Leben von Menschen auf der Erde ohne TIere möglich?

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Alles hängt miteinander zusammen. Das nennt man Komplexität oder Vernetzung. So wie die Neuronen miteinander vernetzt sind so sind auch die Sterne und Galaxien miteinander vernetzt. Diese Sache wirst du auf allen Ebenen erkennen.

Es ist nicht nur so das es bestimmte Pflanzen gibt die nicht überleben würden ohne bestimmte Insekten die auf diese Pflanzen spezialisiert sind, sondern ein Tropischer Wald im Süden hat eine Auswirkung im Norden, das Wetter wird davon bestimmt. Sogar Bakterien haben eine Auswirkung auf das Wetter, ja sogar Viren.

Früher hatten die Wissenschaftler die Methodik der Reduktion angewandt um trotz der hohen Komplexität der Natur einzelne Aspekte besser erforschen zu können. Mit der Era der Industrie und dem Materialismus wurde aber der Reduktionismus zu einer vorherrschenden Denkweise, welche verhindert die wahre Komplexität der Natur zu erkennen. Man erkennt sozusagen den Wald vor lauter Bäume nicht mehr. Diesen Tunnelblick wird in den "Unis" dieser Welt an die Studenten weiter vererbt, vor allem deshalb weil die Wissenschaft immer mehr von der Industrie geleitet wird.

Wenn alle Tiere aussterben würden wäre das Leben auch für uns nicht mehr möglich. viele Tiere verbreiten zb den Samen von Pflanzen.wie zb Vögel oder Eichhörnchen Insekten zb bestäuben sehr viele Pflanzen und sorgen damit dafür daß wir und andere Tiere überhaupt Nahrung haben. Bienen zB sind sehr wichtig. Ohne Insekten würden alle Ökosysteme der Erde innerhalb weniger Tage völlig zusammenbrechen. Wenn alle Tiere aussterben würde der Mensch auch darunter sein erstens weil die erde auf viele Tiere angewiesen ist und auch weil wir Menschen biologisch zu den Tieren zählen. würden alle Tiere aussterben wären auch wir darunter da wir im Grunde ja auch nur Tiere sind.

Ich denke möglich wäre es eventuell aber wenn von heute auf morgen alle Anderen Tierspecies verschwunden wären wäre der Mensch nicht darauf eingestellt und er hätte sehr grosse Probleme. (pflanzen welche von tieren bestäubt werden, diverse Symbiosen und Ökosysteme die zusammenbrechen) Ichnweiß nicht so recht, ich kann das schwer abschätzen aber denke nicht dass der Mensch es sehr leicht hätte, viele menschen würden auf jeden fall sterben. Auch lebensmittelengpässe würde es in vielen regionen geben. Wäre total interessant dieses experiment. Auch wirtschaftlich

Nun - die Indianer sagen, dass, wenn die Bienen ausgestorben wären, der Mensch noch 4 Jahre zu leben hätte. - Es wird zwar an metallischen Bienenrobotern zum Bestäuben gebastelt, aber das halte ich für eine ausgesprochen schlechte Lösung und ich kann mir im Moment wirklich nicht vorstellen, wie der Mensch dieses Bestäubungsproblem lösen sollte.

Nicht durch CO2, sondern vielmehr durch immer mehr Felder mit gentechnisch veränderten Pflanzen, durch immer mehr Herbizide und Pestizide wie Glyphosat/Roundup etc. etc. etc., die von vielen Bauern sogar weit über das angegebene Maß hinaus auf die Felder aufgebracht wird, sterben die Bienen tatsächlich.

Der Bienenbestand ist in der Tat erheblich zurückgegangen und man ist schon froh, wenn man mal irgendwo ein einsames süßes Hummelchen zu sehen bekommt.

Darüber mache ich mir allen Ernstes weit mehr Sorgen.

Viele Tausend Jahre lang ginge das gut, allerdings würden massig Pflanzenarten aussterben oder seltener werden. Alles, was auf Tierbestäubung angewiesen ist, kann sich nicht mehr fortpflanzen. Alles, was vom Fraß oder Symbiosen profitiert, leidet. Die Atmosphäre würde sich zunächst anreichern mit Sauerstoff, aber das kriegen Mikroorganismen in den Griff.

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