Leben wir echt in einer Simulation?

21 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich kann mir das gut vorstellen. Richtig überzeugt bin ich aber davon erst, wenn wir als intelligente Spezies es schaffen, eine solche Simulation zu erzeugen (also wirklich in so einem Ausmaß, wie es bei uns der Fall WÄRE).

Wenn es dann noch außer uns intelligentes Leben gäbe, ist die Wahrscheinlichkeit zumindest in realistischem (?) Maße gegeben.

Wir würden es ja auch nicht merken und könnten trotzdem in unserer Simulation weitere Simulationen erschaffen, und diese Simulation dann im Laufe der Zeit wieder eine usw., bis die "Ressourcen" aufgebraucht sind, da absteigend immer weniger Energie zur Verfügung steht, da eine solche Simulation immer von der Energie aus der "Welt" ausgeht, aus der sie geschaffen wurde.

Schau nicht soviel Rick und Morty. Dass du so etwas ernsthaft in Betracht ziehst..

1

Ich würde eher sagen, dass wir Schauspieler auf einer großen Bühne sind, wobei die meisten vergessen haben, dass sie nicht nur Schauspieler, sondern gleichzeitig auch Produzenten und Regisseure sind.

Krasser Gedanke

1

Wir sind weder in Matrix noch in Welt am Draht. Wir sind mit Sicherheit keine Schauspieler. Als Gläubiger Mensch weiß ich, dass die Geschichte eine andere ist.

Es wäre möglich.

Allerdings macht es überhaupt keinen Unterschied für mein Leben, ob wir in einer Simulation leben oder nicht. Ich würde nichts ändern, wenn ich 100% sicher wüsste, dass es eine Simulation ist.

Ich glaube jetzt schon, dass nach dem Tod nichts kommt. Wäre ich eine Simulation würde sich nichts ändern.

Ich glaube jetzt schon, dass Schmerz und Glück nur in meinem Gehirn entstehen. Wenn mein Gehirn eine Simulation wäre, würde das an meinem subjektiven Empfinden absolut gar nichts ändern.

Wenn eine philosophische These im Falle ihrer Richtigkeit an meinem Leben absolut nichts ändern würde und ich sie nicht beweisen kann, dann lohnt es sich nicht sich damit allzu intensiv zu beschäftigen.

Was möchtest Du wissen?