Lehramt studieren mit Fachabit😳😳!?!?

4 Antworten

Ich habe neulich zufällig eine Diskussion von zwei angehenden Lehrerinnen verfolgt, die sich darüber beklabt hatten, dass es nicht auch Lehramtsstudiengänge an den Hochschulen gibt, sondern nur an den Unis. Man würde dort sicher praxisnäher ausgeblidet. Und nicht von Dozenten, die selbst nur auf ihre Forschung achten und denen Lehre am A vorbei geht.

Ich schätze, du musst also eine zweite Fremdsprache lernen und die allgemeine Hochschulreife nachholen.

Tipp von mir: wenn man gerne in der Lehre arbeitet, muss man nicht zwangsläufig Lehrer sein. Das Talent anderen etwas beizubringen wird ganz oft nützlich. z.B. falls du mal Ausbilderin sein magst. Oder anderes Beispiel: ein Bekannter von mir hat im Forstamt eine Ausbildung gemacht und führt dort nun auch ganz oft Schulklassen herum. Der Vorteil: wenn wirklich mal eine lästige Klasse dabei ist, hast du sie nach ein paar Stunden wieder los. Keine nervigen Eltern. Und du bist immer die coole Frau mit dem ganzen Wissen und nicht die spießige Lehrerin.

Die praxisnahe Ausbildung ist das Referendariat. Die universitäre Ausbildung ist für die Fachwissenschaften und Fachdidaktik. Und das ist auch gut und sinnvoll an den Universitäten

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@grubenschmalz

Ich kann dazu nur wiedergeben, worüber sich die beiden unterhalten haben. Die kritisierten, dass sie für das Grundschullehramt im Fachlichen stark über- und im Praktischen stark unterqualifiziert würden.

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Lehramtsstudium mit Fachhochschulreife

Das Lehramtsstudium ist in Deutschland Universitäten und gleichgestellten Hochschulen (hier vor allem Pädagogischen Hochschulen) vorbehalten, sodass in den meisten Bundesländern als schulische Hochschulzugangsberechtigung die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife benötigt wird.

Aus diesem Grund gilt es beim Vorhaben, auf Lehramt mit der Fachhochschulreife zu studieren - unabhängig davon ob Grundschullehramt, Lehramt für die Sekundarstufe I oder II / gymnasiale Oberstufe oder Berufsschullehramt -, zuerst zu schauen, welche Bundesländer ein Universitätsstudium mit der Fachhochschulreife ermöglichen. Aufgrund der unterschiedlichen Einschränkungen in der Studienberechtigung, eignen sich die nun in Frage kommenden Bundesländer unterschiedlich gut für ein Lehramtsstudium:

Brandenburg

Am meisten prädestiniert sich durch die Neuregelung im Landeshochschulgesetz Brandenburg für ein Lehramtsstudium mit der Fachhochschulreife, da hier keinerlei Einschränkungen - bezogen auf eine Fachbindung oder Abschluss – bestehen! Hinweis: Das Lehramtsstudium im Land Brandenburg findet ausschließlich an der Universität Potsdam statt (Lehramt für die Primarstufe, Lehramt für die Primarstufe mit Schwerpunkt Inklusionspädagogik, Lehramt für die Sekundarstufen I und II).

Hessen

Mit Ausnahme der Goethe-Universität Frankfurt am Main können in Hessen mit der Fachhochschulreife auch gestufte Studiengänge an Universitäten aufgenommen werden. Jedoch schließt zumindest derzeit das Lehramt an Grundschulen, Haupt- und Realschulen, Gymnasien sowie Förderschulen an den Universitäten mit dem Staatsexamen ab und kann daher nicht mit der Fachhochschulreife begonnen werden. Ausnahme ist das Lehramt an beruflichen Schulen, das bereits auf Bachelor/Master umgestellt wurde und somit das Studium mit dem Fachabitur aufgenommen werden kann.

Niedersachsen

In Niedersachsen können immer nur abhängig von der Fachrichtung, in der die Fachhochschulreife erworben wurde (z.B. Fachrichtung der besuchten Fachoberschule), passende (einschlägige) Lehramtsstudiengänge an Universitäten aufgenommen werden.

Baden-Württemberg

Das Zeugnis der Fachhochschulreife berechtigt in Baden-Württemberg an den Pädagogischen Hochschulen unmittelbar lediglich zur Aufnahme des Studiengangs Frühe Bildung und Erziehung (Elementarpädagogik) (§ 58 Absatz 2 Nr. 3 Landeshochschulgesetz). Bewerberinnen und Bewerber mit Fachhochschulreife oder fachgebundener Hochschulreife können jedoch zum Lehramtsstudium über eine erfolgreich absolvierte "Deltaprüfung" (§ 58 Absatz 2 Nr. 4 Landeshochschulgesetz) befähigt werden.

Nordrhein-Westfalen

Neben der eingeräumten Möglichkeit, durch Rechtsverordnung auch Inhaber der Fachhochschulreife an Universitäten zuzulassen (vgl. § 49 Absatz 1 Hochschulzukunftsgesetz NRW), kann der Zugang auch bei studiengangsbezogener besonderer fachlicher Eignung (§ 49 Absatz 11) in NRW realisiert werden.

Darüber hinaus kann über kooperative Studiengänge von Fachhochschulen mit Universitäten eine Befähigung fürs Lehramt an Berufskollegs im Bundesland erreicht werden.

Berufsschullehramt mit der Fachhochschulreife

Je nach Lage des Arbeitsmarktes sind im Berufsschullehramt manchmal auch Quer- und Seiteneinsteiger gefragt. So hat man zum Beispiel mit einem Fachstudium, etwa zum Ingenieur, derzeit gute Chancen in Berufsschulen unterzukommen. An den Hochschulen entstehen auch immer mehr Studiengänge, die für die Berufspädagogik qualifizieren.

 

http://www.fachabitur-nachholen.de/lehramt-studium-fachhochschulreife.html

Nein, für ein Lehramtsstudium braucht man das "richtige Abi", die allgemeine Hochschulreife. Fachabi reicht nicht.

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