Lebensdauer eines Mehrfamilienhauses?

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3 Antworten

Dackel:

Ein Immobilien-Gutachter geht von folgender wirtschaftl. Nutzungsdauer aus:

Einfamilienhaus 80, Mehrfamilienhaus 70, Geschäftshaus 60, Büro und Banken 60, Veranstaltungsgebäude 40 Jahre.

Durchgreifende Modernisierungsmaßnahmen verlängern die Zeit.

Wird ein Objekt unbewohnbar abrißreif, hält der Wohnungseigentümer weiterhin seinen Miteigentumsanteil am Grundstück.

Stark vereinfachstes Beispiel: Wert des Grundstücks (ohne Bauwerk) 100 000 €, Abrisskosten incl. Entsorgung 40.000€, Restwert 60 000,-- €, 10 Wohnungseigentümer =  Wertanteil je 6.000 €.

Deshalb achten Banken (wie überhaupt und alle seriösen Grundpfandrechtsgläubiger) verstärkt darauf, dass dinglich gesicherte Darlehen zehn Jahre   v   o   r    Ablauf der wirtschaftl. Nutzungsdauer getilgt sein müssen.

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In einem Mehrfamilienhaus kann es keine Eigentumswohnung geben, solche Dinger gibt es nur in WEG. Schaue also in die TE, was dort vereinbart wurde zu Deiner Frage.

Schaue auch in die Rücklage und beachte die Petersche Formel, die entsprechende Vorschläge genau dafür beinhaltet.

Die Rücklage ist deshalb so üppig, damit ein Abriß/Wiederaufbau vermieden wird.

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Man geht bei Mehrfamilienhäuser von 60-85 Jahren aus. Ein Gutachter nimmt viele verschiedene Faktoren zur Beurteilung anhand.

Wenn es nicht mehr bewohnbar ist, ist das meist nicht deshalb weil es zusammenfallen würde, sondern weil die Kosten für Sanierung, Modernisierung usw... nicht mehr lohnen. Dann kann man ggf. noch für kleines Geld vermieten.

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