Lehrerin verlangt ein ärztliches Schreiben, aber Arzt gibt keines raus. Was nun?

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8 Antworten

Ich verstehe deine Lehrerin nicht. Sie braucht diesen Befund über deine Erkrankung nicht.
Das einzige, was sie braucht, ist ein Attest über die Zeit, die du beim Arzt warst, wenn es während der Unterrichtszeit war.

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Das normale Attest muss ausreichen. Wenn es um Risiken im sportlichen Bereich geht, schreibt der Arzt einen passenden Zusatz dazu.

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Meines Wissens besteht unter besonderen Bedingungen das Recht, ein ärztliches Attest zu fordern, in Ausnahmefällen auch ein schulärztliches Attest (wer es fordern kann, variiert nach Bundesland). Weitergehende Informationen sind meines Wissens in keinem Bundesland vorgesehen (und unterliegen auch grundsätzlich der Schweigepflicht), auch wenn die Formulierungen variieren.

In diesem Fall könnte ich mit vorstellen, daß das eigentliche Problem in einer möglicherweise notwendigen, dauerhaften Befreiung insbesondere vom Sportunterricht bestehen könnte und man Risiken abschätzen will.

Hier würde ich einfach die Lehrerin ansprechen, ggf. ein formloses Schreiben des Arztes vorweisend, in dem er seine Weigerung erklärt, eine über ein Attest hinausgehende Auskunft zu erteilen, um dann nach einer Lösung zu suchen. Ein schulärztliches Attest wäre hier wohl eine recht gute Lösung.


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Was ist das normale Attest? Eine Bestätigung, dass du in einem bestimmten Zeitraum nicht zur Schule oder zum Schulsport gehen kannst?

Ein Attest über die Krankheit ist noch mal was anderes, das kann extra Geld kosten, müsste der Arzt aber ausfertigen.

Es gibt aber auch eine Patientenakte, in der die Diagnosen über dich aufbewahrt werden. Vielleicht genügt ein Arztschreiben aus dieser Akte, dass der Facharzt z.B. an deinen Hausarzt schickt.

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Ärztliche Schweigepflicht - Frag mal die Lehrerin, ob sie sich traut, dir das schriftlich auszustellen, dass Sie Einblick in deine Krankenakte, also Auskunft  haben will - damit du rechtlich dagegen vorgehen kannst!

Schlimm, dass das schon in der Schule anfängt, von dummen Arbeitgebern ist man das ja gewohnt, dass die manchmal Genaues wissen wollen und nicht bekommen, aber von der Schule?

Ich würde mal, wenn die Lehrerin weitermacht zum Rektor gehen und fragen, ob es hier üblich ist an der Schule, dass die ärztliche Schweigepflicht nichts gilt, weil du von dieser Lehrerin genötigt wirst - glaube mir, das wird sich alles als "großes Missverständnis" herausstellen...

In einem Attest steht, was du machen darfst und was nicht - ob du das wegen Herzproblemen oder Hämorrhoiden oder niedrigem Blutdruck oder Krampfadern nicht machen kannst, geht keinem was an, am wenigsten die Schule oder eine voreilige Lehrerin!

Die Schule hat nur ein Recht zu erfahren, wenn du eine ansteckende Krankheit hast - da glaube Ich, gibts sogar ein Informationspflicht..

Also - Lass die Tante mal Einnorden vom Rektor, und bei dem Gespräch gleich mal damit raus rücken, dass man das am liebsten noch an die Schulaufsichtsbehörde melden würde, was hier an der Schule abläuft, wenn das hier nicht geklärt werden kann..

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Das hat deine Lehrerin überhaupt nichts anzugehen, was du hast. Du hättest ihr das nicht mal erzählen müssen.

Die Frage ist, was du damit erreichen willst, dass die Lehrerin weiß, dass du einen Herzklappenfehler hast. Willst du vom Schulsport befreit werden oder irgend welche anderen Zugeständnisse erzwingen?

Wenn du einfach nur fehlst, reicht ein Attest völlig aus.

Die Lehrerin hat nicht das geringste Recht, weitere Informationen zu erfragen und überschreitet hier eindeutig ihre Kompetenzen.

Für mich wäre das schon ein Grund für eine Dienstaufsichtbeschwerde, dass sie dich so unter Druck setzt.

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Nicht mal das Attest darf Deine Lehrerin fordern, das steht nur dem Direktor der Schule zu.

In der Regel, gibt man es aber gleich dem/der Klassenlehrer/in ,welche/r dann alle informiert.Ein ärztliches Attest ist völlig ausreichend.

Ich nehme aber an, das Deine Lehrerin wissen möchte ,was Du nun noch darfst und was nicht.Also sprich mit Deinen Eltern und lass die das Regeln.

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Kommentar von adabei
07.07.2016, 20:27

Ein Attest über die Zeit, in der ein Schüler/eine Schülerin beim Arzt war, darf die Klassenlehrerin natürlich einfordern. Ein Direktor kümmert sich um so etwas nicht. Die Führung der Absenzen ist Aufgabe des Klassenlehrers.
Was sie allerdings nicht braucht und was sie auch nichts angeht, ist der Befund des Arztes.

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hat das die Lehrerin zu entscheiden, was ausreicht und was nicht ?

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