Leben ohne Religion?

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18 Antworten

Ich wurde getauft und bin auch konfirmiert worden.

Als ich als junge Frau mich immer mehr mit dem Christentum bzw.  anderen Religionen beschäftigt habe, bin ich aus der Kirche ausgetreten. Ich kann mich mit dem christlichen Glauben nicht identifizieren und mit der staatlichen Kirchen will ich schon mal gar nichts zu tun haben.

Ich kann jetzt nicht behaupten, dass sich mein Leben negativ verändert hat. Im Gegenteil. ICH habe mein Leben in der Hand und kann nicht für irgendwelche Vorkommnisse irgendeinen Gott verantwortlich machen (falls es denn überhaupt einen Gott gibt?).

An einen "lieben Gott" glaube ich schon lange nicht mehr. Würde es den wirklich geben, hat er wohl keinen Bock mehr oder ist gestorben.

Und selbst wenn es einen Gott gäbe, warum soll der sich mit unserer Sch.... befassen, die wir selbst verursacht haben??

Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich und er selbst bestimmt mehr oder weniger, wie sein Leben verläuft. Das ist meine Auffassung und ich lebe ganz gut damit. lg Lilo


ich bin Christ und glaube an Gott. Wenn Sie an einigen Gründen/Argumenten interessiert sind, warum ich an Gott glaube, dann können Sie mich hier fragen oder mal bei meinen hilfreichen Antworten vorbeischauen, dort findet man Argumente.

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Dann bräuchte der Mensch anderer Bewältigungs-, (Rück)projektions- und Repräsentationsformen um Sinnstiftungen, Deutungsabschnitte, (Selbst-) Darstellungsebenen, Orientierungslinien und Rückbindungungsfiguren erzeugen zu können.

welche könnten das in einer religionsfreien Weltenbetrachtung sein? Irgendwie fällt mir dazu nichts ein :3

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@SamOthy
Irgendwie fällt mir dazu nichts ein :3

Das wird wohl Dein Problem sein.

Wenn der Mensch sich endlich seiner Endlichkeit bewusst würde, er kapieren würde dass ein Nachleben NUR in der Erinnerung an seine Person und in einem "weiterleben" als Angedenken in seinen Kindern möglich ist...
Wenn er endlich lernen würde Rationalität und Vernunft als ein unschätzbar wertvolles Gut zu betrachten und dass all unser Streben, einer Verbesserung der Lebenssituation ALLER Menschen, wenn nicht gar ALLER Lebewesen überhaupt gelten sollte – speziell der künftigen... 

Dann wäre einiges an neuen Richtschnüren vorhanden.

Wir sind das Zentrum hier auf diesem Planeten.
Wir haben es in der Hand ob das für uns alle gut oder schlecht ausgeht. Das ist eine enorme Aufgabe. Eine wertvolle Aufgabe. Eine bedeutsame und sinnstiftende Aufgabe.

Siehst Du das nicht – oder willst Du das nicht sehen?

.....

"Liebe und tu, wie Du willst."

Und ist man dabei zusätzlich eben nicht ganz blöd, sondern aufgeklärt vernünftig, kann was wunderbares dabei entstehen.

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Es müsste sich nicht ins negative verärndern, wie hier ja schon geschrieben wurde. Aber es geht bei den Religionen oft auch um "Demut", dass es immer noch jemanden/etwas gibt der über dir steht und deine Taten moralisch bewertet. Das kann Menschen dazu bringen, sich selbst zu hinterfragen. Außerdem kann es einem auch das Gefühl von Sicherheit oder Geborgenheit geben, wenn du dir mal vorstellst, dein "Schicksal" wäre eh schon vorherbestimmt von Gott, dann kannst du sicher ziemlich entspannt leben... denn was auch immer kommt, Gott will es eh so! ;)

Das waren jetzt (evtl.) positive Beispiele, die du nur ins negative umkehren müsstest, als Antwort.

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