Lehrerin an einer Förderschule: Welche Ausbildung?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

In Hessen wird z.Zt. für jeden Förderschullehrer ein roter Teppich ausgerollt. Sie werden gesucht ohne Ende. Voraussetzung ist das Abitur und ein entsprechendes Studium. An den Schulen arbeiten aber auch Erzieher und Sozialpädagogen. Sie verdienen aber weniger und übernehmen nur spezielle Aufgaben. Es ist ein toller Beruf, ich habe ihn 40 Jahre lang ausgeübt, davon 26 Jahre lang als Schulleiterin. Ich kann es nur weiterempfehlen. Ich hatte nie einen Burnout, habe gut verdient und war wirklich glücklich in diesem Beruf.

Im Grunde genommen der gleiche Weg, wie auch in den anderen Lehrämtern:

- Erlangen der allgemeinen Hochschulreife.

- (ggf. Wartezeit wg NC) Hochschulstudium inklusive mehrerer Praktika.
In den meisten Bundesländern ist das ein Bachelorstudiengang mit anschließendem Master. Ohne Master darf man den Beruf nicht ausüben.

- Vorbereitungsdienst 18 Monate (+ evtl. Wartezeit auf die Zuteilung einer Ausbildungsschule).

- Mit Glück findet man direkt nach dem Vorbereitungsdienst eine Planstelle und steigt direkt als verbeamtete Lehrkraft mit A13 ein, ansonsten heißt es Arbeiten als angestellte Vertretungskraft (so Vertretungsstellen vorhanden sind).

- Große Aufstiegschancen gibt es nicht. Einige wenige Kollegen schaffen den Sprung auf eine sogenannte Funktionsstelle in der erweiterten Schulleitung (z.B. eine Koordinatorenstelle) und damit auf A14. Dafür müssen sie eine umfangreiche Prüfung vor Schulleitung und Schulrat ablegen.

- Desweiteren gibt es natürlich noch den Aufstieg ins Amt des Konrektors/der Konrektorin, oder der Schulleitung (Rektor/in).

- Evtl. bestehen alternative Karrierechancen im Schulamt, bzw. Ministerium, oder als Studienleitung zur Ausbildung der LiVs.

Diese Funktions- und Leitungsstellen können nur mit verbeamteten /entfristet angestellten Lehrkräften besetzt werden. Diese sind an ihre Schule gebunden, so die Schulleitung sie nicht freigibt und ein Versetzungsgesuch bewilligt. Das heißt, dass solche Stellen in der Regel auch nur durch Pensionierung frei werden.

Und selbstverständlich gibt es typische Berufskrankheiten im Lehramt.
Gut die Hälfte erreicht aufgrund von Dienstunfähigkeit nicht die Regelaltersgrenze von 65/67 Jahren.

https://www.aerzteblatt.de/archiv/41145/Fruehinvaliditaet-im-Lehrerberuf-Sozial-und-arbeitsmedizinische-Aspekte


Abitur, Studium Sonderpädagigik auf Lehramt an einer Uni.
Aufstieg zur Corektorin, dann Rektorin.
Berufskrankheiten?
Je nachdem wo deine Schwachstelle ist.
Psyche, Rücken, Hören, Organe

Abitur  und Studium der Sonderpädagogik. 

Was möchtest Du wissen?