Lebensgefährtin schaft Geld unseres Vaters beiseite

7 Antworten

Schlichte Antwort: Die Lebensgefährtin durfte als Bevollmächtigte des Vaters Überweisungen vornehmen, die durch die der der Bank gegenüber erteilte Vollmacht auch im sogenannten Innenverhältnis zwischen Vater und Lebensgefährtin gedeckt sind. Mit anderen Worten: Wenn es einen Rechtsgrund für die Überweisung gab, z.B.Erlaubnis durch den Vater, Vereinbarung mit ihm über eine Vergütung Ihrer Leistungen, Rückerstattung von verauslagten Geldern usw. usw., ist die Umbuchung nicht zu beanstanden. Andernfalls würde es sich um verbotene Eigenmacht handeln und der Betrag wäre zurück zu erstatten. Sie sollten mit der LG eine Klärung versuchen. Nur im Streitfall brauchen Sie dazu einen Anwalt.

Das Erbschaftsgericht verfolgt alle ( ihm belegten) Zahlung die innerhalb der letzten 24 Monate von dem Erblasser ( oder seines Bevollmächtigten) getätigt wurden. Im Fall einer unrechtsmässigen Überweisung( Schenkung,usw.) holt das Gericht den Betrag zurück.Und er fliest in die Erbmasse zurück.

Hm das wäre mir neu .. Erbschaftsgericht? In Dtl. heißt das Nachlassgericht, beziehst du dich vieleicht auf eine andere Rechtsordnung? Normalerweise kann der Erblasser vor seinem Tod mit seinem Geld machen was er will, das holt das Gericht nicht zurück, sondern ggf. können Berechtigte ihre Ansprüche einklagen ...

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@SchnuBee

Erbschaftsgericht ist den meisten auch ein Begriff, aber du hast Recht, Nachlassgericht heist es richtig. Aber das mit dem machen was "Er" will trifft hier nicht ganz zu, den er hat eine Beauftrage und die muss schon nachweisen was Sie mit dem Geld gemacht hat. Aber du hast das ja mit deiner Antwort schon erklärt.

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Ihr solltet die Zahlung zurückfordern. Das schafft Ihr aber nicht alleine (sonst hättest Du nicht hier gefragt). Ihr benötigt jemanden, der sich damit auskennt. Das Problem ist, dass es sehr darauf ankommt, wie sich die Bevollmächtigte einlässt. Es ist wichtig, wie man die Sache anpackt und wie man die Lebensgefährtin anspricht.

Die hier vertretene Auffassung, dass Vollmachten mit dem Tod erlöschen, ist in vielen Fällen schlicht falsch ( http://www.erbrecht-papenmeier.de/erbrecht/wichtig.jsp )

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