Lebensberaterin - gelte ich als Freiberuflerin oder muss ich ein Gewerbe anmelden?

6 Antworten

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Überlege dir eine gute Argumentation und dann ruf beim Finanzamt an.

Dein Job ist ein Grenzbereich. - Beraterin..., ja das könnte Freiberuf sein. (Unternehmensberater, Steuerberater, etc. sind ja auch Freiberufler.)

Mein Tipp: Du bist Beraterin für einzelne Personen und auch für Unternehmen. Dein Ziel ist es, auch Seminare zum Thema... anzubieten und deine Kunden als Dozentin zu unterrichten.

(Unterrichtende Berufe sind ebenfalls Freiberufler.)

Hallo, wenn du als psychologische Beraterin ( Lebensberaterin ) freiberuflich arbeitest, brauchst du keinen Gewerbeschein. Legst du aber zum Beispiel Karten, brauchst du einen Gewerbeschein. Also für die "reine" Beratung brauchst du keinen. Am besten arbeitest du also unter der Berufsbezeichung "psychologischer Berater". Das ist kein Gewerbe. Viele Grüße und viel Spaß bei der Berufsausübung!

Wie du aus den Antworten schon siehst: es ist eine Gtratwanderung. Die Behörden möchten gern, dass du einen Gewerbeschein beantragst, was ja auch kein Problem wäre, wenn du dir dadurch nicht z.B. die Möglichkeit verbauen würdest, später ggfs. einen staatl. Existenzgründungszuschuss zu bekommen, falls du nochmal was anderes vor hast. PeterSchmitt2s Antwort zeigt, wo etwa die Grenze des (behördlichen) Ermessens laufen könnte. Alles, was heilend und beratend = lehrend ist, ist freiberuflich. (Und Künstler natürlich.) Da würde der Zusatz "psychologisch" sicher helfen. Vorsicht aber bzgl. evtl. geschützer Begriffe. Das weiß ich nicht. Das Kartenlegen wird wie Wahrsagen u.ä. vom Finanzamt eher als "Jahrmarktsbelustigung" und deshalb als gewerblich gesehen. Ich würde mal mit dem Steuerberater reden, um mit ihm gute Argumente für Freiberuflichkeit zu sammeln, falls dir der Freiberuflerstatus wichtig ist.

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Hallo!

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Ich habe am Beginn meiner Tätigkeit einen Antrag bei der Künstlersozialkasse gestellt wg. Rentenversicherung. Krankenversichert bin ich gesetzlich als Student. Die KSK hat meinen Antrag jetzt geprüft und will zig Dinge als Nachweis jetzt von mir haben, unter anderem meinen Schriftwechsel mit Auftraggebern und wie ich Kunden akquiriere, was ich sehr seltsam finde.

Dazu kommt, dass ein Auftraggeber, dem ich etwas übersetzt habe, sich weigert, mit der KSK zu kooperieren, weil die angeblich so viel Dinge wissen wollen vom Auftraggeber, was Geld (Steuerberater) und Zeit kostet. Er hat mir empfohlen, vom Antrag zurückzutreten und mir eine Gewerbeanmeldung als "Werbeagentur" zu besorgen.

Meine Fragen zu der Angelegenheit:

1.) Sind die beschriebenen Tätigkeiten mit einer Anmeldung als Werbeagentur abgedeckt oder bekomme ich da Probleme, weil ich die sog. "Katalogberufe" der Freien Berufe ausführe? Soll ich evtl. andere Tätigkeiten angeben, damit ich eine "Werbeagentur" sein kann?

2.) Geht die KSK solche Dinge an wie Schriftwechsel und Kunden-Akquise? Muss ich darauf eingehen?

3.) Habe ich steuerliche / finanzielle Vor- oder Nachteile als Gewerbetreibender? Muss ich in die IHK?

4.) Falls ich doch in die KSK muss bzw. darf: Muss ich alle Nachweise, die die KSK haben will und die sie in dem Schreiben aufführen, erbringen, oder reichen ein/zwei Nachweise?

5.) Gibt es für mich als Student in solchen Fragen eine weitere (kostenlose) Beratungsmöglichkeit? (Evtl. Rechtsberatung, meine Eltern haben eine Rechtschutzversicherung? An der Uni habe ich jetzt nichts gefunden...)

Noch als Background: Ich möchte auch nach meinem Sprach- und Literaturwissenschaftsstudium in einem der Freien Berufe arbeiten (Texter, Lektor), vielleicht auch freiberuflich. Soll ich das mit in die Entscheidung einbeziehen und gleich in der KSK bleiben? Hat das Vorteile für mich?

Für Antworten wäre ich sehr, sehr dankbar! Vielen Dank im Voraus!

Christoph

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