Lebenssinn verloren, wenn man nicht mehr kann!

Support

Liebe/r linacutee,

Du solltest Dir zusätzlich zu der Hilfe hier auf unserer Plattform auch noch Hilfe von außen holen. Es ist wichtig, eine Vertrauensperson zu haben, mit der man auch „in real“ darüber sprechen kann. Scheue Dich also nicht, nach noch weiterer Unterstützung zu fragen. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson sein.

Überregional kannst Du Dich immer auch an die Telefonseelsorge unter 0800-1110111 oder 0800- 1110222 oder im Chat auf www.telefonseelsorge.de wenden.

Herzliche Grüsse

Jenny vom gutefrage.net-Support

5 Antworten

Das kenn ich alles sehr gut ! geb nicht auf und vertrau deinen Ärzten , denn im Grunde sind das alles chemische Vorgänge die mit Medis def. behoben werden können , man braucht nur absolut viel Gedult und Einsatz ! wenn Du keine guten Ärzte hast , suche gute Freunde oder hab den Mut dich deiner Familie an zu vertrauen ...... auch wenn die meisten dich abweisen werden , .....

Bist du noch in psychiatrischer oder psychologischer Behandlung? Hattest du eine Gesprächstherapie oder nur die Medikation? Wenn nicht, solltest du vielleicht einen Gesprächstherapeuten aufsuchen. Kurzfristig ist es auf jeden Fall wichtig, nicht vollständig den Mut zu verlieren. Ich kann mir vorstellen, dass es für dich eine sehr harte Zeit ist, aber glaube daran, dass sich das auch ändern kann. Deine Gefühle sind bedingt durch den Hirnstoffwechsel, also durch Hormone, die darin fehlen (bei Depressionen hauptsächlich Serotonine). Wenn du darauf vertraust, dass es bald besser wird, dann hat dein Gehirn die Chance, sich wieder richtig einzustellen. Vielleicht kann dir dabei auch ein anderes Antidepressivum helfen, welches besser auf dich abgestimmt ist. Ansonsten halte durch, bis der Frühling kommt und die Sonne sich wieder zeigt. Sonnenlicht wirkt Wunder auf die Hormonausschüttung, deshalb sind die meisten Menschen bei langen Wintern wie diesem so schlecht drauf (wenn das Sonnenlicht fehlt). Halte auf jeden Fall durch! Du schaffst das!

Da ich in einer Psychiatrie war, musste ich ambulant weiter machen, eigentlich war es eine Gesprachstherapie aber hatte das Gefühl, nachdem ich die medis hatte das sich mein Psychiater nicht mehr dafür interessiert hat wie es mit mir weiter geht! Bin dann nicht mehr hin gegangen, somit bin ich nicht mehr in Behandlung!

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Hallo Lina, was du schreibst ist ernst und macht mir Sorgen um dich! Ich vermute, dass du in einer Krisensituation bist, wo du Hilfe von außen benötigst, um wieder heraus zu kommen. Daher möchte ich dir auch raten, dich wieder in Behandlung zu begeben. Ich kann mir vorstellen, dass das in einigen Fällen länger als 3 Monate dauern kann, bis man eine Besserung bemerkt. Meine Oma hat Depressionen und bei ihr hat es auch länger gedauert, bis sie die richtigen Medikamente gefunden haben; nun ist es aber wieder viel besser, sie kann wieder lachen, sich wieder weit mehr unterhalten etc. Ich denke aber, dass du zuvor noch einmal mit einer Vertrauensperson reden solltest (Eltern, Lehrer etc.). Auch das Gespräch tut wirklich gut. In Krisensituationen kannst du dich auch jederzeit an die Telefonseelsorge wenden (siehe www.telefonseelsorge.de) - die bieten auch Webberatung an.

Wenn es sich um eine psychische Erkrankung handelt - und davon gehe ich aus bei den Auswirkungen, die du geschildert hast - ist es vermutlich sehr schwer bis unmöglich, das "von selbst auf die Reihe zu kriegen", wie du geschrieben hast. Gerade aus diesem Grund gibt es schließlich Psychologen und psychiatrische Klinken. Ich bitte dich, diese Hilfe (erneut) in Anspruch zu nehmen. "Sinnlos" ist es sicher nicht, auch wenn du nicht gleich eine Besserung bemerkst. Versuchen solltest du es unbedingt. Ich bin überzeugt, dass man dir dort am besten helfen kann; andernfalls wird es möglicherweise nur noch schlimmer.

Und ich bitte dich wirklich: Handle nicht überstürzt. Wenn du dich umbringst, kannst du das nicht rückgängig machen. Deine Angehörigen würden trauern, sich Vorwürfe machen. Du willst nicht weiterleben wie bisher - aber ich bin überzeugt, dass es andere Möglichkeiten, dass es eine Lösung gibt. Das glaube ich, weil vielen anderen, die selbstmordgefährdet waren, bereits geholfen werden konnte, sodass sie später froh darüber waren, es nicht getan zu haben. Also gibt es auch für dich diese Hoffnung - nur dafür musst du dir wieder Hilfe holen.

Ich wünsche dir alles Gute und werde auch für dein Wohlergehen beten. Gerne kannst du weitere Fragen stellen. Liebe Grüße!

Danke für die Antwort! Ich werde darüber nachdenken, mich wieder in Behandlung zu begeben, allerdings ambulant! Meine angst ist einfach das ich in die Psychiatrie muss. Es würde bestimm nicht schlecht für mich sein, aber ich mache eine Ausbildung und wie soll ich das meiner Familie erklären?! Denke zu oft an andere! Lg

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@linacutee

Stimmt, mit der Ausbildung ist das nicht ganz einfach. Aber bestimmt werden die darauf Rücksicht nehmen, bestimmt ist eine ambulante Therapie möglich. Deine Familie unterstützt dich sicher, wenn du ihnen davon berichtest, wie es dir wirklich geht. Sie wollen ja auch, dass es dir gut geht. Und stell dir vor, wie viel schlimmer es für sie wäre, wenn du dir tatsächlich etwas antun würdest, wenn sie es erst dann erfahren würden! Sicher sind sie froh, wenn du dir jetzt Hilfe holst.

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@andi0053

Was, wenn ich nicht ernst genommen werde? Ich kann wirklich nicht mehr, und ich denke jeder wird anfangs um einen geliebten Menschen trauern, aber das geht vorbei! Ich bemühe mich wirklich das alles hin zu bekommen, mir nichts anmerken zu lassen aber langsam hat einfach alles kein Sinn mehr! Ich hätte nicht den Mut mir was an zu tun, aber ich habe angst das ich bald den Mut verliere! Ich danke dir nochmals für deine tolle Antwort, wo nimmst du das wissen bloß her?! Lg Lina :)

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@linacutee

Ich denke, dass du auf jeden Fall ernst genommen wirst, sofern du ihnen davon berichtest, wie es dir wirklich geht. Wenn ihnen bewusst wird, wie ernst die Lage ist, nehmen sie dich mit Sicherheit ernst. Schileßlich warst du ja schon in Behandlung, also wissen sie, dass es kein Scherz ist.

Und deine Familie würde nicht nur lange Zeit trauern, wenn du dir tatsächlich etwas antun würdest, sie würden sich sicher auch Vorwürfe machen, dass sie erkennen hätten müssen, wie schlecht es dir geht und eingreifen hätten müssen. Sie würden sich die Schuld geben. Daher rede bitte jetzt mit ihnen, auch wenn das momentan für sie belastend ist - bestimmt sind sie froh, dir helfen zu können, bevor es zu spät ist.

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