Lebensunterhalt gekürz durch Ausbildung vom Sohn?

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6 Antworten

Nein, muss es wenn der Junge noch bei den Eltern wohnt. Denn er wird netto mehr bekommen als ihm an Sozialtransfer zusteht. Und er hat sich tatsächlich an den laufenden Kosten mit seinem Geld zu beteiligen. 

Es ist egal wie der Sohn Geld verdient. Allerdings nicht für seine Zukunft. Denn dank einer Ausbildung wird er eine Zukunft haben können. Dank eines Aushilfsjobs kaum. Und da kommen auf seine Generation noch sehr üble Zeiten zu. 

Wenn er nun als Schüler einen Nebenjob annimmt hat er selbst einen anderen Freibetrag. 

Bitte nutze das Harzt-IV-Forum oder eine andere Seite die sich auf das Thema spezialisiert hat. Da stehen viele sehr wichtige Informationen. Nicht nur wegen Geld. Hier und da gibt es sehr gute weitere Tipps. 

Wenn er seine Ausbildung abgeschlossen hat und dann noch das Abi nachholen will, dann unterscheidet das Recht

ob er fachbezogen studieren will. Dann gehört die Schule zur Erstausbildung. Er bekommt dann bis zum vollendeten 25. Lebensjahr noch Kindergeld bzw. seine Eltern und nötige Unterstützung bei der selbstverständlich der Nebenjob angerechnet wird

ob er nicht fachbezogen weiter machen will. Dann ist es sein Ding welches er selbst finanzieren muss. 

ABER

Nach einer Ausbildung hat der Mensch oft eine Hochschulreife automatisch mit erlangt. Dann wird vielleicht noch verlangt dass er einige Jahre Praxis erarbeitet um dann zu studieren. Kommt halt auf den Beruf an. Studiert er erst dann fachbezogen werden sich zukünftige Arbeitgeber über seine Bewerbung freuen. 

Er kann, natürlich je nach Fachbereich, auch gleich bei einem Betrieb in der Bewerbung zur Ausbildung rein schreiben dass er danach weiter an Qualifikationen interessiert ist. Selbst mittelständische Betriebe haben da zunehmend spezielle Förderprogramme. 

arbeiterkind dot de fällt mir noch als Rat ein.

Beachte: Aktuell studiert jede dritte Person ohne Abitur. Es werden immer mehr. Also erst schlau machen. 

studi dot vz

uni dot de

Dass dot für . steht dürfte bekannt sein. 

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Ja, je nach dem tatsächlichen Netto wird der Sohn dann aus der "Bedarfsgemeinschaft" anteilig oder voll ausgesteuert werden. Dabei würde zunächst seine "Selbstversorgung" berücksichtigt werden, und wenn seine Ausbildungsvergütung dann hoch genug ist auch noch der Kopfanteil an den Mietkosten entsprechend. 

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Kommentar von Falkensinn
30.03.2016, 13:11

Und wie ist es wenn der Sohn danach die Ausbildung abgeschlossen hat und schließlich weitter zur Schule gehen will ?


Muss Er dennoch aus seinem Geld  bezahlen obwohl er keine Vergütung einkommen hat  ?

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Ja. Wenn der Sohn zuhause wohnt, wird davon ausgegangen das er sich an den Kosten beteiligt.

Das trifft auch umgekehrt zu.
Wohnt ein ALG beziehender im selben Haushalt wie Personen die Geld verdienen kann das ALG gekürzt werden da davon ausgegangen wird das nicht alle Kosten (Miete, Heizen etc) alleine getragen werden

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Kommentar von Falkensinn
29.03.2016, 20:08

Und wie ist dass wenn der Sohn ein Aushilfjob macht ?

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Natürlich können die das...ihr seid ja eine Bedarfsgemeinschaft

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Leider ja, hatte so ein Fall im Betrieb. Die mussten es zurückzahlen und bekamen Strafe. Ich meine in Form von Kürzungen

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Ja, das kann das Jobcenter.

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