sie wollen. Außer ziehen. Sie dürfe vor laufen, zurück laufen, links und rechts laufen, schnuppern, pinkeln, usw. Nur nicht ziehen. Und nach Deiner Theorie müssten alle meine Hunde fehlverhalten zeigen. Tun sie aber nicht. Denn auch ich gebe eine Regel vor. Bleib in meinem radius und Du bekommst mehr Freiheit. ganz einfach. Tun sie es nicht, folgt die Konsequenz.

Nix anderes wie bei Dir, nur eine andere Methode.

Und natürlich ist das hinter her laufen auch nicht. Denn ein Alpha-Wolf läuft auch nicht immer vor. Und wenn mein Hund ständig hinter mir ist, habe ich ihn nicht im Blick.

Du hast Huskys. Natürlich benötigen diese eine andere Erziehung, als ein Labrador. Natürlich haben diese eine andere Körpersprache. Aber dann ahst Du eben Ahnung von Huskys.

Meinn nachzbar hat auch einen Husky. Dieser läuft immer vor, sogar an der  Flexi. Nach Deiner Theorie müsste dieser Hund völligs Fehlverhalte zeigen. Tut er aber nicht. Dieser Hund zerrt weder an der Leine, noch pöbelt er andere Hunde an, noch hört er nicht auf seine Besitzer.

Und zu Deiner Beruhigung: Lernverhalten bei Hunden, Ethologie, ökologie und Verhalten des Wolfes, Ausdrucksverhalten des Hundes, Lernen und Gedächtnis, Ontogenese, Methodik der Verhaltenstherapie, Rassekunde, Aggressionsverhalten des Hundes, sind nur einige Themen meines Studiums zum Hundetrainer.

Daher beschäftige ich mich schon sehr intensiv mit diesen Themen.

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@wombat6

Und zu Deiner Beruhigung: Lernverhalten bei Hunden, Ethologie, ökologie und Verhalten des Wolfes, Ausdrucksverhalten des Hundes, Lernen und Gedächtnis, Ontogenese, Methodik der Verhaltenstherapie, Rassekunde, Aggressionsverhalten des Hundes, sind nur einige Themen meines Studiums zum Hundetrainer.

Um das ganz klar vorweg zu nehmen. Solche staatlich zugelassenen Studiengänge gibt es in Deutschland nicht. Es gibt keine staatlich zugelassene Ausbildung in Deutschland. Die Qualität eines solchen "Studiums" darf man also auch in Frage stellen.

Jeder Hund benötigt die selbe Erziehung. Die Unterschiede im Charakter und in der Rasse spiegeln sich lediglich in der Intensität und Klarheit wieder. Es gibt nun mal Charakter und Rassen die verzeihen Fehler sehr viel leichter wie andere. 

Wo habe ich bitte sehr geschrieben, dass der Hund ständig hinten laufen muss? Wo habe ich geschrieben, dass der Hund nicht schnüffeln und pinkeln darf? Wo habe ich geschrieben, dass der Hund nicht Hund sein darf? Der Hund in diesem Thread zieht an der Leine und hat das Fehlverhalten. Wenn der Hund sich nicht benimmt kommt er eben nach hinten und kann nicht mehr ziehen. Selbstverständlich ist das Ziel, dass der Hund wieder nach vorne gehen kann. Ich habe zu keinem Zeitpunkt geschrieben, dass ein Hund der schnüffelt etc. ein Fehlverhalten zeigt.
Wo habe ich geschrieben, dass ein Hund nicht trinken und schlafen darf? Etwas Sachlichkeit wäre angebracht! 

Auch wenn ich mir immer noch das Recht nehme das Pinkeln und Koten in bestimmten Situationen zu unterbinden. So viel Achtung vor Mitmenschen und anderen Tieren sollte noch sein. 

Konsequenz ist nicht gleich Konsequenz. Wenn ich deine Thesen lese, dann würde ich dies eher unter konsequent Inkonsequent einordnen.

Natürlich gibt es nicht die eine super Erziehungsmethode. Die pos. Verstärkung ist aber ein Trainingsmittel und kein Mittel um eine Beziehung zum Hund definieren zu können. Damit kein Mittel zur erfolgreichen Erziehung des Hundes. 

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@WildandFree01

Um das ganz klar vorweg zu nehmen. Solche staatlich zugelassenen
Studiengänge gibt es in Deutschland nicht. Es gibt keine staatlich
zugelassene Ausbildung in Deutschland. Die Qualität eines solchen
"Studiums" darf man also auch in Frage stellen.


