"Lebens-"erwartungen eines Hirntoten auf der Intensivstation

5 Antworten

Wird Hirntot diagnostiziert, ist der Mensch tot. Er kann nicht ein zweites Mal an Herztod sterben.

Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass man einige Körperfunktionen künstlich über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten kann. Dabei handelt es sich um eine Art der Konservierung, die z.B. das Zeitfenster vergrößert, um Organe entnehmen zu können.

Einen Organismus, der weder einen eigenständigen Stoffwechsel aufweist, der auf äußere Reize (Licht, Temperatur etc.) nicht reagiert ....

Auch wenn man sich über die Definition von Leben bislang nicht einigen konnte, dieser Zustand widerspricht allem, was "allgemein" anerkannt Leben wäre.

hirntot ist nur eine erfundene definition von tot, die erst ausgegraben wurde, um organspenden legal zu machen. vor nur 50 jahren, galt der herztod als sterbemerkmal. zusammen mit leichenstarre, leichenflecken, etc

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Mit Erlanger Baby bezeichnet man den Fall, bei dem der Körper einer hirntoten Schwangeren 1992 im Erlanger Universitätsklinikum künstlich am Leben erhalten wurde, um ihr Kind auszutragen. Der Versuch scheiterte.

Hirntod und Schwangerschaft – das "Erlanger Baby"
Am 5.10.92 erlitt die 19jährige Marion Ploch bei einem PKW-Unfall schwerste Schädel-Hirn-Verletzungen. Sie wurde in die Erlanger Unversitätsklinik gebracht. Drei Tage später , am 8.10.92 wurden bei der Verletzten alle klinischen Zeichen eines Hirntodes festgestellt. Inzwischen war bei der Toten eine Schwangerschaft festgestellt worden, die trotz des Unfalls vollkommen intakt war und zum Zeitpunkt der Hirntodfeststellung etwa der 15. Schwangerschaftswoche entsprach. Die Ärzte der Erlanger Universitätsklinik haben sich entschlossen, die Schwangerschaft durch Fortführung der intensivmedizinischen Behandlung im Leichnam der Marion Ploch aufrechtzuerhalten. 5 Wochen später kam zu einem plötzlichen Spontanabort; diesem waren einige Stunden vorher ein Fieberanstieg sowie Zeichen einer pneumonischen Infektion im Körper der hirntoten Mutter vorausgegangen. Aus: http://www.geistigenahrung.org/ftopic1273.html

Grundsätzlich: Wenn jemand zehn Minuten lang nicht atmet und somit kein Sauerstoff in die Lungen und den Körper kommt stirbt das Gehirn aufgrund des Sauerstoffmangels ab und das Herz bleibt stehen. Das Gehirn überwacht grundsätzlich die Atmung. Die menschliche Hülle samt seinen Organen lässt sich für wenige Tage (oder doch mehr ?)  auf der Intensivstation unter künstlicher Beatmung und Maschinerie konservieren, vergleichbar wie eine Blume in der Vase.

wenn sie erst von 5 wochen schreiben, und dann plötzlich von wenigen tagen, ergibt das wenig sinn

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Warum reagieren so viele Leute aggressiv auf Homöopathie und andere „Alternativmedizin“?

Damit meine ich nicht, warum man diese Methoden kritisiert; ich halte sie auch ganz meh­rheit­lich für Schar­la­ta­nerie; bei chi­ne­si­schen oder in­di­schen Heil­kräu­tern ist eine Wirk­sam­keit zu­min­dest nicht aus­geschlos­sen, aber Homöo­pathie, Bach­blüten und Reiki-Medi­tatio­nen sind offen­sicht­liche Pseudowissenschaft.

Andererseits verstehe ich die Emotionen nicht, die bei vielen „Skeptikern“ hoch­kochen. Es ist Kon­sens, daß jeder voll­jähri­ge Patient eine stan­dard­medi­zini­sche (und vermut­lich wirk­same) Be­hand­lung ver­wei­gern darf. Warum soll er sich nicht auch zu­sätz­lich eine wir­kungs­lose wünschen dürfen?

