Leiharbeit/Zeitarbeit statt 40 Stunden Woche nur noch 20h?

1 Antwort

Grundlegend gelten für Dich dann erst mal die ( tarif- ) vertraglichen Bedingungen zwischen Dir und Deinem Verleiher.

Und wenn in DIESEM Vertrag schriftlich eine wöchentliche Arbeitszeit von mindestens 35 oder 40 Stunden zum vertraglich vereinbarten Mindestentgelt von brutto x Euro pro Stunde vereinbart wurde, so ist DEIN Arbeitgeber ( der Verleiher ) dafür auch in der Bringschuld, Dir diese Arbeitszeiten auch anzubieten. 

Das darf er Dir auch nicht ungefragt vom Stundenkonto oder Urlaub abziehen, wenn Du DEM nicht vorab schriftlich zugestimmt hast. Er müsste es im Rahmen des "unternehmerischen Risikos" dann aus eigener Tasche bezahlen, wenn Dein Arbeitsvertrag dahingehend keine rechtswirksamen Klauseln bzgl. "flexibler Arbeitszeit / weniger als xy Stunden pro Woche" enthält, bzw. Du bei Fehlen einer solchen Klausel / Formulierung dann keine vertraglich abweichende " Änderungskündigung " bekommen und gegengezeichnet hättest.

Soweit mal ganz grob vereinfacht und allgemein.

Besondere vertragliche Zusatzvereinbarungen müsstest Du uns ansonsten wörtlich exakt aus Deinem bestehenden Arbeitsvertrag hier zitieren. ( egal wie lang und umfangreich ... )

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