Leid, Trauer und Not auf dieser Welt

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3 Antworten

<< Ich will euch jetzt einmal ganz offen etwas sagen. Gerade jetzt, wo alle um den Brei herumreden, wo keiner sagt, was er wirklich denkt, weil es , weil es gegen die Tradition ist, weil es an Erinnerungen rührt, die besser vergraben bleiben sollte, gerade da ist es nötig, dass einer einmal offen ausspricht, wie es wirklich ist. Natürlich sind die Ausländer auch Menschen. Das bestreitet ja keiner. Natürlich haben sie Augen, Mund und Nase wie wir, sie empfinden Liebe und Angst wie wir, sind begabt oder dumm wie wir und so weiter und so fort. Aber darum geht es nicht. Worum es geht ist: Wir haben hier unsere Kultur zu verteidigen, und wir haben hier unseren Wohlstand zu verteidigen, ohne den es diese Kultur nämlich nicht gäbe. Tatsache ist doch: Wir leben hier in einem der reichsten Länder der Welt. Wir haben hier einen Wohlstand und eine soziale Sicherheit, von denen die Griechen oder die Polen bei sich zu Hause nur träumen können. Äthiopier oder Kolumbianer können sich das nicht einmal vorstellen. Schauen wir der Tatsache ins Auge; Von den fünf Milliarden Menschen auf dieser Welt leben nur eine Milliarde in den Industrieländern. Und zu denen gehören eben wir. Wir, das reiche Fünftel der Menschheit, wir besitzen vier Fünftel des Reichtums der Erde! Wir verbrauchen 70% der Energie, 60% der Lebensmittel, 84% des Holzes auf dieser Erde. Was, wenn die anderen daherkommen und ihren Anteil verlangen? Bis jetzt sind es eine oder eineinhalb Millionen arme Teufel, die sich zu uns flüchten, vor politischer Verfolgung, vor Krieg oder vorm Verhungern. Na schön. Aber da draussen schauen nicht Millionen, sondern ein paar Milliarden armer Teufel voll Neid auf unseren Wohlstand! Wir, das reiche Fünftel, haben sechzigmal so viel wie das ärmste Fünftel. Das muss man sich einmal klarmachen, ganz ohne falsche Scham. Ein Deutscher verbraucht so viel Erdöl wie zehn Schwarzafrikaner. Ein Deutscher lässt so viel CO2 in die Luft ab wie 65 Schwarze. Bei uns kommt auf zwei Einwohner ein Auto, Kinder mitgerechnet, in Indien kommt ein Auto auf 455 Leute. Wenn die auch alle so leben wollten wie wir, könnten wir den Planeten zusperren, da beisst die Maus keinen Faden ab! So viel Erdöl gibt es auf der Welt einfach nicht, dass die Schwarzen und die Chinesen auch alle Auto fahren können. Alle, die bei einem Tässchen Kaffee gern von Gerechtigkeit reden, die sollen sich einmal überlegen, wie viel sie für den Kaffee bezahlt haben. Vor zehn Jahren haben die Schwarzen da unten oder die Indios für 13 000 Sack Kaffee von uns den Gegenwert von einer Lokomotive bekommen. Heute müssen sie uns, wenn sie eine Lokomotive kaufen wollen, 45 000 Sack liefern. Man kann doch nicht sagen, dass uns das schadet. Auf unseren billigen Kaffee wollen wir alle nicht verzichten. Wie viele von denen, die so gerne von Gerechtigkeit sprechen, kaufen denn freiwillig den teureren Kaffee aus dem Dritte-Welt-Laden? Wer fragt, wenn er ein billiges indisches Baumwollhemd oder ein hübsches Seidentuch kauft, ob nicht nur deswegen so billig sind, weil sie durch Kinderarbeit erzeugt werden? Nein, wir alle denken zuerst an unsere eigene Familie. Das ist auch natürlich. Die Inder oder Chinesen würden es auch nicht anders machen, wenn sie die führenden Nationen der Welt wären. Machen wir uns nichts vor: Unsere ganze Weltordnung beruht auf der Vorherrschaft der Weißen. Wo liegen denn die Industrieländer? In Nordamerika, in Europa, in Australien, Südafrika, Japan, Rußland kann man schon gar nicht mehr dazurechnen. Praktisch sind das alles Weiße, die Japaner einmal ausgenommen. Und mit absoluter Selbstverständlichkeit tun die Industrieländer alles, um ihre Vorherrschaft in der Welt zu verteidigen. Heute vor allem mit politischen und wirtschaftlichen Mitteln. Wir schützen ja nicht nur unsere Grenzen vor den Flüchtlingen aus den armen Ländern, wir schützen auch unsere Märkte vor ihren Produkten. Wir legen zum Beispiel auf rohe Baumwolle lange nicht so hohe Zölle wie auf fertige Textilien. Wir lassen uns von ihnen den Kakao liefern, aber keineswegs die fertige Schokolade. Wir müssen schließlich unsere Textil- oder Schokoladefabriken vor der Konkurrenz schützen. Wir können in Wahrheit überhaupt nicht daran interessiert sein, dass die Länder da unten ihre eigenen Industrien aufbauen, sich "entwickeln". Schließlich wollen wir ihnen weiter unsere Industrieprodukte teuer verkaufen und von ihnen billige Rohstoffe einkaufen. >>

Aber ich bin ja nur ein Kind.....

yonga 30.01.2013, 13:59

Oh, ein sehr intelligentes Kind. Ändere Dich bloß nicht

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adabei 28.03.2013, 21:40

Hast du das wirklich selber geschrieben, Charly/14 Jahre? Wenn ja, dann Respekt.

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Allgemein würde ich sagen, daß die Menschen in sogenannten Entwicklungsländern unter der Profitgier der "entwickelten" Länder leiden.

Und wenn Du deren Schwierigkeiten kennenlernen möchtest, dann fahre zu ihnen hin und lebe mal eine Zeit lang bei ihnen. Dann verstehst Du ihre Probleme aus erster Hand...

LG Selgora

sie haben anscheinend nicht gelernt real zu denken, wenn ich schon arm bin dann sorge ich nicht noch für noch mehr Armut wenn Du verstehst was ich meine?

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