Lehrer werden / Vorazssetzungen

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5 Antworten

Falls es sich bei dem Studium um eine private Fachhochschule handelte, hat sie mit dem Abschluss die allgemeine Hochschulreife und kann damit auch ein Lehramt studieren. Allerdings hat die IHK nichts mit Hochschulabbschlüssen zu tun, sondern nur mit Ausbildungsabschlüssen. Ein Lehramt-Zweitstudium wird grundsätzlich nicht mehr finanziell gefördert, die SPD hat das schon vor 30 Jahren abgeschafft (Engholm !).

Ein Seiteneinstieg in Lehramt ist zwar grundsätzlich auch mit einem FH-Abschluss möglich. Das ist aber so gut wie überhaupt nicht praktiziert ! Auch werden FH-Leistungen meist nicht an Unis (nur dort kann man Lehramt studieren !) anerkannt.

Sie steht dann also dümmer da als ein Gymnasiast, der hat wenigstens noch Anspruch auf Förderung.

Lehramtsinteressierte lassen daher am besten von vornherein die Finger von der Fachhochschulreife sowie von Fachhochschulen und gleichgestellten Hochschulen. Jeder Realschüler, auch ohne Gymnasialberechtigung, kann nach einer abgeschlossenen anerkannten IHK-Berufsausbildung (z.B. schulisch im pädagogischen Bereich) das Vollabitur auf einer Berufsoberschule (NRW: Über FOS 13) oder über ein Kolleg (NRW: Weiterbildungskolleg) machen.

Sie wird auf jeden Fall den didaktischen Anteil nachholen müssen. Ein Kollege von mir hat an der Musikhochschule studiert und konnte dann diesen fehlenden Teil an einem Lehrerseminar berufsbegleitend machen.

Das ist aber wahrlich kein Zuckerschlecken, sondern extrem arbeitsaufwendig. Zudem wäre es hilfreich, wenn sie schon eine Schule hätte, die sie als Lehrerin haben will. Denn der Mangel an Kunstlehrern ist nicht allzu groß.

Ich glaube man kann in einigen Bundesländern (Berlin zB glaube ich) ,wenn man ein Studium von einem Mangelfach gemacht hat, als Quereinsteiger nur noch sein Referendariat machen. Und dann Lehrer werden , GLAUBE ICH.

Ein schöner Traum - nur wer sucht schon wirklich Kunstlehrer? Auf die Versprechungen des Ministeriums würde ich mich da nicht verlassen.

Wenn sie wirklich im Lehrberuf tätig werden will, dann braucht sie harte Naturwissenschaften wie Mathematik oder Physik, um als Seiteneinsteiger eine echte Chance zu bekommen.

Sie soll sich lieber in ihrem erlernten Beruf eine Stelle suchen und da das arbeiten anfangen, davon hat sie deutlich mehr!

Keinerlei Chance einer Anrechnung als 1. Staatsexamen.

stinkertum 31.05.2015, 03:24

Ergänzung: bis auf einen (!) Kurs hat da rein nichts irgendwas mit Kunst zu tun.

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Zmac27 31.05.2015, 11:36

Ich bin mir nicht sicher was gefordert wird aber sie hatte Kurse wie Kunstgeschichte, wissenschaftl. Illustration, Malerei, Akt, einige Semester Psychologie (in Bezug auf Kunst, also Farbpsycholigie etc.), Jura (auch in Bezug auf Kunst, also Urheberrecht etc.), Film- und Fotografie (Technisch und Historisch) und noch ein paar mehr, die ich nicht im Kopf habe. Ich persönlich hatte nie einen Kunstlehrer mit so einem fundierten Hintergrund. sie beherrscht igr Handwerk auch extrem gut, vorallem Illustration/Malerei.

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