Lebensversicherung ändern, Vorteile - Nachteile?

10 Antworten

Immer alles auf einen "gierigen" Vertreter zu schieben ist einfach aber falsch.
Ob die Versicherung gut für Dich ist oder nicht läßt sich ohne genaue Kenntnis der Versicherung und Deiner steuerlichen Situation schwer beurteilen.
Grundsätzlich gilt: Alte Versicherungen haben eine hohe Kostenlast durch laufende Verwaltungskosten, das drückt auf die Rendite. Und eine reine Kapitalversicherung ist sowieso nicht sonderlich Renditestark.
Eine fondbasierte Geldanlage hat eine andere Risikoklasse und ist bei einer Inflation besser.
Die steuerlichen Auswirkungen hängen von Deiner Steuerlast und Deinem Alter ab - auch neuere Versicherungen sind steuerlich begünstigt. Allerdings nur wenn die Auszahlung später als mit dem 60. Lebensjahr erfolgt.

Ich vermute, dass es sich um eine Versicherung mit mehrfachauszahlung handelt, jetzt die ersten 12 Jahre (Steuerfreiheit!) um sind und weitere Zahlungen folgen. (Infos hierzu?) Zum einen sind die Auszahlungen nach altem Recht steuerfrei, die garantierte Verzinsung ist noch höher als heute und die Abschlusskosten sind bezahlt. Fondgebundene Versicherungen haben eine Chance mehr Geld zu erwirtschaften, eventuelle zusätzliche Garantien kosten aber auch wieder Geld.Die Wahl ist eine Glaubenssache: "Ich glaub, dass da mehr raus kommt!" aber da das in der Zukunft liegt, weiß das keiner. Zudem sind neue Abschlusskosten fällig - und damit auch Provisionen! - bei einer Lebensversicherung sind üblicherweise auch neue Gesundheitsfragen und ein höheres Abschluss-Alter (damit teurer!)Und zu versteuern sind sie auch zumindest teilweise. Ich würde die Finger davon lassen. Noch zu klären: Wird die Versicherung regelmäßig erhöht (Dynamik?). Ist zusätzlicher Todesfallschutz nötig/wichtig? Aber das sind alles Dinge, die nur in einem ausführlichen Gespräch mit einem Versicherungs-Makler geklärt werden können - Und nicht von einem Provisionsjäger - das vermute ich nämlich stark bei diesem "Berater".

Die Erträge vonKaptial- und fondsgebundene Lebensversicherungen sind nur von der pauschalen 25 %igen Steuer befreit, wenn sie vor dem 1.1.2005 abgeschlossen worden sind. Die Erträge einer Lebensversicherung die vorher abgeschlossen wurde, sind somit steuerfrei. Das ist wertvoll, wenn Sie mit anderen Kapitalerträgen über dem Sparerpauschbetrag von rund Euro 600 / Jahr liegen.

Leider ist es tatsächlich so, dass die Vertreter bei Abschluss oder Umwandlung einer bestehenden Versicherung mehr Geld bekommen, als wenn Sie "NUR" die fällige Teilauszahlung wieder anlegen.

Oft wird damit "argumentiert", dass die neue Versicherung einen höheren Ertrag bringt, oder weniger Kosten verursacht als die alte. DAS IST JEDOCH DEFINITIV NICHT SO. Mich wundert immer wieder wie dreist manche Vertreter das behaupten. Entweder wissen sie es nicht besser oder sie lügen vorsätzlich, um Ihre Provision sicher zu bekommen.

Der Verkäufer der Versicherung hat früher gleich bei dem ersten Beitrag eine fette Provision bekommen, jetzt muss er hoffen, dass der Kunde immer weiter einzahlt, sonst verliert er Geld, da die Provision nun auf ca. 5 bis 8 Jahre verteilt wird.

Sprich: Ihre alte Versicherung hat nahezu schon alle großen Posten verdient, und beginnt erst jetzt ertragreich zu werden. Daher auf keinen Fall kündigen. Meistens gibt es gar keine so schlechte Versicherung, dass es wirklich Sinn macht, eine alte Lebensversicherung zu kündigen und dann eine neue anzufangen.

