Lehramt Geschichte trocken?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Mit Jahreszahlen hat das gar nix mehr zu tun, die lernt man so nebenbei. ;)

Du studierst erstmal Geschichte mit ein paar Lehramtsanteilen (was ist ein gutes Lehrbuch?, Wie plane ich Unterricht?, Was sollen die Schüler außer Jahreszahlen noch lernen? usw.). Also im Grunde studierst du hauptsächlich das gleiche wie Historiker, Zeug, was du in der Schule fast nie mehr brauchst. Ich hab z.B. gelernt, mittelalterliche Buchführung zu lesen (teilweise in Originalsprache, weil die "Übersetzung" für zwei Seiten vom Dozenten dann auch schon alles war, was ich als Hilfe hatte...), kann lateinische Inschriften entziffern oder Statuen in die richtige Zeit einordnen oder Sütterlin-Handschrift-Sauklaue lesen ;), man kriegt viel von der Forschung mit beim Schreiben von Hausarbeiten und weiß hinterher, dass man nix weiß und die Jahreszahlen kann man teilweise schon deshalb kaum "lernen", weil z.B. in der Antike viele davon total umstritten sind. Du lernst dann eben auch, dich für eine von vielen Jahreszahlen zu entscheiden und das ordentlich zu begründen ;) Ich hatte auch Lateinamerikanische Geschichte, weil ich das interessant finde. Das kommt in der Schule fast nie vor... Du wirst viel Sprachen brauchen (Latein vor allem und Englisch sowieso, Französisch ist auch ganz nett und ich brauchte halt auch manchmal bestimmte Dialekte und weil ich Germanistik noch studiere auch Mittelhochdeutsch oder Altnordisch... gibt für alles Kurse ;)). Quellen liest man halt am besten im Original und nicht gekürzt oder übersetzt wie in der Schule (das lernt man dann mit den Profs in den Seminaren, die gehen das alles genau durch). Viele Mitstudenten von mir interessieren sich für Russland und können dann Russisch oder Polnisch oder Tschechisch und so Kram... bei mir ist eher Altgriechisch ne Bereicherung, die Profs erwarten meistens, dass man wenigstens nen bisschen die Originale liest (neben der Übersetzung, die oft auch ein bisschen falsch ist ;))und wenigstens Fachbegriffe erkennt (wir sollten halt wenigstens die Schrift lernen, dann weiß man bei wichtigen Begriffen, was da genau steht und muss nicht nur die Übersetzung lesen). Einige Quellen gibts gar nicht übersetzt oder nur Englisch. Quellen sind auch nicht immer vollständig, da lernt man zu beurteilen, ob die Übersetzung nur zusammengestückelt oder einigermaßen sicher ist usw. Außerdem lernt man den ganzen Wissenschaftbetrieb kennen, also wo man Quellen findet und welche Literatur man lesen kann, man lernt Nachschlagewerke kennen usw. Man hat auch ein bisschen mit Archäologie, Jura, Religion, Politik, Philosophie usw. zu tun

Die Lehrämtler lernen in den ersten Semestern dasselbe wie die BA of Arts Studenten, nur dass zusätzliche Didaktikkurse belegt werden. Später werden diese dann vertieft, wie genau hängt von der Uni ab. Lehrämtler müssen zudem in den meisten Fällen ein Pflichtpraktikum im schulischen Bereich absolvieren.

ein Studium der Geschichte ist alles andere als trocken. Es geht vielmehr um Zusammenhänge als um Jahreszahlen.

natürlich bedeutet ein Geschichtsstudium lesen, lesen, lesen.

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