Lebenslange Führerscheinsperre wegen wiederholtem verstoß gegen die StVo?

10 Antworten

Nun ja, den anderen Verkehrsteilnehmern wäre es wohl zu wünschen, dass der Knabe die nächsten Jahre keine Fahrzeug mehr bewegen darf. 

MPU ist sehr teuer und er scheint ja nicht akzeptieren zu können, dass er extrem gehandelt hat und gar nicht erwachsen genug ist, um zu überblicken welche Folgen sein Handeln haben kann.

Wer hat ihn denn hinters Steuer getragen oder ist er einfach ein Extremsäufer, der ohne Alk nicht geradeaus laufen kann?

Es gibt übrigens tatsächlich lebenslange Fahrverbote und Dein Freund braucht noch ein paar Jahre, damit er vielleicht versteht, dass ein Fahrzeug zu führen nicht nur Spaß ist, sondern auch bedeutet, dass man Verantwortung tragen kann und er kann das nicht. Vielleicht hat er sich ja seinen Verstand schon weggesoffen, wenn er denn welchen hatte.

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Ein Fahrverbot kann maximal 3 Monate betragen

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Hallo.

Das Fahren ohne Fahrerlaubnis ist eine Straftat. Theoretisch wäre es möglich, dass dein Kumpel für das Fahren ohne Fahrerlaubnis für kurze Zeit in den Bau geht. Falls er noch keine anderen Vorstrafen hat, wäre wohl das schlimmste, was ihm passieren Würde eine Bewährungsstrafe. Wahrscheinlich wird er aber mit einer Geldstrafe davon kommen.

Das ist keineswegs unsinnig. Dein Kumpel hat durch seine Fahrt mit 2,5 Promille leichtsinnig das Leben und die Gesundheit anderer Verkehrsteilnehmer*innen gefährdet. Auch außerhalb der Probezeit hätte er dafür ein Fahrverbot bekommen. Für seine letzte Straftat wird es eine Führerscheinsperre von mindestens 6 Monaten, vielleicht auch länger geben. Es ist zwar gut, dass Du trotz seiner Fehler zu deinem Freund stehst. Aber ihr müsst einsehen, dass das, was er gemacht hat, kriminell ist.

Er wird die MPU absolvieren müssen, wenn er wieder Fahren möchte.
Wenn er persönlich reifer wird, seine Fehler einsieht und das entsprechende Geld dafür aufbringen kann, wird er schon irgendwann wieder einen Führerschein machen können.

Da bringt es auch gar nichts, auf unser Land zu schimpfen. In Deutschland gibt es verglichen mit manchen anderen europäischen Ländern (Frankreich, Norwegen, Schweden) sehr geringe Strafen für Verkehrsdelikte und nur wenige polizeiliche Kontrollen. In manchen anderen Staaten hätte er schon dafür, dass er mit 2,5 Promille gefahren ist und so andere Menschen gefhärdet hat, in den Knast gehen können.



Das Problem ist nicht der deutsche Staat, sonder das Problem ist dein Kumpel, der alles unternimmt, um sich seinen Führerschein für lange Zeit zu verbauen.

Solange ihm die Einsicht fehlt, dass er straffällig geworden ist und mehrere heftigfe Fehler begangen hat, wird er wahrscheinlich immer auf den Staat schimpfen, der nichts anderes macht als seine Bürger vor betrunkenen Fahrern zu schützen.

Dein Kumpel muss erst einmal kapieren, was bei ihm schiefgelaufen ist, dann muss er mit dem Alkohol aufhören und dann muss er eine Menge Geld in die Hand nehmen, um erst seine Strafen zu bezahlen, dann die MPU zu finanzieren und zum Schluss den Führerschein in ein paar Jahren nochmal zu machen.

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