Wenn Sie allerdings risikofreudig sind und noch nicht allzu alt sagen wir mal unter 30 bis 33 Jahren und Ihr Geld am liebsten in Aktien anlegen würden, dann könnte man der Fondsgebundenen Police etwas gutes abgewinnen.

Es kommt natürlich auf Ihre persönliche Situation an: das heisst Ihrer Lebensplanung und Ihrem anderen Vermögen. Je nachdem wie das aussieht, sollten Sie sich informieren, ob Sie die jetzt anstehenden 8000 Euro evtl. eher kürzerfristig das heisst ein bis maxiaml drei Jahre lang zu einem festen Zinssatz anlegen, da anzunehmen ist, dass das derzeitige Zinsniveau dann etwas höher sein wird.

Rentenfonds mit langlaufenden Papieren werden Verluste einfahren. Ebenso langlaufende Pfandbriefe und dergleichen, wenn sich das Zinsniveau um ein bis drei Prozent erhöhen sollte.

Wenn es sie nicht zu sehr stresst mit der Materie Geldanlage/Vermögensverwaltung/Altersvosorge würde ich mich an Ihrer Stelle noch mehrere Angebote und Vorschläge einholen: da lernen Sie dann noch etwas dabei.

Aber es kann sein, dass jeder eine andere Ansicht hat: und klar: verdienen möchte jeder. Sie gehen ja auch arbeiten um Geld zu verdienen:-)

Ansonsten, mit etwas weniger Stress einfach zur Verbraucherzentrale mit den ganzen Versicherungen und Anlagen gehen und dort pro Stunde etwas löhnen.

Die halte ich für am ehesten neutral.

Versicherungs-Check der DVAG fällt niederschmetternd aus - ist so etwas sogar "gewünscht"?

Hallo!

Bis dato dachte ich, sehr gut und sehr fair versichert zu sein von Auto- bis Lebensversicherung usw. und privater Altersvorsorge.

Nachdem ein Bekannter - DVAG Berater - nicht locker ließ, habe ich ihm dann mal einen unverbindlichen Check "gestattet" und siehe da, heraus kam, ich hätte einen völlig unzureichenden Versicherungsschutz bei miserablen Konditionen, der weder zu mir noch zu meinem Beruf passen würde und überhaupt könne das die AachenMünchner besser, mit der die DVAG wohl zusammen arbeitet. Er hatte mir schon etliche "Beispiele" vorgerechnet und präsentierte Formulare, die ich nur noch unterschreiben müsste, aber ich habe da ein sehr schlechtes Gefühl gehabt und ihn darum gebeten, die Formulare zu zerreißen und das vor meinen Augen. Er war etwas verdutzt, hat es aber gemacht.

Ich bin etwas verunsichert, aber andererseits weiß ich auch, dass meine Versicherungsvertreterin mich nicht übers Ohr haut und mir keinen Unfug verkauft. Ich bin da immer sehr zufrieden gewesen, möchte nicht wechseln.

Ich frage mich, ob diese Checks der DVAG so programmiert sind, dass sie so schlecht ausfallen und man seitens der DVAG zum Kauf irgendwelcher Dienstleistungen überredet werden sollte, einem Angst gemacht werden soll, oder ob da echt etwas dran sein könnte. Eigentlich habe ich alles Sinnhafte, mich nochmal bei meiner eigentlichen (langjährigen) Beraterin rückversichert und auch einen rechtlich sehr bewanderten Freund alles sichten lassen was ich habe -----> die meinten, das sei schon alles in Ordnung und das Paket sei passend. Und ich sehe keinen Grund etwa eine Glasversicherung abzuschließen oder meine Autos (Baujahr 1997 und 2003) vollkaskozuversichern oder Fonds zu kaufen bzw. irgendwo zu investieren. Ich bin konservativ, und das Geld was ich habe, habe ich -----> ich will es nicht mal mit sagenhaften "Angeboten" für mich arbeiten lassen weil ich dem nicht vertraue.

Was meint ihr?

Viele Grüße!

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Versicherung Beiträge zu teuer?

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