Lehrer versucht Schüler von seiner politischen Meinung zu überzeugen?

Hast Du ein Beispiel, was der Lehrer so sagt?

Sowieso nur Schwachsinn was die machen

Afd braucht keiner

Es gibt kein Rechts, nur rechtsextrem

Es ist vllt nicht der exakte Wortlaut aber so ungefähr würde es gesagt



16 Antworten

hmm, also da gibt es schon sozusagen einen schmalen Grat und vor allem die AfD-Anhänger sind da mMn eher 'überempfindlich'!

Auch ein Lehrer darf eine eigene Meinung haben und auch äußern (zB ich mag die nicht, weil ich sie für Rassisten halte). Dabei sollte er aber etwas auf seine Sprache achten!

Im Unterricht kann und sollte er sogar kritisch aufklären, vor allem im geisten-wissenschaftlichen Bereich, ggf. auch in den Sprachen.

allerdings sollte man dabei nicht 'missionarisch' auftreten, was aber letztlich für alle Bereiche zutriftt! Weder für/gegen die AfD, oder in der Politik, aber auch nicht in anderen Bereichen!

Ob jemand rot-grün schwarz, gelb, oder blau lieber mag, getauft ist, kein SchweineFleisch mag, oder vllt gar kein Fleisch isst, man seinen Müll trennt, oder seine Oma seit 2 Jahren nicht besucht hat, ist eine private Angelegenheit und hat den Lehrer eigentlich nicht zu interessieren.

Eine schlechtere Note darf er dir deswegen nicht geben. Wir leben allerdings in einem Land in dem jeder seine Meinung sagen darf, Stichwort freie Meinungsäußerung.

Ob das jetzt professionell ist, steht auf einem anderen Blatt.

Er darf die Schüler aber nicht politisch beeinflussen, der Lehrer ist hier zur Neutralität verpflichtet. Persönliche Meinung hin oder her, die darf er gerne haben. Sofern er beginnt die Schüler in eine bestimmte politische Richtung zu drängen gehört er aus dem Verkehr gezogen!

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@Stickinho

Man kann viel darüber philosophieren ob das richtig ist, in der Realität kann man aber unter dem Deckmantel der freien Meinungsäußerung eine Menge sagen und damit davonkommen.

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Also, ohne jetzt genau zu wissen, was dein Lehrer gesagt hat, noch einmal ganz deutlich:

Natürlich sollte eine Lehrkraft Neutralität wahren. Aber Lehrer sind eben auch nur Menschen, welche ihre Meinung frei äußern dürfen. Und oftmals wird es schon als "Hetze" abgetan, wenn man lediglich anspricht, dass die AfD ab und zu gegen Prinzipien unseres Grundgesetzes verstößt bzw. diese nicht anerkennt. Und Lehrer müssen nun mal als Beamte unser Grundgesetz verteidigen.

Also solange du hier keine konkreten Beispiele nennst, erübrigt sich jede Diskussion.

Theoretisch sollte er das nicht, praktisch kommt das sehr häufig vor. Allerdings bezweifle ich, dass er deine Note von deiner politischen Einstellung abhängig machen kann/wird. Ich hatte mal etwas ähnliches als ich in der Schule war, damals war ich der Erzlinke und mein Lehrer eher neoliberal. Letzten Endes habe ich sogar eine bessere mündliche Note bekommen, weil ich ihm so oft widersprechen konnte und fundierte Argumente hatte...

Das mit den fundierten Gegenargumenten gefällt mir an dieser Antwort am Besten.

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Er darf inhaltliche Themen abhandeln und da auch seine Meinung zum Teil einfließen lassen. Das Beamtenrecht, insbesondere aber auch das Schulrecht, verbieten es ihm jedoch ausdrücklich, Stimmung gegen die Opposition zu verbreiten. Da ist der Korridor relativ schmal.

Nur gegen die Opposition? Er darf also Stimmung für die aktuelle Regierung einnehmen, aber nicht für derer Gegner?

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@Jaridien

Da ist das Schulrecht toleranter, hier darf explizit und gezielt kritisiert und überzeugt werden.

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@Silicium58

Das ist ja bei jedem Bundesland anders, oft ist es §1 unter dem Blickwinkel des Beutelsbacher Konsens.

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