Leide an einer psychischen Störung, aber schäme mich zum Arzt zu gehen, was tun?

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4 Antworten


Zum Arzt zu gehen ist kein Grund sich zu schämen

Es erleiden 1 - 2 % der Bevölkerung währennd ihre Lebens irgendwann eine Zwangsstörung.

Der schlechteste Weg ist im allgemeinen gar nichts zu unternehmen, denn unbehandelt braucht man  eine Menge Glück um wieder davon los zu kommen, eher das Gegenteil.

In dem Stadium in dem Du dich befindest sollte das noch gut therapierbar sein.

Erste Anlaufstelle kann für Dich die DGZ ( Deutsche Gesellschaft für Zwangserkrankungen ) sein:



Da gibt es Erläuterungen, Behandlungsratschläge, Empfehlungen und sogar ein Forum.


Du kannst Dich auch telefonisch beraten lassen:


Geschäftsstelle der Deutschen Gesellschaft Zwangerkrankungen e.V.
Postfach 70 23 34 - 22023 Hamburg
Telefon: (040) 689 13 700, Fax: (040) 689 13 702
Email: zwang@t-online.de


jeweils Montags bis Freitags zwischen 10:00 und 12:00


Die DGZ führt auch eine Liste mit Therapeuten, die spezialisiert
sind, denn die sind nicht so leicht zu finden ( was weniger an deren
Fähigkeiten liegt, als das es " bequemere " Krankheiten für sie gibt )


Außerdem hat sie eine Liste der Selbsthilfegruppen in deiner Nähe, was dir eine Menge bringen kann



GUT ist das DU dich beizeiten darum kümmerst, denn je jünger und je früher, desto besser und schneller die Heilungsaussichten.


Es gibt die Möglichkeit der ambulanten Therapie, der Reha  ( meist um die 6 Wochen ), staionäre Therapie, sowie Medikamente.


Du bist damit auch nicht allein,  der Ausbruch einer Zwangsstörung erfolgt in den meisten Fällen zwischen 12 und 25.


Ich hatte selbst eine Zwangsstörung und zwar sehr lange (  30 Jahre ) heute bin ich weitestgehend davon weg.


Auch ich  ( als bereits Erwachsener ) habe immer ein  Problem
damit gehabt, den Leuten,verständlich zu machen ( meistens hält man es ja geheim ) was das ist und kann Dich da gut verstehen - das ist eine Herkulesaufgabe
.


Denn die meisten sind mit alle überfordert, bei dem sie länger als 5
Minuten zuhören müssen - und am " tollsten " ist es, wenn dann noch der Spruch :


" Dann lass es doch einfach " kommt.


Heute betreibe ich eine eigene Webseite zu  einer speziellen
Behandlungsmethode ( wissenschaftlich anerkannt - also nicht so ein Käse wie etwa Hypnose ( sorry wenn ich da einigen auf die Füsse trete ) - die ist allerdings nur für extreme Fälle gedacht.


Ich hab es damals übrigens mit Filmmaterial versucht, meinen
Angehörigen klarzumachen - zum Bücherlesen sind die meisten nämlich auch zu faul.


Wenn Du da was brauchst, kannst Du es bei mir downloaden, mußt dich
nur melden - ich habe da tonnenweise Material als Film oder
Zeitungsartikel.


Ich wünsche Dir gute Besserung


Mit freundlichen Grüßen


Nasdaq

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Ich bin 17 und hab auch so ein ähnliches Problem
Du musst dich nicht schämen es gibt genug Menschen denen es ähnlich ergeht
Wenn du das "laster" ablegen willst solltest du deine Angst beiseite nehmen und den ersten Schritt wagen

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wenns dir peinlich ist oder so geh einfach mal zu einem Psychologen und rede mit dem drüber. Am besten ist natürlich wenn du auch mal mit deinem Eltern sprichst. Wenn du das unnötig hinauszögerst wirds denk ich nur noch schlimmer. Muss ja sonst niemand wissen dass du so eine Hilfe in anspruch nimmst 

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Du bist nicht verrückt. Rede mit deinen Eltern!

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