Leichte oder schwere Eisen?

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3 Antworten

wenn du schwere schuhe an hast kannst du nicht gescheit laufen. das selbe gilt fürs pferd => leichte sind allgemein besser. im winter sollte man sie aber generell weglassen. das heißt das pferd sollte im winter barhuf gehen

Am besten gar kene Eisen. Eisen stören die Durchblutung des Hufs und machen das Bein gefühllos. Der Hufmechanismus wird gestört und besseren Halt hat ein Pferd mit Eisen auch nicht.

Ohne eisen geht es bei uns nicht

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@Chrissi13599

Eisig?

Du meinst vereist?

Ein natürlicher Huf hat viel besseren Grip als ein Eisen.

Wenn es komplett vereist ist sollte man eh nicht drauf reiten.

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@FrauWinter

ja ich mein vereist bei uns sagt man eisig :) Darum haben wir eben stollen im eisen :) Mann muss manchmal über vereiste stellen reiten

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@Chrissi13599

Ich denk es ist fühlig?

Ein gut bearbeiteter Barhuf, hat deutlich mehr Halt auf Eis als ein Pferd mit Hufeisen, und die Stollen bringen nochmals Stellungsveränderungen, die den Bewegungsapperat negativ Verändern.

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@Wolpertinger

ja ist er auch es geht einfach nicht ohne stollen im winter und ohne eisen im sommer bei uns

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@Chrissi13599

Warum probierst du nicht einfach mal einen anderen Hufbearbeiter aus?

Du hast nichts zu verlieren, dein Pferd hat aber seine Gesundheit zu verlieren

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Egal wie schwer Hufeisen sind, sie sind niemals gut fürs Pferd.

Hufeisen wurden erfunden um das Horn vor zu großen Abrieb zu schützen, als die Pferde noch Arbeitstiere waren

Heute hat kaum ein Pferd mehr so einen hohen Abrieb, dass die negativen Auswirkungen die Hufeisen haben, gerechtfertigt sind und selbst wenn ein Pferd so einen hohen Abrieb hat, gibt es heute deutlich bessere Möglichkeiten als Hufeisen z.B. Hufschuhe.

Kennst du die negativen Auswirkungen, die Hufeisen haben?

  • Beeinträchtigung des Hufmechanismus, somit eine mangelhafte Durchblutung des Pferdebeins.

    Was dazu führt, dass die Beine des Pferdes bis fast zum Bauch hin Gefühllos/Taub sind und das Pferd nicht mehr fühlt wo es hin tritt.

    Dieses nicht mehr fühlen können schadet den Bändern, Sehnen und den Knochen des Pferdes.

    Zudem wird der Huf daran gehindert sich auszudehnen, Stöße werden so nicht mehr abgefangen und werden ungedämpft an den Knochen/Gelenke weiter gegeben.

  • Durch die Hufeisen entstehen Fehlstellungen, die Zähe wird zu lang, die Ballen nähern sich immer mehr den Boden an.

    Dadurch entstehen, Quetschungen der Hornproduzierenden Häute und Spannungen innerhalb des Hufes und somit entwickelt sich minderwertiges Horn und es enstehen z.B. Strahlfäule, weiches Horn, Risse usw.

  • Die Fehlstellung des Hufes hat Auswirkungen auf den Bewegungsapperat, viele Muskuläre Probleme oder Arthrosen sind auf solche Fehlstellungen zurück zu führen, auch Rittigkeitsprobleme können dadruch enstehen.

  • Durch das Hufeisen entsteht kein Abrieb und der Huf erhält keinen Gegendruck, auch hierdurch entwickelt sich minderwertiges Horn.

    Denn der Huf braucht Abrieb und Druck um ausreichend Horn zu produzieren.

  • Auch der Vorgang des Beschlagens ist alles andere als Pferdefreundlich, die Schläge des Hammers schaden ebenfalls dem Bewegungsapperat.

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Ich würde dir dazu Raten, dich von einem Huforthopäden der DifHo beraten lassen, lass dir erklären wo dein Pferd an Fehlstellungen leidet, wie sich diese auswirken, was man verbessern kann.

Informiere dich vorab auf der Homepage, www.difho.de , über deren Methodik/Theorie

Und ich würde dir empfehlen, bevor Du deinem Pferd Eisen aufnageln lässt, lass einen HO der DifHo mal ein halbes Jahr bearbeiten, beoebachte wie sich das Horn verändert.

Wenn Du nicht zufrieden bist, kannst Du immer noch Eisen draufnageln lassen, dass ist schnell gemacht.

Als ich ihm bekommen hab jatte er keine Eisen drauf aber er wurde zu empfindlich weil bei uns sind doch viele kieswege und er geht mit eisen viel besser als ohne :) und eigentlich war auch meine frage schwere odeer leichte eisen und nicht mit oder ohne eisen :)

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@Chrissi13599

Okay, auch Fühligkeit ist ein Symptom mangelhafter Hufbearbeitung und wenn es vorher ohne Eisen ging, muß sich ja etwas an deren Zustand verändert haben.

Informiere dich doch mal, über Huf, dass kannst Du zum einen auf der HP machen, die ich dir verlingt habe, zum anderen kann ich dir das Buch "Wege zum gesunden Huf" empfehlen.

Und mach doch einfach mal ein Infotermin aus mit einer HO der DifHo, dass Erstgespräch ist umsonst.

Du hast also nichts zu verlieren.

Und um deine Frage nochmal ganz klar und deutlich zu beantworten, kein Eisen ist gesund für dein Pferd

und um die Pferdegesundheit geht es uns doch allen, oder?

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@Wolpertinger

Er hat wirklich einen guten huf aber bei uns sind einfach zu viele kieswege da geht es nunmal nicht ohne ... er hatte auch früher nichts getan ( wurde nicht geritten )

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@Chrissi13599

Wenn er einen guten Huf hätte, dann würde er nicht fühlig gehen.

Fühligkeit ist ein Symptom für fehlerhafte Bearbeitung und Stellungsfehler im Huf.

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Was hast du zu verlieren?

Lass dich doch mal Beraten, probier es aus.

Entweder es bessert sich oder du lässt halt nach 3-6Monaten Hufeisen aufnageln.

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@Wolpertinger

Brauchst Du nicht mehr weiter diskutieren, denk ich. Wieder so jemand, der lieber stumpf ohne Gewissensbisse über Schotter brettern mag und deswegen Eisen drunter tackert. Anstatt sich mal ein paar Gedanken mehr über Sinn und Unsinn von Eisen zu machen. Schultern zuck

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@Chrissi13599

Und, was willst du damit ausdrücken?

Was spricht dagegen, im Sinne der Pferdegesundheit, dich zu informieren?

Wie gesagt Eisen kannst du auch in 3-6Monaten noch draufnageln lassen wenn dich die Barhufbearbeitung von einem DifHo Huforthopäden nicht überzeugt.

Schau doch einfach mal im Register ob es jemanden in deiner Nähe gibtnumd vereinbare ein beratungsgespräch.

Mit Hufeisen sxhädigst du wirklich dein Pferd, dass habe ich mir nicht ausgedacht, prüfe meine Argumente gegen.

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