Nun kann man argumentieren, daß Unsinn als Geschäftsmodell nicht tragbar sei, und daß die Pa­tien­ten durch Werbe­kampa­gnen aktiv getäuscht würden. Das stimmt viel­leicht, aber in dieser Hin­sicht nimmt der Alter­nativ­medi­zini­sche Komplex keine Son­der­stel­lung ein: Jeder kann so ziem­lich alles be­wer­ben, und muß für seine Werbe­verspre­chen nicht ge­rade­stehen (das gilt auch für Phar­ma-Kon­zerne, und hat denen schon mehr als ein­mal den Hals gerettet). Um­gekehrt kann sich jeder Pa­tient im Internet über den natur­wissen­schaft­lichen Hinter­grund der Homöo­pathie in­for­mie­ren und darf sich mit Grausen ab­wenden. Oder auch nicht, nach Belieben.

Warum also die Aufregung?

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Dürfen wir Gott kritisieren, denn oft wird gesagt "Warum hat Gott das Leid zugelassen", besonders bei unerwarteten Tod oder schwerer Krankheit ist das so?

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Organspende. Kann man MIR Organe entnehmen?

Hi, ich habe im Internet gelesen, dass 2012 die sogenannte Entscheidungslösung bei der Organspende beschlossen wurde. Das heißt jeder Mensch wird mindstens einmal in seinem Leben schriftlich gefragt , ob er nach seinem Tod Organe spendet oder nicht. Ist das jetzt schon eingeführt worden oder gilt immer noch die alte Zustimmungsregelung, also die mit dem Spendeausweis?

Einige aus meiner Bekanntschaft haben schon so ein Formular zugeschickt bekommen, auf dem sie gefragt werden, ob sie Organspender werden wollen. Ich habe sowas nicht bekommen. Wenn ich jetzt sterben sollte und die haben mich noch nicht schriftlich gefragt, können die mir dann einfach meine Organe entnehmen?

Oder habe ich sowas vielleicht nicht bekommen, weil ich einer anderen Religion angehöre und da davon ausgegangen wird, dass ich das sowieso ablehne und darum haben die mir keins geschickt, weil ich das automatisch nicht machen muss?

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Wie nennt man einen Doktor der sich auf Knochen des Menschlichen Körpers spezialisiert hat?

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Sind die Bedenken bezüglich der Organspende berechtigt?

Es gilt ja bei der Organspende, dass die Organe entnommen werden müssen, während sie noch "frisch" sind und der Tod noch nicht eingetreten ist oder eingetreten ist aber nicht viel Zeit vergangen ist. Da haben manche Menschen Bedenken, da Hirntod für sich ein kontroverses Thema ist, wo sich Geister scheiden. Es soll Fälle geben, wo Hirntote wieder zum Leben finden. Und da Organe rechtzeitig entnommen werden müssen, könnte es ja sein, dass einem Hirntoten die Organe frühzeitig entnommen werden, ohne abzuwarten, ob sich der Zustand des Kranken verbessert. Und das würde ernsthafte Sorgen bzgl. der Organspende begründen.

Ein anderer Aspekt, der auf deutschem Boden eher unwahrscheinlich ist, ist der, dass korrupte Ärzte ja gegen Bestechung fahrlässig den Tod eines Kranken bewirken können, damit die Organe ihm entnommen werden können und für einen anderen Patienten in Frage kommen. Wie realitätsnah und berechtigt sind solche Befürchtungen? Ich habe keinen Wahnsinn von wegen mein Körper müsse als ganzes beerdigt werden, ich dürfte nicht entstellt werden. Ich würde in eine Organspende nach meinem Tod einwilligen. Allerdings nicht unter in Kaufnahme solcher willkürlichen Risiken.

Ich habe kein medizinisches Wissen bzgl. des Themas "Hirntod". Bitte seht es mir nach, wenn ich falsche Behauptungen aufstelle. Aber soweit ich weiß, ist der Hirntod nicht gleichzusetzen mit dem Tod. Es bestünde nach meinen Kenntnissen einen rudimentären Hoffnungsschimmer, dass der Kranke wieder aus dem Koma aufwacht.

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Untergewicht wegen der Pubertät?

Hallo :) Ich bin 15 Jahre alt (männlich) und bin1,72m groß wiege aber nur 53kg (BMI 17,9) also bin ich recht dünn. Ich wollte deswegen mal Fragen ob das an der Pubertät liegt weil ich viel esse (sehr wenig süßes) mache Sport und lebe sonst auch gesund (also kein Alkohol oder Zigaretten) Hoffe mir kann jemand weiterheflen :)

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