Leberkur beim Pferd?

6 Antworten

Also vorweg... solltest du das echt mit deinem Tierarzt abklären und nicht einfach darauf loskaufen. Wie oben schon erklärt... hat es immer eine Ursache, weshalb Leberwerte nicht gut sind.

Mein Dicker hatte in jedem Fellwechsel seine Problemchen... war etwas matt, hat gehüstelt und und und... Seit letztem Jahr Frühjahr, mache ich auf empfehlung meiner TA immer eine Leber-Stoffwechselkur während des Fellwechsels. Hierfür hat sie mir das Produkt dass bei Krämer erhältlich ist empfohlen. Ich war sofort begeistert... Er war fit... hatte nicht zu kämpfen und keinen einzigen Huster seitdem. Diese Leber-Stoffwechselkur sollte man 2 Mal im Jahr (am besten eben während der Fellwechsel) zufüttern. Vllt kannst du dir die Zusammensetzung mal aus dem Internet ziehen (Ist ein weiß oranger Eimer und wie gesagt bei krämer erhältlich) und das mit deinem Tierarzt abklären.

Sowas ist immer eine schwierige Frage. Ich habe mein Pferd mit Leberwerten gekauft (habe im Rahmen der AKU darum gebeten, Blut nehmen zu dürfen), bei denen sich der Tierarzt gewundert hat, dass ein Pferd mit solchen Werten leben kann. Eine Zeitlang gesund ernährt und das Blutbild war wieder normal. Wenn es so ist, dass dringend etwas spezielles gegeben werden müsste, hätte das der Tierarzt sicher gesagt. Und viele Tierärzte kommen in ihrem klinischen Alltag wirklich nicht dazu, die Zusammensetzung verschiedener Präparate so zu vergleichen, dass sie nun wirklich etwas empfehlen können.

Dazu gehört halt wirklich eisern: Heu, Stroh, Wiese, Hafer wenn nötig, nichts, was Zucker enthält und ein wirklich gutes Mineralfutter. Es gibt Mineralfutter, auf die mein Wallach wieder mit schlechteren Leberwerten reagiert, genau wie er sich mit jeder Medikamentengabe schwer tut. Da hilft keine Kur, da hilft nur weg vom Auslöser.

Der natürliche Zyklus der Vegetation kann sehr empfindliche Pferde schon auch ein wenig belasten, sodass auch die Leber möglicherweise etwas "schnauft" - hier stellt aber die natürliche Vegetation auch das "Gegenmittel" bereit. Wird beispielsweise bei Pferden mit ganzjährigem Weidegang (die anderen grast man ja eh an) im Frühjahr das Gras üppiger, so hilft ihnen Löwenzahn darüber hinweg, der exakt zur richtigen Zeit blüht und richtig schmackhaft ist samt seiner Milchstängel. Genauso wie es im Herbst Disteln gibt, die auch hier der Leber helfen, den sich doch relativ rapide verändernden Nährstoffgehalt des Grases auszugleichen. Dazu kommt, dass im Frühjahr und Herbst der Stoffwechsel eh mit Fellwechsel beschäftigt ist, also die Strapazen bündeln sich ein bisschen in diesen Jahreszeiten. Allgemein über den Fellwechsel hinweghelfen können ganz gut Sonnenblumenkerne. Die sind jetzt nicht speziell "leberpflegend", aber durch ihren Zinkgehalt helfen sie, dass der Stoffwechsel insgesamt nicht so mit dem Fellwechsel kämpft.

Auf diesem Prinzip bauen auch einige Präparate auf, die man auch als Ersatz für die natürlichen Helferlein gut einsetzen kann, zumal ja nicht jede Distel so wirkungsvoll ist wie die Mariendistel beispielsweise und man die ja selten gezielt greifbar hat, dann auch noch möglicherweise zu Jahreszeiten, wo man sie ebenfalls brauchen könnte.

Wenn ich mal ein Präparat kaufe, dann immer eines, wo neben dem, was sinnvoll ist nichts weiteres drin ist. Die allermeisten Hersteller mischen noch was bei, damit das von den Pferden gut gefressen wird, denn Pferde mögen meist nichts, was sie nicht kennen, es sei denn, ihre Futterintelligenz sagt ihnen, dass sie das jetzt brauchen. Wir haben einen Wallach, der würde getrocknete Disteln das ganze Jahr keinesfalls anfassen, im Herbst ist er scharf drauf. Somit braucht es oft gar keine Beimengungen und ich freue mich, wenn ich ein Produkt mit möglichst wenig Nebengedöns finde - es reicht, wenn das, was wirken soll in geeigneter Kombination irgendwie ins Pferd zu bekommen ist. Die Beimengungen sind meist eh nicht gut zu verstoffwechselnde Sachen wie Zucker in jeglicher Form (süß wird von vielen Pferden leichter akzeptiert) oder auch durchaus gesunde Sachen, die aber in diesem Zusammenhang völlig unpassend sind, das eigentliche Mineralfutter wieder aushebeln oder ähnliches. Nicht alles, was gesund ist, ist in jeder Kombination gesund. Manchmal stehen einem da echt die Haare zu Berge, was womit kombiniert wird. So zum Beispiel bei der Leberkur, die ich im Krämer-Onlineshop finde: Was wollen da Vitamine und Spurenelemente drin? Das ist ein Mischmasch aus verschiedenstem, was für den Käufer erst mal gut klingt. Aber dann hat jemand ein gutes, sauber abgestimmtes Mineralfutter, gibt zusätzliche Spurenelemente mit so einer Kur und bringt dadurch die Mengenverhältnisse in der Gesamtration in ein unglückliches Verhältnis. Das ist Unsinn!

Ich habe dazu keine eigenen Erfahrungen, aber ich würde gerne mal darauf hinweisen, dass das keinen Sinn macht. Wenn das Pony schlechte Leberwerte hat, dann gibt es dafür eine Ursache und die müsst ihr finden und abstellen.

Typischerweise sind schlechte Leberwerte die Folge von Stoffwechselstörungen und die wiederum sind häufige Folge von falscher Ernährung. Mitunter auch von Schadstoffeinwirkungen. An diesen Stellen würde ich ansetzen, um das Problem dauerhaft zu lösen.

Eine "Leberkur" macht keinen Sinn. Das ist eine zeitlich begrenzte Maßnahme und danach funktioniert die Leber genauso gut oder schlecht wie zuvor, weil sich an den Ursachen des Problems ja nichts geändert hat. Die Leber ist wie jedes Organ bzw. jede Zelle auf eine ständige optimale Versorgung mit Nähr- und Vitalstoffen aus der Nahrung angewiesen, um ihre Aufgaben erfüllen zu können.

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