Lehrer gehen nicht auf vermutliche ADS Krankheit ein

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4 Antworten

Hallo, zuerst würde ich ein Gespräch mit dem Direktor der Schule führen, wenn das nicht hilft, mit der vorgesetzten Dienststelle. Es kann nicht sein, dass eine Schule sich schlichtweg weigert, damit umzugehen und lieber ein Kind abschiebt. Hier ein Link, der ganz interessant ist:

http://www.info-adhs.de/leben-mit-adhs/schule.html

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Kommentar von Bestceller123
05.03.2014, 17:19

Also im Gespräch mit dem Direktor sind wir im Gespräch aber der ist der Meinung das unser Sohn eine Gefahr für die anderen Schüler IST und damit die Sanktionen gegen unseren Sohn gerechtfertigt sind

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Die Lehrer verhalten sich aus meiner Sicht korrekt. Wenn es in der Klasse ein Kind gibt, dass es unmöglich macht, einen regulären Unterricht durchzuführen, bleibt ihnen nichts anderes, als das Kind auszuschließen.

Es ist Sache der Eltern in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden für Besserung zu sorgen. Das kann unter Umständen heißen, Sonderschule. Dort gibt es entsprechend ausgebildete Pädagogen.

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Kommentar von dianaW1980
07.03.2014, 12:57

Das ist absoluter Blödsinn. Nur weil ein Kind ADHS hat, muss es nicht auf eine Sonderschule. Dafür gibt es sonderpädagogische Förderung. Diese beantragt der Elternteil und das Kind bekommt eine Vertrauensperson an die Seite gestellt, welche ihm dann hilft und unterstützt.

Und das die Lehrer das Kind ständig aus dem Unterricht rauswerfen. ist absolut nicht korrekt. Denn sie geben dem Kind damit eine Sonderstellung in der Klasse und zeigen ihm, wenn es nur lange genug rumquängelt, muss es keinen Unterricht machen.

Natürlich müssen die Eltern mitarbeiten, gar keine Frage. Die Lehrer haben es schwerer, wenn die Eltern nicht bereit sind, mitzuarbeiten. Aber einfach ein Kind ständig aus dem Unterricht zu werfen, ist pädagogisch nicht sinnvoll.

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Das würde ich mir nicht gefallen lassen und finde es schon recht unfair von der Schule. Bei meinem Sohn war s auch so am Anfang. Er störte den Unterricht und wurde auch öfter aus dem Unterricht geschickt, allerdings nur für 10 mInuten, danach sollte er wieder in die Klasse kommen.

Es wurden Gespräche mit mir geführt und es wurde ein Antrag auf Sonderpädagogische Förderung gestellt in Verbindung mit dem Jugendamt.

Mein Sohn wurde auf ADHS positiv getestet, daraufhin bekam er Medikamete. Es wurde mit den Lehrern ausgemacht, das sie mich wirklich nur anrufen, wenn akute Alarmstufe rot herrscht, er also voll ausrastet.

das kam aber dann nur noch einmal vor in der ganzen Grundschulzeit. Die Pädagogin konnte oft sein Verhalten entsprechend wieder umlenken.

Scheue Dich nicht zum Jugendamt zu gehen. Die haben uns sehr geholfen. Mein Sohn ist im 4. Schuljahr zu einer Nachmittagsbetreuung gegangen, wo Verhaltensauffällige Kinder waren. Dort konnte er betreut hausaufgaben machen und es wurde mit dnén Kindern Sport gemacht, Spiele gespielt, Ausflüge unternommen.

Auch wenn das an ADHS nichts ändert, aber es hat mir sehr viel Last abgenommen.

Ich kann dir nur empfehlen, zum Jugendamt zu gehen. Die reden dann auch mit der Schule und suchen nach Lösungen.

Nicht unterkriegen lassen von nicht wissenden Lehrern. Durchsetzen und für DEin Kind kämpfen. Es kann nichts für sein Verhalten.

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Also gemäß BGB hat erstmal jedes Kind Recht auf Bildung also nur auf Grund einer Verhaltenskrankheit, ein Kind des Unterrichtes zu verweisen oder es direkt vollkommen von dem Unterricht auszuschließen ist nicht rechtmäßig. Des weiteren gibt es Medikamente, um das Syndrom in Grenzen zu halten. Am besten zu einem Facharzt gehen und weitere Tests durchführen lassen. Bis dahin erstmal zum Schuldirektor gehen und sich beschweren, schließlich kann das Kind nur sehr begrenzt etwas dafür.

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