Leben ohne Geld zu verdienen?

16 Antworten

Es geht ja nicht nur um das Nicht-Arbeiten-Gehen.

Wenn du nicht arbeitest, bist du auch nicht krankenversichert. Was würde also passieren, wenn du mal einen Unfall hast oder sehr krank wirst? Du bist nicht versichert und zahlen kannst du die Behandlungen auch nicht, weil du keine Kohle hast.

Letztendlich tritt dann wieder der Staat für dich ein?

Abscheulich, so eine Einstellung. Wir alle, also die Allgemeinheit soll dann für dich zahlen, weil du keinen bock auf Arbeit hast?

Wenn du aussteigen willst oder alternativ leben möchtest, mußt du tauschen statt kaufen.

Also laß dir Wolle schenken und lerne Socken zu stricken, dann kannst du die Socken gegen Essen eintauschen.

Man muss eben entscheiden, was einem wichtig ist, worauf man verzichten kann und worauf nicht. Alles haben und nix dafür tun ist auch bei Selbstversorgern und Aussteigern nicht drin :). Entweder Verzicht oder eben doch wieder schuften.

Ein wesentlich weniger drastischer Weg als das Leben als Aussteiger wäre es aber, mal über Teilzeit nachzudenken. Überlege, wie viel Geld du wirklich brauchst, wo du eventuell Abstriche machen könntest und schau dann, wie viele Stunden pro Woche du dafür arbeiten gehen würdest. Allein schon von 40 auf 32 Stunden pro Woche zu reduzieren, würde einen ganzen freien Tag mehr pro Woche bringen, der wesentlich mehr Freiraum schafft, sich im Gehalt aber gar nicht so krass auswirken!

Vielleicht wäre das ja eine Option für dich, sofern dein Arbeitgeber sich darauf einlässt?

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Ich weiß es nicht, es war auch mehr eine theoretische Überlegung. Ich weiß dass es Aussteiger gibt aber ich weiß nicht wie das funktioniert.

Die idee mit der teilzeit ist nicht schlecht. Weiß aber nicht ob mein ag da mitspielt.

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Ich finde den Begriff "Aussteiger" irreführend. Denn wenn man einen Raum verlässt, begibt man sich gleichzeitig irgendwo anders hinein.

Du hast als Arbeitnehmer zwar deine Pflichten, aber du hast dein geordnetes Leben, in dem du eine Rolle spielst. Dein Arbeitgeber sorgt für das Umfeld, in dem du arbeitest und dein Geld bekommst.

Wenn man "aussteigt", muss man für viele Dinge erstmal selbst die Grundlage legen und muss viel Engagement zeigen. Und Eigenverantwortung übernehmen. Damit gewinnt man zwar Freiheit, aber man muss auch viel Einsatz dafür mitbringen.

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Das ist doch gerade das schöne. Man übernimmt die Kontrolle, man ist Herr über sein eigenes Leben. Man lebt!

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@Mickerig

Dann mach es doch.

Aber du schreibst, dein Beispeil eines Ingenieurs lebt in einer Kommune. Kannst du dir annähernd, vorstellen, welche Abhängigkeiten man hat, wenn man mit (zunächst fremden?) Menschen die Wohnung teilt, die Kosten, den Streit und alles mögliche?

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@PeterSchu

Ich habe aus reinem Interesse gefragt, ich könnte mir nicht vorstellen komplett auszusteigen. Trotzdem frage ich mich wie sowas funktioniert und empfinde es als schön. Die Eigenverantwortung die du über dein Leben bekommst wenn du Aussteiger bist hast du aber auch wenn du selbstständig wirst. Deine eigene Firma aufmachst, dein eigener Chef bist.

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@Mickerig

"Die Eigenverantwortung die du über dein Leben bekommst wenn du Aussteiger bist hast du aber auch wenn du selbstständig wirst. Deine eigene Firma aufmachst, dein eigener Chef bist."

Total blauäugige Vorstellung. Als Chef einer Frma hast du noch viel mehr Verantwortung. Die Grenzen deiner Freiheit wirst du spätstens dann feststellen, wenn du dich mit Behörden auseinander setzten und deine Steuererklärung vorlegen musst.

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Wiedereingliederung nach längerer Krankheit und ohne Job?

Moin Moin,

Ich bin leider seit etwa 5 Monaten schon krankgeschrieben (körperliche Erkrankung). Bisher war mein "Plan", dass ich über eine Wiedereingliederung wieder in meinen Beruf einsteigen kann, sobald meine Ärzte eine ausreichende Belastbarkeit für wenigstens 2 Stunden sehen. (was ja m.W. die Mindestdauer pro Tag für eine Wiedereingliederung ist). Nun gab es aber vor einigen Tagen die Kündigung. Ich werde zwar gegen die Kündigung angehen, aber verständlicherweise (denke ich mal) ist das Klima dann meist gestört, sodass es wohl auf einen neuen Arbeitgeber hinauslaufen wird. (Zumal ich ja nichtmal weiß, ob ich Erfolg habe) Zur Zeit ist nicht mal sicher, ob ich überhaupt weiter in diesem Beruf arbeiten kann. Gibt es Möglichkeiten der Wiedereingliederung, wenn man keinen Arbeitgeber mehr hat.? Ich kann mich ja schlecht bei einem Arbeitgeber bewerben und sagen, dass ich leider noch nicht weiß, wann ich anfangen kann und das ich auch erstmal nur mit einer Wiedereingliederung anfangen kann. Das würde doch kein AG mitmachen. Gleich 8h am Tag werden aber ebenfalls nicht drin sein. (da breche ich gleich zusammen). Ich habe vorher etwas über 30h in der Woche gearbeitet, das ist auch das Minimum, um von meinem Job leben zu können. Hat jemand Tipps diesbezüglich? Gibt es dort irgendwelche Angebote? Reha (als AHB) habe ich schon gemacht und ein Antrag bei der Rentenversicherung zur "Teilhabe am Arbeitsleben" läuft. Hier habe ich aber noch nichts gehört. Können die einem diesbezüglich helfen? Sorry...kenne mich mit sowas echt nicht aus ;-)

Achso.... Zusatz: Ich habe seit einigen Tagen einen GdB von 40, falls dies relevant ist. (werde aber Wiederspruch einlegen, da mir dies def. zu wenig ist)

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Mich beschäftigt eine Frage da ich grad theoretisch ein Selbstversorger Leben durchdenke.

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LG

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