Stimmt nicht ganz. Dumm, wenn man sich da nicht informiert.

Es gibt keine staatlich anerkannte Ausbildung zum Hundetrainer. das ist richtig. Aber um Hunde trainieren zu dürfen, benötigst du die erlaubnis der zuständigen Behörde. Solltest Du als Hundetrainer wissen.

Somit musst Du eine Sachkundeprüfung ablegen. Und ich habe mich entschieden, ein Fernstudium zu absolvieren, weil ich nämlich nicht so arbeiten möchte wie Du, sondern richtig. Und da mein Veterinäramt die Ausbildung meines Studiumlehrganges anerkennt, muss ich nicht noch extra die Sachkundeprüfung beim Veterinäramt abegen.

Dies ist natürlich von Gemeinde zu Gemeinde verschieden.

Aber lass gut sein, daran erkenne ich Deinen Horizont. Du verdehst hier nämlich ständig Deine Thesen selbst und wiedersprichst Dich.

Alles Gute mit Deinen Hunden.

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@wombat6

Stimmt nicht ganz. Dumm, wenn man sich da nicht informiert.

Nicht ich, sondern du bist da völlig fehl informiert. Mich als "Dumm" zu bezeichnen dürfte daher zu einem Bumerang werden
Somit musst Du eine Sachkundeprüfung ablegen
Die Sachkundeprüfung muss man nicht ablegen, wenn man anderweitig seine Sachkunde nachweisen kann. Ich und meine Arbeit sind dem Veterinäramt bestens bekannt. Meine Sachkunde galt ohne Prüfung bereits als erwiesen.

Und ich habe mich entschieden, ein Fernstudium zu absolvieren, weil ich nämlich nicht so arbeiten möchte wie Du, sondern richtig. 

Fernstudium = Fernunterricht? Ein Fernstudium hätte zur Folge, dass du einen akademischen Grad erlangst. Da es generell kein anerkanntes Studienfach gibt, kannst du auch keinen akademischen Grad erlangen. Du besuchst im Rahmen des Fernunterrichtes also lediglich einen Lehrgang. Die vermittelten Inhalte sind mangels Inhaltskontrolle auch nicht auf dessen Richtigkeit geprüft und schon gar nicht gesetzlich geregelt. Die Qualität darf also auch entsprechend hinterfragt werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dir vertraglich etwas anders zugesichert wurde. 

Du machst also weder wie hier geschrieben
sind nur einige Themen meines Studiums zum Hundetrainer
ein Studium zum Hundetrainer noch ein Fernstudium zum Hundetrainer. 

Aber lass gut sein, daran erkenne ich Deinen Horizont. 

Ich versuche ihn täglich zu erweitern. Als schmal würde ich ihn nicht gerade bezeichnen. Hoffe aber dass ich vielleicht helfen konnte deinen zu erweiten und deine Fehlinformation zu berichtigen.

Ich denke nicht, dass ich meine Thesen verdrehe.. Klare Linie = Klare These.. 

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@WildandFree01


Ich und meine Arbeit sind dem Veterinäramt bestens bekannt. Meine Sachkunde galt ohne Prüfung bereits als erwiesen.


was habe ich Dir dazu in einem anderen post geschrieben? Nicht gelesen? Du musst die Prüfung machen. Punklt aus. Jeder, der Tiere ausbildet, sie züchtet oder Handel mit ihnen treibt, muss dies nach Paragraph 11 des Tierschutzgesetzes machen. AUSSER man hat einen entsprechenden Beruf, wo man die Kenntnisse nachweisen kann. So, kann ja sein, dass du dies hast, das kann ich nicht beurteilen.

Und nochmal, dem Veterinäramt ist es scheiß egal, wie Du arbeitets. Nur weil Dein Veterinärmat Deine Arbeit bekannt ist, heißt es nicht, dass es die Super Methode ist. Das Veterinäramt ist nicht dafür zuständig, um zu schauen, dass man positiv verstärkt, oder so arbeitet wie Du, solange es nicht tierschutzrelevant ist.


Fernstudium = Fernunterricht? Ein Fernstudium hätte zur Folge, dass du einen akademischen Grad erlangst.

Nirgendwo habe ich erzählt, dass ich einen akademischenn Grad bekommen will, diesen anstrebe, oder das es mir so unglaublich wichtig ist, wie Dir. Dann nenn es eben Fernlehrgang. Von mir aus. Und ich habe mich vorher informiert, wie es in meiner Gemeinde mit der Zulassung aussieht, ob ich dann noch die sachkunde machen muss oder nicht, wenn ich diesen Fernlehrgang absolviere. Muss ich nicht.

