Legalisierung von Organhandel sinnvoll?

9 Antworten

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Lebendspende gibt es nur bei Nieren und ein illegaler Handel bleibt tabu.

Was kaum in der Öffentlichkeit bekannt ist:

Jeder kann sich aus dem Internet einen Organspende-Ausweis holen und darauf verweisen, ob er spenden will oder nicht. Organspende und Gewebespende sind dabei auch im Ausweis zu unterscheiden . Der Organhandel ist verboten und das bleibt auch so. Dagegen ist die Gewebspende sehr lukrativ für die Pharmaindustrie. Aus einer Leiche kann bis zu 250 000 Dollar Gewinn gemacht werden, weil fast alle Gewebearten zu Arzneimittel verarbeitet und anschließend gehandelt werden. Die so "ausgeschlachtete Leiche" oder deren Reste wird anschließend normal von den Angehörigen bestattet. Zumindest diese Bestattungskosten sollten von denjenigen, die profitieren, übernommen werden. Davon aber ist nirgends die Rede.

Aber eine Lebendspende ist nur unter engen Bedingungen erlaubt. Und im deutschen Ausweis ist eine Trennung jung zwischen Gewebe- und Organ Spende kein Unterschied..

Von der deutschen Seite daher falsche Informationen.

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Jede Organtransplantation ist ein großes Gesundheitsrisko. Außerdem haben wir abgesehen von den Nieren kein Organ in doppelter Ausführung- wenn jemand eine neue Leber braucht und man dann jemand anderem die Leber entnimmt, dann braucht der ja wiederrum eine neue Leber. Eine sinnvollere Idee wäre es, wenn statt des Orgendspendeausweis ein Nichtspenderausweis erworben werden müsste- d.h. alle Menschen sind bereit, nach ihrem Tod Organe zu spenden, es sei denn, sie tragen einen Vetoausweis mit sich.

** Eine sinnvollere Idee wäre es, wenn statt des Orgendspendeausweis ein Nichtspenderausweis erworben werden müsste- d.h. alle Menschen sind bereit, nach ihrem Tod Organe zu spenden, es sei denn, sie tragen einen Vetoausweis mit sich.**Dies ist ein sehr guter konstruktiver Vorschlag.

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Ich bin vollkommen Deiner Meinung und habe ebenfalls kein Verständnis dafür, dass fast alle Beteiligten - die Ärzte, die Krankenhäuser, die Organ-Vermittlungsagenturen, die Krankenkassen und der Patient - ihren (finanziellen) Nutzen aus der Organspende ziehen, aber der Spender selbst, der die Schmerzen und das gesundheitliche Risiko trägt, keinen einzigen Cent bekommt und sich auch noch strafbar macht.

Was spricht gegen die Legalisierung von Drogen?

Ich suche nach nicht widerlegbare Argumente die die momentane Drogenpolitik in Deutschland noch rechtfertigt. Was würde dagegen sprechen Drogen zu legalisieren wenn man es unter folgenden Voraussetzungen macht:

  • Man muss für jede Substanz einen Sachkunde Nachweis erbringen. Somit wäre sichergestellt das du Leute wissen was sie da zu sich nehmen und dementsprechend auch verantwortungsvoll damit umgehen können.
  • Die Abgabe ist natürlich nur an volljährige Person gestattet.
  • Abgabe nur in dafür vorgesehenen Geschäften bzw. gesonderten Bereichen.
  • Verbot von Werbung
  • Verbot des Konsums in der Öffentlichkeit
  • Nur Substanzen die in Deutschland hergestellt werden damit man sie hier auch unter strenge Kontrolle stellen kann da oftmals die Verunreinigung oder das strecken gefährlicher ist wie die Substanz selbst.
  • Hohe Strafe wenn man sich nicht daran hält
  • Alkohol und Tabak müssten auch darunter fallen

In anderen Ländern hat gezeigt das durch die Legalisierung die Anzahl der Konsumenten nicht steigt (auch wenn es jetzt illegal ist bekommt man es ja trotzdem Problems wenn man es will). Man würde die Konsumenten entkriminalisieren und den Schwarzmarkt (und die daraus entstehende Kriminalität) dafür fast Vollstände auflösen. Man könnte Steuerneinnahmen daraus erzielen und gleichzeitig Steuerausgaben verringern (weniger Polizei die sich um illegale Drogen kümmern müssen, weniger Gerichtsverhandlungen, weniger Gefängnisinassen). Für die die es konsumieren wäre es gesünder da sie eine reine Substanz bekommen.

