Lebensmittelgutscheine ALG 2 nach 100 % Sanktion von Partnerin in der Bedarfsgemeinschaft?

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2 Antworten

Die 1000 € sind doch Bruttoeinkommen ?

Dann hast du deine 100 € Grundfreibetrag und von den übersteigenden 900 € Brutto stehen dir noch mal 20 % Freibetrag zu,also noch mal 180 € dazu,gesamter Freibetrag dann 280 €.

Bei 800 € Brutto hattest du nur 100 € Grundfreibetrag und von den übersteigenden 700 € ( 100 € - 1000 € Brutto ) standen dir 20 % Freibetrag also 140 € zu.

Du hast also 40 € mehr an Freibeträgen,musst also jetzt von deinem neuen Nettoeinkommen 280 € an Freibetrag abziehen und von deinem alten Nettoeinkommen die 240 € Freibetrag,dass vergleichst du dann miteinander,also altes anrechenbares Nettoeinkommen mit dem neuen und die Differenz ziehst du von den bisherigen 550 € Aufstockung ab,wenn da ihr Kindergeld auch schon berücksichtigt wurde.

Bei einer 100 % Sanktion ohne min.1 minderjähriges Kind in der BG - zu haben,können,müssen keine Sachleistungen erbracht werden und diese sind immer selber formlos zu beantragen,mit Kind muss es bewilligt werden.

Sie würde dann bei einer 100 % Sanktion auch nur max. 70 % von dem Anteil bekommen,der im Regelsatz für Lebensmittel und Hygieneartikel vorgesehen ist.

Das würden dann ggf. von ca. 140 € dann 70 % max. sein,also ca. 98 € für den ganzen Monat und wenn sie ihr Kindergeld von 190 € noch bekommt,dann könnte es sogar sein das der Antrag abgelehnt würde,weil sie damit über diesem max. Betrag liegt.

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Wie hoch das genau ist kann man nicht genau sagen, ich weiß nur das Man von diesen Gutscheinen kein Tabak und kein Alkohol kaufen kann

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