Jeder, der jetzt eine Hundeschulke eröffnen möchte, muss die Sachkunde machen. Erzähl mir nix. Sobald das Gewerb angemeldet wird, muss man sich beim Veterinäramt dazu anmelden. Selbst schon bestehende Hundeschulen müssen dies machen. Bei uns ist es allerdings dann so, dass das Veterinäramt trotzdem die Zulassung erteilen kann, auch ohne Sachkunde, wenn nachweislich festgestellt werden kann, dass man die entsprechenden Kenntnisse hat. Seminare vorweisen kann usw.

Aber ich komme nicht drum herum. Und Du musst nicht damit prahlen, dass Du dies nicht tun musstest, weil Du ja ach so toll beim Veterinäramt bekannt bist. Das heißt für mich gar nichts.

Die Trainerin meiner damaligen Hundeschule hat auc einfach so die erlaubnis bekommen und hat überhaupt keine Ahnung von dem was sie tut. Da sieht man mal wieder, nicht Auszeichnungen, Preise oder 10 Jahre eigener Betrieb einer Hundeschule zeichnen Wissen aus.


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@wombat6

was habe ich Dir dazu in einem anderen post geschrieben? Nicht gelesen? Du musst die Prüfung machen. Punklt aus. Jeder, der Tiere ausbildet, sie züchtet oder Handel mit ihnen treibt, muss dies nach Paragraph 11 des Tierschutzgesetzes machen. AUSSER man hat einen entsprechenden Beruf, wo man die Kenntnisse nachweisen kann. So, kann ja sein, dass du dies hast, das kann ich nicht beurteilen.

Das ist einfach nur FALSCH! Es besteht lediglich die Vorgabe der Erlaubnispflicht die durch die enstprechende Behörde erteilt wird. Auf welcher Grundlage die Behörde entscheidet. Welche Anforderungen gestellt werden und welche Ausnahmen es gibt kann von Behörde zu Behörde völlig unterschiedlich sein. 

Und nochmal, dem Veterinäramt ist es scheiß egal, wie Du arbeitets. Nur weil Dein Veterinärmat Deine Arbeit bekannt ist, heißt es nicht, dass es die Super Methode ist. Das Veterinäramt ist nicht dafür zuständig, um zu schauen, dass man positiv verstärkt, oder so arbeitet wie Du, solange es nicht tierschutzrelevant ist.

Naja, wenn diese Entscheidung auf einer Ausnahmegenehmigung beruht sieht diese Sache schon leicht anders aus.

Nirgendwo habe ich erzählt, dass ich einen akademischenn Grad bekommen will, diesen anstrebe, oder das es mir so unglaublich wichtig ist, wie Dir. Dann nenn es eben Fernlehrgang. Von mir aus. Und ich habe mich vorher informiert, wie es in meiner Gemeinde mit der Zulassung aussieht, ob ich dann noch die sachkunde machen muss oder nicht, wenn ich diesen Fernlehrgang absolviere. Muss ich nicht.

Naja, wenn man ein Studium macht, dann strebt eigentlich auch einen akademischen Grad an. Du sprachst von einem Studium was zu einem Fernlehrgang in Bezug auf die Qualität der vermittelten Inhalte schon einen gewaltigen Unterschied macht. Mir ist bis dato keine Behörde in Deutschland bekannt, bei der es alternativ nicht möglich ist statt einem Weiterbildungsnachweis ein Fachgespräch zu führen. Im Umkehrschluss bedeutet dies für mich, dass dein fachliches Wissen nicht ausreicht um eine Erlaubnis zu bekommen.

Du selbst hast dein Wissen und deine Thesen mit deiner intensiven Beschäftigung mit der Thematik und dem Studium begründet. Wäre ja auch nachvollziehbar gewesen. Nur scheint dein Wissen selbst nicht für die Erlaubnis der Behörde auszureichen. 
Schlüssig begründet wäre dies alles auch sehr nachvollziehbar. Du konntest m.E. aber deine Thesen nicht schlüssig begründen.

Wie ich es bereits schon getan habe, kann ich nur empfehlen neben allen anderen Stilen und Methoden auch diese sehr intensiv zu hinterfragen. 

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bitte verwende kein antizuggeschirr, damit verursachst du üble schmerzen und u. U. auch irreparable schäden.

es scheint mir eher angebracht, mit deinem hund ein paar einzelstunden zu nehmen, als lange auf ein gruppentraining zu warten.

ziehen an der leine kann sehr viele ursachen haben, daher wäre ein individueller trainingsplan viel besser.

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