Legasthenie Nachteilsausgleich in den Abschlussklausuren Sekundar 1?

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1 Antwort

Gerichtsurteile würden dich nicht weiterbringen.

Gesetze kommen immer wieder auf das Bundesland an.

Allerdings gilt eigentlich in den meisten, dass ein Nachteilsausgleich für eine Lese und Rechtschreib-Schwäche nur für 2 Jahre gewährt wird.

Bei einer Legasthenie oder Lese- und Rechtschreib-Störung (!) kann dieser auch länger gewährt werden.

Ebenso gilt so weit ich weiß in jedem Bundesland, dass die Schul- oder Klassenkonferenz dem Ausgleich zustimmen muss.

Wie genau das in eurem Bundesland aussieht, lässt sich in den meisten Fällen googlen.

Ansonsten solltest du dich am besten an den schulpsychologischen Dienst oder direkt ans Schulamt wenden. Diese sollten wissen, wie ihr konkret vorgehen könnt.

Was allerdings auch richtig ist, dass der Nachteilsausgleich auf dem Zeugnis vermerkt wird.

Vielleicht solltet ihr darüber nachdenken, ob die Lehrer nicht Recht haben Eibe Legasthenie oder lrs lässt sich in der Regel ziemlich gut behandeln. Außerdem besteht deutsch in der 10. Klasse aus weit aus mehr, als aus Rechtschreibung.

Vielleicht sind ihre Leistungen wirklich so gut, dass sie ohne Nachteilsausgleich eine drei bekommen würde (ohne vermerk) und mit vermerkt würde es dann eine 2 werden. Dafür steht aber natürlich auch der vermerk auf dem Zeugnis. Das gilt es abzuwägen.

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