Lehrerberuf- passt er zu mir?

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5 Antworten

Nur, indem du ein Praktikum in einer Schule machst. Bewirb dich an einer Schulart, die du meinst, dass sie dir liegt, und lauf dort eine Woche, zwei, drei oder vier mit der Lehrerin mit.

Gehst du auf´s Gymnasium? Hattet ihr schon das BoGy-Praktikum? Wenn nicht, nutze das dazu. 

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Ich hab da jetzt auch keine Fachkenntnisse in dem Bereich, aber ich denke einfach, dass es wichtig ist, dass du gerne Wissen weitergeben möchtest, gerne mit Kindern/Jugendlichen zusammenarbeitest, du konsequent, aber auch emphatisch bist, gerne Dinge vorbereitest/organisierst und du dich Konfrontationen stellen kannst.

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Der Lehrerberuf ist einer der meist falsch eingeschätzten Berufe überhaupt.

Jeder kennt diesen Beruf, allerdings in der Regel aus der Perspektive des Schülers. 

Gerade diese Perspektive führt dazu, dass sich hartnäckig das Bild vom "faulen Lehrer", der nur vormittags arbeitet und permanent Ferien hat, hält.

Der Beruf ist jedoch ein ziemlich harter:

  • Du musst natürlich Inhalte anhand des jeweiligen Lehrplans vermitteln. 
  • Du musst Prüfungen erstellen, abnehmen und korrigieren
  • Du hast einen festen Kreis an KollegInnen, arbeitest aber die meiste Zeit mit Kindern oder Jugendlichen, die oftmals nicht gerne in der Schule sind, nicht begeistert von Dir lernen wollen, auch wenn Du Dir noch so viel Mühe bei der Aufbereitung des Lehrstoffes gemacht hast. 
  • Du bist per se (also systembedingt) auf der anderen Seite als diejenigen, mit denen Du arbeitest, den SchülerInnen.
  • Dann wechseln die SchülerInnen alle ein bis zwei Schuljahre, Du hast also immer wieder andere Personen vor Dir, während der Lehrplan relativ gleich bleibt. Die Herausforderung ist also, sich selbst die Motivation im Lehren zu bewahren.
  • Nach einigen Jahren Berufserfahrung wird der Altersunterschied zwischen Lehrer und Schüler gravierend, es sind ganz andere Generationen, mit anderen Gedanken, Gewohnheiten und Verhalten. Das muss man durchhalten!
  •  Lehrer gehören zu den Berufsgruppen, die am häufigsten an Burnout erkranken.

So dies als grober Überblick. 

Ein Praktikum, so wie Du es jetzt machen könntest, (also nicht Referendariat) zeigt wieder ausschließlich die Unterrichtssequenz.

Deshalb würde ich Dir empfehlen, Dich mit LehrerInnen zu unterhalten und sie nach ihrem Beruf und ihren Erfahrungen zu befragen. Was sie als erfüllend und was als belastend erleben. Was sie als wichtige Fähigkeiten bezeichnen würden, etc.

Am besten mit einem kleinen Fragebogen, damit Du die Antworten vergleichen kannst. 

  

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Das kann dir niemand sagen, du müsstest praktische Erfahrung machen. Grundsätzlich wie du dich oben beschrieben hast Würde ich zwar sagen, dass du vom Typ her dazu passen würdest, aber von 3 Sätzen kann ich das nicht beurteilen, da ich dich ja nicht persönlich kenne.

Frag Leute Deren Meinung dir wichtig ist und zB deine Lehrer oder so.

Gruß

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Kannst du gut erklären (bei Kunst ist das aber nicht so wichtig)?, bist du dir im Klaren wie die Schüler von heute drauf sind?, magst du Kinder (musst du ja nicht, aber du solltest mit Herz dabei sein)?

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