Lebenslanges Wohnrecht, Streit mit Mutter

6 Antworten

Durch den Auszug hat das ehemals eingeräumte Wohnrecht keine rechtliche Wirkung mehr. Auch wenn die SM mit RA kommt, heißt das nicht, dass sie im Recht ist. Weist den Anspruch zurück. Die SM müsste nun klagen, wenn sie stur ist, alllerdings dürfte sie keine Erfolgsaussicht haben. Wenn das so kommen sollte, bräuchtet ihr auch einen RA.

Im Übrigen heißt lebenslanges Wohnrecht nicht kostenloses Wohnrecht, es sei denn, das wurde so expllzid vereinbart. Ihr dürftet gegebenenfalls Miete und Bertriebskosten einfordern. Mit dieser Aussicht wird sie möglicherweis ihre Forderung zurückziehen.

Das Wohnrecht steht im Grundbuch 2. Abteilung. Es gilt nur für die Mutter, ist nicht vererblich und nicht veräußerbar. Aber es ist ihr gutes Recht. Ihr hättet gar nicht so umbauen dürfen, ohne dieses zu berücksichtigen. Wenn sie wieder einziehen will, dann darf sie das. Da wird Euch niemand helfen können.

Ich habs mir schon gedacht :( ich könnte jeden Tag heulen!!!! Termin vom Anwalt steht bereits.. Wenn wir das Haus verkaufen und Sie auszahlen, müsste doch auch gehen oder?

Nein. Die Frau hat Wohnrecht auf Lebenszeit. Dieses Wohnrecht würde beim Verkauf auf den Käufer übergehen. Und das schreckt die meisten Käufer ab. Verschweigen dürft ihr das dem Käufer vorher auch nicht sonst könnte dieser den Kauf anfechten.

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Lebenslanges Wohnrecht automatisch Mietfreiheit?

Hallo. Mein Vater ist vor kurzem verstorben. Er hatte meinen Bruder und mich schon vor Jahren ins Grundbuch eintragen lassen. Mittlerweile hatte er wieder geheiratet, wollte seine Frau im nachhinein ins Grundbuch eingetragen wissen. Ich war damals dagegen, sodass es nicht vollzogen wurde. Daraufhin hatte ich dann mit meinem Bruder ein (nicht notariell beglaubigt!) Schreiben verfasst, indem wir der Ehefrau bei Ableben meines Vaters der Ehefrau ein "Lebenslanges Wohnrecht" bescheinigen. Nun soll die Witwe "mietfrei" wohnen? Kann mir jemand sagen, ob "lebenslanges Wohnrecht" auch gleichzeitig "mietfreies Wohnen" beinhaltet?

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Lebenslanges Wohnrecht nicht im Grundbuch/Mietrvertrag festgehalten?

Sehr geehrte Damen und Herren, meine Eltern bekamen das Haus meiner Großeltern überschrieben. Mit den Großeltern wurde lebenslanges Wohnrecht im UG notariell festgehalten. Die Großeltern sind mittlerweile verstorben. Jetzt haben meine Eltern Eigenbedarf bzgl. einer anderen Wohnung des Hauses zugunsten von mir angemeldet. Im Augenblick ist diese Wohnung vermietet. Jetzt haben die Mieter ein Schreiben, worin meine Großeltern ihnen lebenslanges Wohnrecht einräumen. Nach Rücksprache mit dem Notar gibt es dazu keinen Grundbucheintrag. Auch bei der Überschreibung wurde notariell festgehalten, dass keine weiteren schriftlichen Absprachen dieses Hauses betreffend existieren. Im neuesten Mietvertrag wird davon auch nichts erwähnt. Wie ist hier nun die rechtliche Lage? Vielen Dank im Voraus

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danke im voraus flippi1996

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Kann man Wohnrecht erben trotz unterschriebener Verzichtserklärung bei Hausübertragung auf Bruder

Wir haben ein Haus als "Schenkung" übernommen. Ganz früher gehörte das Haus den Großeltern meines Mannes. Den Eltern meines Mannes wurde damals ein lebenslanges, vererbbares Wohnrecht eingetragen. Nach dem Tode der Großeltern ging das Haus auf seine Eltern über. Trotzdem blieb das Wohnrecht so bestehen. Jetzt hat mein Mann das Haus also "geschenkt" bekommen. Das lebenslange, vererbbare Wohnrecht für die Eltern ist einfach so wie es war geblieben. Die Geschwister haben alle eine Verzichtserklärung unterschrieben, das sie keine Ansprüche auf Haus und Grundstück haben. Besonders der ledigen, älteren Schwester, die hier lange Zeit kostenlos gelebt hat, fiel es aber sichtlich schwer. Wenn mein Mann nicht auch damals drauf bestanden hätte, das sie hier auszieht, nachdem er mich kennengelernt hatte, würde sie mit ihren nunmehr 40 Jahren womöglich immer noch kostenlos in unserem Haus leben. Ich habe jetzt das dumme Gefühl, das diese Schwester nun daraufhin arbeitet, das Wohnrecht der Eltern vererbt zu bekommen, damit sie hier wieder schmarotzen kann. Wäre so eine Vererbung des Wohnrechtes überhaupt möglich? Schließlich hat sie ja bei der Übertragung des Hauses auf meinen Mann eine Verzichtserklärung, welche Haus und Grundstück betrifft, unterschrieben. Falls es dummerweise doch möglich wäre, könnte man das vererbte Wohnrecht dann irgendwie anfechten?

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