Leben rein von jahrerlanger Bitcoininvestition ?

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4 Antworten

Staatliche Mühlen mahlen für gewöhnlich langsam. Also hat man sich damit vermutlich noch gar nicht beschäftigt. Oder denkt, es lohnt ohnehin nicht. Zudem wäre die Überwachung wohl auch nicht ganz einfach.

Momentan wird alle Kraft dazu aufgewendet, den zig Millionen unwissenden Verluste schreibenden Geldverleihern an Banken Honig ums Maul zu schmieren, indem auf der Kapitalertragssteuer herum gehackt wird.

Dass aber zwischen Arbeitseinkommen und Kapitalerträgen an Börsen auch deutliche Unterschiede bestehen, wird wohlweislich verschwiegen. Jaja, so sind sie, die echten Populisten.

Lass doch mal jemand aus deiner Familie oder einen Kumpel, der das Zeug nicht hat, eine Anfrage ans Finanzministerium schreiben. Dort sollte man es wissen. Derjenige hat dann halt einfach nur aus Neugier gefragt.

Überprüfen, wovon du lebst wird kaum jemand direkt.   Allenfalls über deine Kontodaten. Damit darfst du allerdings rechnen. Du könntest ja auch den Jackpot geknackt haben oder eine reiche Freundin aus den Emiraten beherbergen.

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Kommentar von nameinvalid
24.02.2017, 11:01

Die Bitcoin kämen mit einem Konto nicht in berührung. Lediglich Skrill und dann eben zum Limit täglich auszahlen. Wie soll man das dem Finanzamt erklären um keine Schwierigkeiten zu bekommen während dem andauernden auszahlen?

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Und zu damaliger Zeit wo paar rechtliche Dinge vielleicht noch anderst waren.. Wenn er einfach nur zufällig von Bitcoin gehört, mal welche gekauft hat, sah das der Kurs stieg und wieder ausbezahlt hat. Es wieder in Vergessenheit kam und durch Aufmerksamkeit der Medien wieder darauf stieß, dann wieder welche kaufte da es lukrativ war und irgendwann bemerkte es wird eine Goldgrube. Somit mehr und mehr investierte da der Kurs immer steiler ging und doch von rechtlichen nichts wusste da die Person eigentlich völlig andere Interessen hatte. Dann dazu noch immer wieder Meldungen von geknackten Blockchains sich anhäuften, man sich um seine Coins sorgt und ständig die Bitcoinadresseanbieter wechselte, wo man sich halt überall registrieren kann. In dieser Situation konnte man ja garnicht behaupten das es um irgendeinen Gewinn ging, man wusste ja noch nicht das man mal davon leben könnte. Irgendwann wenn man nichtmehr so darauf achtet eben da es eig kein wirklicher Geldwert war und man sich wieder dem Alltag widmet, Konten vergisst und iwann nach Jahren mal seine Mails checkt und bemerkt ah ich hab da ja noch paar euro liegen, dann plötzlich sieht boah jetzt sind das abertausende. Diese nun als Geld wieder haben will. Kann man die nun einfach zb Mittels einen Prepaidkreditkartenanbieter welcher auch Bitcoineinzahlung akzeptiert jeden Tag auszahlen ohne das man sich rechtlich Strafbar macht, bis alle Bitcoins ausbezahlt sind. Ich mein irgendwann muss es doch irgendwo läuten wenn jeden Tag das Limit über Monate hinweg ausgeschöpft wird. Wer wird da aufmerksam und von wem wird man gegebenenfalls kontaktiert? 

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Du musst das Geld zwar als Gewinn angeben, aber darauf keine Steuern bezahlen. Der Verkauf von Bitcoin gilt als privates Veräußerungsgeschäft. Wer einen Bitcoin länger als 12 Monate hält, muss keine Steuern auf dessen Veräußerung bezahlen. Dein Satz " da das Geld ja als Bitcoin auf der Blockchain lagerte," ist aber völlig falsch. Das Geld lagerte nicht auf der Bitcoin, sondern bei demjenigen, von dem du die Bitcoin gekauft hast. 

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Solange du die Coins nicht in echtes Geld umwandelst, bleibt der Gewinn fiktiv.
Ich bin mir nicht sicher, wie das FA diese Sache bewertet, ob Glückspiel od. Spekulationsgeschäft. Vermute aber mal das Zweite.
Falls ja, dann hast du den Gewinn zu versteuern. Wie es mit evtl. Spekulationsfristen aussieht, weiß ich leider nicht...

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Kommentar von nameinvalid
24.02.2017, 10:59

Was muss man denn nun tun bevor man sich das auszahlen lässt? Beim Finanzamt anrufen und sagen man habe Bitcoin die man nun versteuern will um es freilich auszahlen zu lassen oder wie?

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Kommentar von Lord2k14
24.02.2017, 13:02

Das wäre eine Möglichkeit.

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