Lehrerin beleidigt Soldaten als Mörder, was tun?

21 Antworten

Wer "Contra" irgendetwas steht sollte stichhaltige Argumente vorweisen können. Wer dabei beleidigt und ausfallend wird, ist in der Opposition nicht ernst zu nehmen. Wäre ich noch im aktiven Dienst, hätte mich dieser Versuch einer Diffamierung nicht mal berührt, zeugt es letztendlich nur von Ignoranz und Unvermögen, sich einem Thema zu öffnen. (öffnen zu wollen)

Eine Lehrkraft kann eine Meinung haben, sollte Schülern gegenüber aber auch wissen, wie man die Meinung vertritt und wo dabei die Grenzen sind.

Es geht im Endeffekt um die Berufswahl, ein Lehrer hat sich da nicht einzumischen, bzw. die Entscheidung zu beeinflussen.

Da dein Standpunkt im Grunde klar ist, solltest du ruhig und sachlich bleiben. M.E.n. lohnt es sich aus deiner Sicht nicht, Streit anzufangen oder weiterzuführen, du bist im Recht und entscheidest über deine Zukunft.

Auch Lehrer reden viel und manchmal reden sie auch viel Unsinn, wenn der Tag lang ist und man vielleicht mit dem falschen Fuß aufgestanden oder generell ideologisch in irgendeiner Weise als Hardliner tätig ist. Das ist insofern nichts Besonderes!

Ich würde das Ganze einfach als ihre persönliche, vielleicht unglücklich formulierte Ansicht bewerten, die sie haben und äußern darf, die aber eben nicht deiner Meinung entspricht ------> und nicht weiter beachten. Das ist es doch gar nicht wert. Man muss sich das Leben nicht unnötigerweise erschweren, genau das tut man jedoch, indem man jedes Wort eines Anderen auf die Goldwaage zu legen beginnt. Es gibt zwar Leute, die immer prozessieren oder das Haar in der Suppe suchen und finden müssen und sonst unglücklich wären, aber das lohnt sich eigentlich nicht. Alles halb so schlimm!

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Man hat in all den Jahren einiges erlebt.

Das ist eine Beleidigung. Bundeswehrsoldaten sind ein Teil des Rechtsstaats. Sie sollen mithelfen, Verbrechen zu verhindern. Ihre Hauptaufgabe besteht darin "das Recht und die Freiheit des Deutschen Volkes zu verteidigen." Damit ist auch das Recht der Lehrerin gemeint, dass sie ihre Meinung frei sagen kann. Und die Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee. Der Bundestag entscheidet, was die Bundeswehr macht.

Aber vielleicht solltest Du das als "Meinungsäußerung" der Lehrerin respektieren. Sie hat eben ihre Meinung und trägt dafür die Verantwortung. Du kannst ihr sagen, dass man seine Meinung ja auch sagen kann, ohne andere Menschen zu beleidigen. Sie kann ja der Meinung sein, dass wir keine Bundeswehr brauchen. Aber das geht auch ohne Beleidigung. Als Lehrerin sollte sie auch ein Vorbild sein, hinsichtlich einer demokratischen Diskussion.

Sie sollen mithelfen, Verbrechen zu verhindern. Ihre Hauptaufgabe besteht darin "das Recht und die Freiheit des Deutschen Volkes zu verteidigen."

ja, aber nur gegen Angriffe von aussen! Helmut Schmidt hatte damals bei der Flutkatastrophe in Hamburg die grösste Mühe, die Bundeswehr zur Hilfe zu überzeugen! Nur weil sich hohe Kommandeure gegen die damals aktuelle Rechtslage gestellt haben, was dann niemand im Nachinein verfolgte, konnte die Bundeswehr damals helfen. Das war dann der Anlass, die Gesetze so zu ändern, dass die Bundeswehr in Katastrophenfällen auch im Inland helfen kann, wie jetzt bei der Corona-Krise.

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@Barney123

Das stimmt. Vor allem gegen Angriffe von außen. Im Innern darf die Truppe nur in Ausnahmefällen eingesetzt werden. Nicht als Polizeiersatz, etc.

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Sag ihr, dass das primitive Polemik ist, und das Du das einer Lehrerin nicht für würdig erachtest, und dann erklär ihr doch einfach, dass es da in manchen Ländern so nette Menschen wie einen Putin gibt, der seine Gegner einfach umbringen lässt, bei Bedarf einfach andere Länder besetzt (Tschetschenien, Ukraine), eine Lukaschenko, der übrigens Putins Freund ist, einen Erdogan, usw usf. Und ob sie es denn wole, dass derartige Typen einfach in Deutschland oder Europa einmarschieren sollten? Mit so einer Äusserung gegen deren trupen wäre sie dann wohl eine der Ersten, die da im gulag verschwinden würde!

Sie möge doch einfach damit anfangen, was man von einer Lehrerin im allgemeinen erwartet, nämlich dass sie ihr Hirn einschaltet und nachdenkt vevor sie polemisiert!

Woher ich das weiß:Berufserfahrung
Sie beleidigte Soldaten als Mörder und militaristische Nichtskönner.

Und wenn du jetzt die richtige Stelle auf die richtige Art und Weise informierst, dann ist diese Frau ganz schnell ihren Job los, denn ihre Meinung hat sie in der Position einer Staatsdienerin am besten für sich zu behalten oder aber nicht in so einer Form zu äußern.

Ok, die Bundeswehr könnte uns heute nicht verteidigen, weil keine Munition da ist, die länger als 24h reicht, Panzer fahren nicht, Schiffe sind nicht seetüchtig und die Flugzeuge stehen auch nur rum.

Aber hey, wenn irgendwem in einem fernen Land ne Sicherung durchbrennt und er auf den Trichter kommt, man könne ja mal einen neuen Krieg in Europa anfangen, dann kann sie sich ja gerne mit Blumen auf die Straße stellen und für Frieden demonstrieren. Und danach gehts ins Arbeitslager?

Nee ernsthaft, eine kritische Einstellung ist das eine, wie man sie aber äußert, das ist die andere Sache. Wenn sie also weitermachen will, denn Schüler sind ja dumm und formbar, dann gehst du zur Schulleitung und danach wird sie... nunja... wahrscheinlich nur versetzt, aber das würde dir ja schon mal helfen..

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