Leinenagression Labrador

4 Antworten

Was mehrere Hunde die ich kennengelernt hab viel agressiver macht als ihr eigenes (Fehl-) Verhalten ist das ihres Halters: Wer schon beim Anblick eines anderen Hundes in Schnappatmung verfällt und in den nächsten Wald hechtet zeigt seinem Wuff doch nur das diese anderen Hunde was ganz schreckliches sind. Da liegt es doch nur nahe als mutiger Beschützer dazwischen zu gehen und den bösen Wolf raushängen zu lassen - nich das der fremde Hund noch denkt man wär weniger gefährlich.
Bei meiner Hündin merke ich das extrem: geht mein Mann mit ihr benimmt sie sich wie eine kleine Mistmade, bei mir latscht sie zwar neugierig guckend aber ruhig an anderen Hunden vorbei.
Stumpf dran vorbeigehen als wären fremde Hunde etwa so interessant wie ein Backstein, den eigenen Wuff festhalten aber nicht wie blöd dran zerren und sobald man aneinander vorbei ist und der Eigene sich nicht wie der wilde Watz aufgeführt hat loben, Leine wieder lang lassen / losmachen und weiter.

Ich pers. halte Clickertraining, Zeigen und Benennen und die positive Verstärkung für Trainingsmethoden die bedingt eingesetzt werden können im Hundetraining. Eine wirkliche Sicherheit und starke Bindung bekommst du m.E. nicht, wenn du dich rein auf diese Methoden verläßt. Dazu musst du aber wissen, dass sich in Deutschland absolut jeder Hundetrainer etc. nennen darf und es kein zugelassenes Forschungsgebiet in der Kynologie also auch im Verhalten der Hunde gibt. Viel mehr gibt es sehr viele Schulen die sich rein auf diese Methoden verlassen. Nicht weil sie funktionieren sondern aus kommerziellen Gründen. Da werden auch schon mal absolut alle anderen Methoden als Brutal oder völlig veraltet dargestellt und mit neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen bombadiert. Erkenntnisse die nicht bewiesen sind. Wie auch wenn es kein zugelassens Forschungsgebiet in Deutschland gibt.

Wie du selbt bemerkst gerätst du mit dem Z&B an deine Grenzen. Es ist nicht schlecht. Natürlich hilft es, bestimmte Gegenstände als Gefahr zu entkräften. Bei einem anderem Hund ist aber m.M.n. def. eine Grenze erreicht. Wenn eine anderer Hund kommt, befördere deinen Hund hinter dich. Schieb ihn wenn nötig mit der Hand an der Brust hinter dich. Bleib stehen bis der andere Hund weiter gezogen ist. Das kann auch nur eine vorrübergehende Lösung sein. Ich rate dir dringend auch mal andere Methoden in Betracht zu ziehen. Eine Schule die nach der Rudeltheorie arbeitet zum Beispiel. In den Folgen auf ZDF von Maya Nowak kannst du sehen, dass dies völlig gewaltfrei von statten gehen kann. http://www.zdf.de/die-hundefluesterin/archiv-hundefluesterin-31610838.html

Traurig, wenn Hundetrainer eine Art "Blutschutzgesetze" aufstellen, daraus abstruse Ausbildungstheorien machen und solches auch noch verbreitet wird durch öffentlich - rechtliche mit unseren Gema - gebühren!

Nein! Es wird nicht funktionieren einen solchen Hund "hinter sich zu führen"

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@YarlungTsangpo

Oh- schon wieder der vordere und der hintere und der mittlere Leithund??????? Wer ein bisschen etwas von Hunden versteht sieht, dass es nicht funktionieren kann.

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@YarlungTsangpo

Deine Feststellung dass diese Theorien abstrus sind liegt auf welcher wissenschaftlichen Grundlage. Ich fand es sehr interessant dass genau die kommerziellen Hundeschulenverbände versucht haben gegen diese Sendung vorzugehen und kläglich daran gescheitert sind. Eben weil den Behauptungen jegliche Grundlage fehlt und man seit Jahren versucht Hundeschüler Trainingsmethoden zu verkaufen die einfach nicht funktionieren können. Wie man ja an dem Problem des Fragestellers selbst feststellen kann. Selbstverständlich wird es erst mal helfen, wenn der Hund hinter sich gebracht wrd, wenn ein anderer Hund auftaucht. M.E: die einzige sinnvolle und Kurzfristige Lösung.

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@ilsemarie

Auch die vielen Fragezeichen unterstreichen nicht deine Feststellung. Deine Behauptung beruht auf keinerlei bewiesenen Grundlagen und aus diesem Grunde kann man auch nicht behaupten, Was Maya Nowak mit Hunden erreicht, wird man m.E. niemals durch kommerzielle Trainingsmethoden erreichen

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Das mit dem vor dem hund gehen ist bei einigen Hunden eine prima Sache, aber auf den Kommerz beim Klcikern zu schimpfen und gleichzeitig die Rudeltheorie hochzuloben, finde ich doch ein wenig paradox, gerade dort werden den Trainern ja hunderte von Euro in den Rachen geworfen. Zudem ich mich immer Frage warum die Geburtreihenfolge, was über die Stellung im Rudel aussagen soll und es immer 7 Hündchen sein müssen... Vor allem da die meisten Rudeltheorietrainer noch nichtmal wissen, ab wann die Welpen denn nun ihren "festen" Platz im Mutterleib gefunden haben, geschweige denn beantworten können was denn nun bei Kaiserschnitte ist, oder Totgeburten

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@Isildur

Zum Beispiel bei Frau Nowak habe ich niemals vernommen, dass die Geburtenreihenfolge eine Bedeutung hat. Mag sein, dass es hier vielleicht ein paar abgedrehte Verfächter gibt, aber da denke ich kann man ganz gut aussortieren. Klickern und positive Verstärkung halte ich für eine gute Sache. Nur die Anwendung auf die komplette Erziehung empfinde ich als völlig daneben und erst genau hier kommt für die kommerzielle Hunderziehung ins Spiel, dann wenn mit diesen Methoden etwas gemacht sind wofür sie sichtlich nicht geeignet sind.

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@xAdmiralAckbarx

Die Rudelstellungstheorie habe ich bis jetzt immer so gefunden/erklärt bekommen, dass die Reihenfolge der Geburt festlegt an welcher Stelle der Hund im Rudel steht und das dort halt nicht mehr oder weniger als 7 Hunde vorkommen dürfen, dann haben wir aneinander vorbei geredet

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Hallo MitLabbi,

Wenn Dein Hund lostoben muss an der Leine hast Du schon alles falsch gemacht. Du sollst Deinen Hund erst gar nicht in diese Situation bringen!

Dann: Du schreibst nix wie hast du clickern konditioniert, welche Positive Verstärkung benutzt Du, Erst einmal musst du ja auch an kommunikativer Leinenführung arbeiten..Empfehlenswert wäre es Du würdest einen sehr guten Humdetrainer darauf schauen und es Dir direkt vor Ort erklären lassen.

Wähle Deine Spazierwege so, dass Du alles gut einsehen kannst. Platz zum Ausweichen hast und = zwinge deinen Hund niemals wieder zu dicht an einem anderen Hund und Situationen welche er nicht ertragen kann, vorbei.

Tolle Antwort!

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