lebenslanges Wohnrecht mündlich?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wen er es wirklich ernst meint, lässt er sich auch auf eine schriftliche Vereinbarung ein.

Wenn die beiden es "ernst" meinen, wären sie verheiratet oder hätten einen Lebenspartnerschaftsvertrag, der dem Längstlebenden einen Rechtsanspruch auf Versorgung zusichert.

Den kann man nicht einfordern :-)

Mit der selbstverständlichen Beteiligung an den Wohnkosten jedenfalls lässt sich der nicht begründen.

Offenbar plant der LG, seinen Kindern sein Erbe ungeschmälert zuzusprechen - und dafür hat er bestimmt seine Gründe. Das EFH wäre, mit einem Wohnrecht beschwert, nahezu unverkäuflich oder gar selbst zu nutzen :-)

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Hier gibt es nur eine Antwort: Wenn Sie sich das Wohnrecht nicht aufgrund einer notariell zu beglaubigenden Erklärung und Bewilligung Ihres LG in Abt. II des Grundbuchs des Hausgrundstücks eintragen lassen, ist es "Schall und Rauch", weil Sie es nicht werden beweisen können. Also: Erklären Sie dem LG die Rechtslage. Wenn Sie beide sich wirklich nahe stehen, muss er Ihr Sicherungsinteresse verstehen. Denn er wird Ihnen doch ersparen wollen, nach seinem Tod von den (wahrscheinlich) erbenden Kindern aus dem Haus geworfen zu werden. Da Sie derzeit nicht einmal aufgrund eines Mietvertrags in dem Haus wohnen werden, sondern einfach zu Ihrem LG gezogen sein werden, hätten Sie im diesem Fall wohl nicht einmal den gesetzlichen Mieterschutz, und die Kinder - die Sie möglicherweise nicht geade "lieben" werden - hätten freie Bahn, Ihr Wohnen dort zu beenden.

Etwas anders wäre es, wenn Ihr LG Sie - erbvertraglich, testamentarisch genügt nicht wegen der jederzeitigen Änderbarkeit eines Testaments - zu seiner Erbin einsetzen würde. Ich nehme aber an, dass er das wiederum seinen Kindern nicht antun will. Aber selbst, wenn er Sie als Erbin einsetzen würde, hätten die Kinder Anspruch auf ihre Pflichtteile - immerhin im Höhe von 1/2 des Wertes seines gesamten Nachlasses. Sie würden in diesem Falle als Erbin also wahrscheinlich das Haus verkaufen oder belasten müssen, um die Pflichtteile auszahlen zu können.

Wenn Sie Ihren LG heiraten, würden Sie seine gesetzliche Erbin zu 1/2 neben den Kindern. Wenn er Sie zu seiner Alleinerbin einsetzen würde, hätten die Kinder dann nur einen Pflichtteilsanspruch in Höhe von 1/4 des Nachlasswertes. So, das war jetzt eine umfassende Problembehandlung, die Sie zudeem nichts kostet !

Das reicht nicht, aber was willst du tun? Wenn du auf einen Eintrag im Grundbuch bestehst, dann wirst du den auch nicht bekommen, wenn der Besitzer meint: "mündlich reicht".

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Vielen Dank

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danke im voraus flippi1996

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