Lehrerin überfordert, Kollektivstrafe...

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Es gibt zwei Aspekte, die aus meiner Sicht zu beachten sind. Zum einen der Trend Lehrer aus witerführenden Schulen, die nach einem Burnout wieder zu arbeiten beginnen, an Grundschulen zu versetzen, wo sie ohne es je gelernt zu haben, wo sie weder die Didaktik, noch die Pädagogik beherrschen, unterrichten sollen. Zum anderen müssen, neben allem schon gesagten, die Auswirkungen auf die anderen Schüler beachtet werden. Nicht nur im Sinne von Schutz, sondern: Was lernen die fürs Leben? Immer wieder sehe ich in Schülerakten, dass vermeintlich "normale" Kinder erst durch solche eminenten Fehlentscheidungen wie hier zu verhaltensauffälligen Schülern werden. Sicher kann nicht eine schlechte Lehrerin ein Kind verbiegen. Sowas halte ich für ausgeschlossen, wenn die Bedingungen zuhause und im weiteren Umfeld stimmen. Aber wenn die Kinder allein gelassen werden, bekommen sie vermittelt, dass die Schule ihr Feind ist, dass man nur Aufmerksamkeit bekommt, wenn man sich daneben benimmt und dass man mit dem Übertreten von Schulregeln jeden erpresssen kann. Ich finde den von euch eingeschlagenen Weg richtig. Zuerst das Gespräche mit der Lehrerin suchen, dabei dafür sorgen, dass die Mütter aus dem Unterricht verschwinden. Vielleicht könntet ihr von der nächsten Uni einen Praktikanten bekommen? Schulhelfer bekommt man übers Jugendamt, Sozialpädagogen kann man einfordern. Während es für Grundschullehrer ganz normal ist, zu zweit in einer Klasse zu sein, ist das für Kollegen aus weiterführenden Schulen zT unvorstellbar, also vorsichtig vorgehen. UNABHÄNGIG davon, wie die Lehrerin reagiert, setze sie in Kenntnis, dass du ein Gespräch mit dem Schulleiter führen wirst. Versuche, bei all diesen Dingen nicht allein zu sein, sondern nimm andere Eltern mit. Wichtig! Warte nicht zwischendurch immer wieder ewig, ob sich was ändert. Dann ist das Schuljahr um und du hast nichts bewirkt. Änderungen müssen innerhalb einer Woche deutlich spürbar sein. Sonst den nächsten Schritt einleiten: Elternversammlung, Schulamt, Schulpsychologie, Jugendamt. Notfalls! Klassen- oder Schulwechsel für dein Kind. Wegrennen als Lösung sollte der letzte mögliche Ausweg sein.

Achso, beinahe hätte ich die Kollektivstrafe vergessen: Sollte es wirklich dazu kommen, würde ich dir raten, dein Kind schreiben zu lassen. ich weiß, dass das in anderen Augen ein unmöglicher Rat ist, aber der einzige defensive Weg für das Kind. Das Kind als Machtinstrument gegen die Lehrerin zu missbrauchen, kommt aus meiner Sicht genausowenig infrage, wie die, das Kind sich mit den Verweigerern auf eine Stufe stellen zu lassen. Das Abschreiben tut ihm nicht weh, wenn du als Mutter gleichzeitig eine klare Haltung dazu beziehst und gegen solche Maßnahmen zu kämpfen beginnst. Überleg dir das noch mal.

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In den meisten Schulklassen herrschen! mittlerweile babylonische Verhältnisse,die nicht nur die meisten Lehrer -sondern auch die Kinder nervlich überfordern....Es wird in allen Sprachen gekreischt -geschimpft und gepöpelt,und besonders die Agressionen vieler Kinder mit gern zitiertem "Migrationshintergrund" sind auffällig.Ich sehe zu oft in Pausen Kinder -welche sich mit Stöcken oder mitgebrachten Spielzeug gegen Mitschüler wenden,um diese zu bedrängen ...und in Angst u. Schrecken zu versetzen.Werden die Eltern angesprochen,gibt es oftmals zusätzlichen Stress für die "Aufsichtspersonen" und Lehrer,da die Eltern das Verhalten der Kinder absolut normal und finden! und abwigeln.Unsere Pädagogen sind überfordert und haben so wenig Möglichkeiten sich durchzusetzen oder Agressionen abzubauen,da sie keinerlei Handabe besitzen ,sich nach Gefühl zu verhalten -sondern in Ohn-macht zu ungerechten Mitteln greifen ,um wenigstens ein wenig "Frust" abzubauen.Das dies ungerecht gegenüber den ruhigeren Kindern ist -welche genau sehen durch welche Mitschüler solche Maßnahmen entstehen ist furcht-bar!denn die "Braven" werden wohl auch sehr drangsaliert und haben nat. Angst wenn sie die Ungerechtigkeit sehen.Da fühlt man sich als Kind auch noch un-geschützt und wehrlos.

..lieber Gruß von Christi. - (Schule, Bestrafung, Kollektivstrafe)

Viele Aspekte sind schon genannt worden. Erst mal folgendes zu der Maßnahme an sich: Das wird wohl scheitern. Die Chaoten müssen ja so oder so schreiben, da wird es ihnen wohl egal sein, wenn die anderen auch schreiben müssen. Es gibt durchaus Konzepte mit schwierigen Kindern umzugehen. Da müsstet Ihr Euch mal organisieren und dabei die Eltern der schwierigen Schüler mit ins Boot holen. Eine Ausgrenzung dieser Eltern würde nämlich die Situation möglicherweise noch verschärfen. Vllt gibt es einen gemeinsamen Weg. Man muss das auch mal so sehen, dass die Kinder, die das Theater veranstalten auch Hilfe brauchen. Ihr, die Lehrer und die Eltern solltet Vereinbarungen treffen, ein Ziel vereinbaren und regelmäßig in Kontakt bleiben, um neue Ziele zu formulieren und ggf auszuloten, warum Ziele nicht erreicht worden sind. Dies ist ein langer Weg. Kurzfristig schafft das nicht unbedingt Entlastung. Aber auch hier muss das Gespräch gesucht werden. Alle Schüler haben das Recht ungestört etwas zu lernen, alle Lehrer haben das Recht ungestört zu arbeiten. Wird durch das Verhalten einiger Schüler dieses Recht in Frage gestellt, müssen die Eltern vielleicht auch mal ihr Kind aus der Schule abholen. Letztlich gibt es die Möglichkeit, Disziplinarmaßnahmen einzuleiten (in NRW: Teilkonferenz). Viele Glück

Kollektivstrafen an Schulen in Bayern?

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