Lehrer und Atheistische Mitschüler nerven uns Muslimische Schüler im Ethikunterricht?

24 Antworten

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Ethiklehrer --oder überhaupt Lehrer-- sich auf ein derart kleinkariertes und kindergarten-mäßiges Niveau begeben.

Deine Beschreibungen stellen eher das Bild dar, das in schlecht informierten, hetzerischen muslimischen Kreisen "vom Westen" gezeichnet wird.

Dies kann zu paranoiden Zuständen führen.

Letztlich auch zu solchen Zuständen:

  • Wenn mich in Nicht-Muslim anschaut, ist das eine Beleidigung für mich, weil ich genau weiß, dass er mich und meine Religion verachtet
  • Wenn mich ein Nicht-Muslim nicht anschaut, ist das eine Beleidigung für mich, weil ich genau weiß, dass er mich und meine Religion verachtet

Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Ethik-Lehrplan darauf ausgerichtet ist, Mormonen, Zeugen Jehovas, Muslime, Satanisten, Buddhisten, Hindi......etc.. von ihrem Glauben abzubringen...oder Atheisten und Agnostikern einen "Glauben" zu vermitteln---sondern ein ethisches und humanistisches Weltbild zu vermitteln.

Da sollten alle Schüler einfach freundlich darum bitten, dass die Lehrer sich an den Lehrplan halten sollen, bzw. dies mit der Schulleitung besprechen.

Das von dir erwähnte Allmachtsparadoxon wird nicht nur Muslimen gegenüber erwähnt, sondern ist ein teils beliebtes Beispiel gegenüber allen Gott-Gläubigen

"Gläubige" fallen da immer wieder drauf rein...Da "Gläubige" davon ausgehen, dass Gott keinen Körper hat, kann man auch keine Beispiele diskutieren, die Materie und Geist in ein Verhältnis setzen wollen.

Es ist unmöglich eine Einheit, die weder zu messen, noch zu wiegen ist, deren Körperkraft, Bißkraft und Größe oder Form man gar nicht feststellen kann...mit einem Stein in Relation zu setzen.

Damit werden aber sowohl "Gläubige" als auch Atheisten nicht zufrieden sein...sie diskutieren lieber rechthaberisch über ihre begrenzten Gedanken und Vorstellungen.

du kannst gerne meine nachfolgenden Überlegungen im Ethik-Unterricht äußern, sofern du magst:

Liebe Lehrer und Mitschüler:
Es ist genauso unersprießlich über die Unendlichkeit zu spekulieren...wie über die Stein-Frage.
In einer Unendlichkeit ist z.b. jeder erdenkliche Punkt gleichzeitig auch der Mittelpunkt
UND: eine theoretisch geteilte Unendlichkeit ( Allmacht) bleibt dennoch unendlich ( allmächtig) jeder Teil davon, selbst wenn es x-Teile wären.
So könnte "Gott" durchaus einen Körper annehmen, mit dem er einen Stein nicht heben kann, ohne die anderen Aspekte seiner unendlichen Allmacht zu verlieren.
Er kann sogar gleichzeitig ein Windelkind sein und kacken, parallel dazu irgendwo in einer Galaxie neues Leben erschaffen, im selben Moment in der Vergangenheit sein und sich mit Adam unterhalten, just aber auch mit Wesen sprechen, die es erst in tausenden Jahren geben wird...usw.
Sollte er z.B. das nicht können, wäre er in der Tat nicht allmächtig....
"glauben" bedeutet "etwas für wahr halten"...
wir halten "Gott" für wahr
Sie halten etwas Anderes für wahr...
Hier ist gegenseitige Toleranz ( Duldung) und Akzeptanz gefragt...ist das nicht genau das, was uns der Ethik-Unterricht vermitteln soll ?
Nachdem das nun geklärt ist, können wir gemäß Lehrplan fortfahren...Danke !
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Und Du meinst, lieber Jogi57, dass der FS in der Lage ist, diesen Deinen Text auch nur fehlerfrei abzulesen?

....geschweige denn, zu verstehen?

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@Jogi57L

Zumal man sich damit ja gar nicht auseinandersetzen will.

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Ethikunterricht ist im Prinzip ein Ersatzfach für den Religionsunterricht. Logischerweise sind dort die atheistischen Schüler und atheistische Lehrer. An den Fragen ist ja nichts auszusetzen. Wenn Schüler gemobbt werden, ist das eine andere Sache. Ob das nun aber so war kann man jetzt nicht an deinem Beitrag einwandfrei erkennen. Sprecht mit der Schulleitung. Die Lehrer haben einen Lehrplan an den sie sich halten, ob sie dies getan haben oder nicht kann man hier auch nicht erkennen. Für religiöse Fundis ist Ethikunterricht ungeeignet, weil die ja keinerlei Kritik vertragen. In einem Land mit garantierter Religionsfreiheit muß man eben auch Kritik aushalten können.

ganze Zeit uns von unseren Glauben wegzubringen

Ihr seid da im Fach "Ethik", da kann es durchaus vorkommen, dass sich das mit euren religiösen Ansichten reibt.

die stellen solche Frageb wie ja wenn euer Allah allmächtig ist kann er einen Stein erschaffen den er nicht hochheben kann darauf meinte eine Muslima aus meiner Klasse ja natürlich dann die Lehrer dann kann er ihn nicht hochheben dann ist er nicht allmächtig.

Da hat der Lehrer recht. Er will euch damit wohl etwas zum Denken anregen. Dieses Gedankenspiel wird aber wohl eher im Zuge einer ethischen Debatte angeführt worden sein, und wurde euch nicht einfach unerwartet vor den Kopf geworfen. Dennoch ist dieses Gedankenspiel natürlich grundsätzlich überflüssig, denn sprechen ja keinerlei Anzeichen für die Existenz eines Gottes, und zu vieles klar dagegen.

Die Fragen die Mädchens mit Kopftuch ob die gezwungen werden Und ganze Zeit die üben Druck und sowas auf uns aus

Kann man ja durchaus mal fragen. Das kommt ja nicht von ungefähr. Die Frage soll euch wohl ebenfalls zum Denken anregen. Denn schließlich tragen sie es ja aus Zwang.

Fragen uns wie wir reagieren würden wenn unsere Kinder schwul sind so xalaz was juckt die das

Das darf die schon "etwas jucken". Denn, wie gesagt, wir befinden uns hier im Fach "Ethik". Dort soll man auch ethische Grundlagen vermittelt bekommen. Unter einer anderen Antwort schreibst du, da würde dann die Antwort kommen "Das wäre dann nicht mehr mein Kind". Ja, soll man diese Haltung etwa einfach so hinnehmen? Ihr seid in diesem Unterricht, um zu begreifen, dass diese Haltung ziemlich daneben ist.

Alles in Allem: Kann sein, dass die Lehrer da etwas über die Stränge schlagen, aber irgendwie, ich weiß nicht warum, habe ich das klitzekleine Gefühl, dass wir hier eine sehr einseitige Darstellung dessen erhalten, was da bei euch im Unterricht tatsächlich abläuft.

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Die Antwort, warum Du dieses Gefühl hast, kriegst Du, wenn Du Dir die anderen Beiträge dieses Users durchliest:(

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