Leichenschau/Obduktion verbieten oder einschränken?

10 Antworten

Sorry aber falls du jemals Obduziert werden solltest, dann weil es ein Gesetz gibt, dass das vorschreibt.
Du kannst auf Untersuchungen der Staatsanwaltschaft nicht freiwillig verzichten. Und den Mörder laufen lassen, weil es dir persönlich wichtiger ist, unversehrt zu bleiben als Tote.
Du kannst gerne versuchen, gegen die Justiz Sturm zu laufen.
Das wäre eine bemerkenswerte Lebensaufgabe.
Die dich schön daran hindern wird, ein erfülltes Leben zu leben.
Und darauf kommt es doch letztendlich an, oder?

Wenn du bereits mit Toten Kontakt hattest, dann weißt du, dass mit ihnen ehrenvoll umgegangen wird.Und das sie nicht mehr die Person sind, die sie waren.
Angenommen, du kippst tot alleine in deiner Wohnung um.
Dann wirst du wahrscheinlich erst Tage später gefunden.
Du liegst in deinem Leichenwasser , bist blau von Leichenflecken, kalt und ausgetrocknet. Du verwest.
Alle wären froh, wenn man dich einfach einsargen könnte.
Aber das Gesetz möchte keine unentdeckten Morde.
Niemand soll ungestraft ermodert werden.
Also geht es darum, deinen Tot im Nachhinein aufzuklären.
Und eigentlich wollen alle Angehörigen wissen, warum du gestorben bist.
Und wenn sie hören, dass du einen Herzinfarkt hattest und schnell gestorben bist, fühlen sie sich auch besser.





Wenn Du erst einmal Tod bist wird Dir das egal sein.

Die Angehörigen würden Deine Leiche niemals in einem schlimmen Zustand sehen. Dafür wird schon gesorgt.
Außerdem wissen die Experten vom Bestattungsinstitut sehr gut, wie man die Toten fachgerecht für die Beerdigung präpariert.

Sodas die Angehörigen den Eindruck bekommen, Du würdest schlafen.

Möglich aber JETZT ist es mir nich egal.Darum möchte ich gerne Vorsorge treffen.Wir wollen doch alle friedlich abtreten oder?Mit dem Gedanken im Kopf aber nicht :( Mir gehts nicht ums Bestattungsinstitut,sondern um die Pathologie.Ich will nicht dass die das mit mir machen.

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@crazyvampire24

Klinische Sektion und gerichtsmedizinische Sektion

Der Begriff Obduktion wird in der Regel für klinische (pathologische) Sektionen und gerichtsmedizinische Sektionen verwendet.

Klinische Obduktionen werden fast ausschließlich von einem Pathologen durchgeführt. Hierbei werden die Todesursache und die Vorerkrankungen einer verstorbenen Person durch innere ärztliche Leichenschau festgestellt. Meist stellt der zuletzt behandelnde Arzt der verstorbenen Person den Antrag auf Obduktion. Voraussetzungen einer klinischen Sektion sind, dass die nächsten Angehörigen damit einverstanden sind und der Tod durch eine natürliche Ursache (z. B. Herzinfarkt, Krebs, Lungenentzündung) eingetreten ist. Sie dient nicht nur der Qualitätssicherung in der Medizin, sondern kann auch für Angehörige entlastend sein (z. B. Selbstvorwürfe, man habe Symptome nicht rechtzeitig bemerkt). Weiterhin kann eine Obduktion gelegentlich Hinweise auf familiäre Risikofaktoren geben (z. B. Krebs oder Erbkrankheiten). Sie erfolgt manchmal bei Versicherungsfragen (z. B. Berufserkrankungen, die zum Tod beigetragen haben können, sowie verschwiegene Vorerkrankungen).

Gerichtsmedizinische Obduktionen können staatsanwaltschaftlich bzw. gerichtlich angeordnet werden, wenn eine nicht-natürliche Todesursache, also ein Tötungsdelikt, Suizid oder Unfalltod vermutet wird oder feststeht und eine weitere Klärung notwendig erscheint. Ist auf dem Totenschein „Todesart ungeklärt“ angekreuzt, erfolgt in der Regel ebenfalls eine gerichtlich angeordnete Sektion. Die rechtliche Grundlage sowohl für die strafprozessuale Obduktion, als auch für die Exhumierung (Ausgrabung) ist in Deutschland der § 87 (ff) der Strafprozessordnung (§ 159 i. V. m. §§ 87 ff. StPO).[3] Diese Sektionen müssen von zwei Ärzten durchgeführt werden, wovon einer in der Praxis ein Facharzt für Rechtsmedizin ist.

Pathologische und rechtsmedizinische Sektionen sind im Verfahren einander sehr ähnlich. Bei pathologischen Obduktionen wird jedoch auf eine toxikologische Untersuchung verzichtet, da diese im Allgemeinen schon vor dem Tode durchgeführt wurde. Die Bestimmung der Körpertemperatur des Toten, die auf den Todeszeitpunkt rückschließen lässt, entfällt ebenso.

Quelle: Wikipedia

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Hallo Crazy Vampire,

wenn Du eines natürlichen Todes stirbst, gibt es in Deutschland keinen Grund für eine Obduktion. Und wenn Du auf gewaltsame Weise zu Tode kommst, liegt es in Deinem Interesse, daß der oder die Schuldigen dafür bestraft werden.

Kein Pathologe schnippelt zu seinem Vergnügen an Toten herum.

Da die Chancen gut stehen, daß Du im hohen Alter eines natürlichen Todes stirbst, brauchst Du Dir über eine Obduktion derzeit nicht den Kopf zerbrechen.

Giwalato 

ja aber das weiß man ja nur sicher,wenn man im KH stirbst.Werde ich tot in meiner Wohnung aufgefunden,und man sieht auf den ersten Blick nichts,werde ich dennoch obduziert,da "Todesursache unklar".

Und nein es wäre  nicht in meinem Interesse.Da würde ich lieber auf Aufklärung des Verbrechens verzichten.Aber auch wenn man es im Fall von Offizialdelikten per Patientenverfügung,verbietet,wirds dennoch gemacht.Da verstehe ich nicht,wie die vom Dienst am Patienten reden können,wenn ich das nicht möchte.

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Richtig! Und nur weil DU das so siehst, muss das nicht für alle gelten. Es gibt durchaus Menschen, die das gut finden oder denen es mindestens egal ist. Manche spenden ihren Körper js auch der Wissenschaft. Oder was glaubst du, wo die Universitäten die Leichen für die Studenten herbekommen?

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