Was würde unter diesen Gesichtspunkten noch dagegen sprechen, außer die Pharma-Lobby und irgendwelche unbegründeten und oft einfach auf Unwissenheit beruhenden Ängste?

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Wie findet ihr diese Überzeugungsrede?

Einleitung: Rund 1500 Patienten warten derzeit in der Schweiz auf eine Organspende. Eine davon ist die 16-jährige Arta aus Basel. Sie leidet an zystischer Fibrose, eine durch einen Gendefekt ausgelöste Stoffwechselkrankheit, die zu Infekten der Atemwege führt. Seit einem Jahr ist sie auf der Warteliste für eine neue Lunge. Die Zeit drängt. Jeden Tag muss sie 20 Stunden lang künstlich beatmet werden. Entlassen wird sie nicht mehr, bis sie hoffentlich eine neue Lunge bekommt. Bekommt sie diese nicht bald, droht sie zu ersticken.

Meine Frage, wer von euch ist bereit, nach seinem Tod seine Organe zu spenden? Und wer von euch würde eine Organspende ablehnen, wenn er im Sterben liegt?

Hauptteil: Nun komme ich zu meinen Pro und Contra Argumente. Man hat kein Mitspracherecht, wer ein Organ erhalten soll. Eine Person, die selbstverschuldet durch das Rauchen an Lungenkrebs erkrankt ist, kann je nach Situation früher eine neue Lunge erhalten als jemand, der die Erbkrankheit zystische Fibrose hat. Dies sollte euch nicht von einer Spende abhalten, den auch der selbstverschuldete Raucher leidet unter den Folgen seiner Sucht und durch das Spenden von deinen Organen kann in jedem Fall die Lebensqualität der Empfänger erhöht werden oder gar ein Leben gerettet werden. Weil Personen bestochen wurden, die die Befugnis hatten zu entscheiden, wer als nächstes ein Organ gespendet bekommt, herrscht ein gewisses Mistrauen gegenüber der Organspende. Doch wenn es genügend Spender gäbe, könnte der illegale Organhandel reduziert werden, wodurch solche Fälle hoffentlich vermieden werden können. Die Aussage, dass bei älteren Spendern die Organe nicht mehr die jüngsten sind und dementsprechend die Leistung reduziert ist, ist korrekt. Aber wenn du selbst krank bist und ein Organ benötigst, wärst du um jeden Spender dankbar, egal wie alt er ist. Religiöse Personen sehen durch die Entnahme eines Organs die Einheit von Körper und Geist beschädigt, was ihnen den Eingang ins Jenseits verhindert. Doch viele Religionen stehen hinter der Organspende. Wer tot ist benötigt seinen Körper nicht mehr, warum nicht Spender werden? Wer seinen Körper nach dem Ableben zur Spende von Organen zur Verfügung stellt, kann das Weiterleben mehrerer Menschen ermöglichen. Dies aus dem Grund, dass diverse Orange wie zum Beispiel das Herz, Nieren, Leber und die Lunge gespendet werden können. Mit deiner Organspende nach dem Tod lebt ein Teil von dir weiter und verlängert das Leben eines anderen Manschens.

Schluss: Aufgrund der genannten Argumente, befasst euch bitte mit der Organspende. Den ich denke, jeder hier würde ein gespendetes Organ dankend annehmen, wenn er es bräuchte. Im Gegenzug solltet ihr doch auch bereit sein, eure Organe zu spenden. Ich hoffe, ich konnte euch animieren, über das Thema der Organspende nachzudenken und das der eine oder die andere von euch einen Spendeausweis ausfüllt.

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